testing post embeds

Was sind Micro-Conversions bei Google Ads?

Als Micro-Conversions bei Google Ads bezeichnet man niederschwellige Ereignisse entlang der Customer Journey, die auf eine potenzielle Zielhandlung hindeuten. Beispielsweise k√∂nnte der Start des Bezahlvorgangs auf der Website als Micro-Conversion gesehen werden, die auf die Zielhandlung des tats√§chlichen Kaufs hinarbeitet. Micro-Conversions k√∂nnen auch auf Kontaktaufnahmen hindeuten, sollte beispielsweise die Kontakt-Seite des Unternehmens aufgerufen werden. Jeder Werbetreibende bei Google Ads, der seine Ziele √ľber Conversion-Tracking erfasst, kann zus√§tzlich Micro-Conversions nutzen. Hierbei muss eine klare Abgrenzung zu den Zielhandlugen (Macro-Conversions) geschehen.

Ist es sinnvoll Micro-Conversions zu nutzen?

H√§ufig werden Micro-Conversions verwendet, wenn die Anzahl an tats√§chlichen Zielhandlungen innerhalb der Google Ads Kampagnen zu gering ist. Eine hohe Anzahl an Conversions ist n√∂tig, um den Algorithmus von Google bestm√∂gliche Signale zur Zielerreichung zu bieten. Zudem werden f√ľr verschiedene automatisierte Bidmanagement-Strategien eine gewisse Grundanzahl an Conversions ben√∂tigt, damit die Strategie optimal genutzt werden kann.¬†¬†

Ob eine Nutzung von Micro-Conversions sinnvoll ist, hängt daher in erster Linie von zwei Dingen ab: Anzahl an tatsächlichen Zielhandlungen pro Monat und Höhe des Budgets. Je höher ein Budget bei Google Ads ist, desto mehr potenzielle Interessenten können erreicht und somit die Chance auf eine Zielhandlung erhöht werden. Werbetreibende starten jedoch häufig mit geringen Budgets, um die Werbemethode zu testen. Damit der Test erfolgsversprechend abläuft, werden Micro-Conversions benötigt. 

Erreicht ein Werbetreibender bereits eine hohe Anzahl an Zielhandlungen, ist die Nutzung von Micro-Conversions dennoch zu Analysezwecken sinnvoll. So k√∂nnen beispielsweise Warenkorbabbrecher identifiziert und eine angepasste Strategie in Google Ads oder √Ąnderungen auf der Website vorgenommen werden.¬†

Eine Google Ads Kampagne sollte jedoch niemals ausschließlich auf Micro-Conversions ausgerichtet werden. Auf diese Weise lernt der Algorithmus nicht, welche Zielgruppen tatsächlich relevant sind und die Leistungsfähigkeit der Kampagne bleibt eingeschränkt. 

Best Practice zu Micro-Conversions

Um sinnvolle Micro-Conversions anlegen zu k√∂nnen, musst Du dich zun√§chst in die Nutzer Deiner Website versetzen. Welchen Weg beschreiten sie, bevor die gew√ľnschte Zielhandlung (Kauf, Kontakt, Download, Anruf) zu Stande kommt? Was sind die signifikanten Touchpoints auf diesem Weg? Wie k√∂nnen diese trackbar gemacht werden?¬†

Hast Du die sinnvollen Punkte ermittelt, kannst Du diese direkt in Google Ads, √ľber den Tag Manager oder Google Analytics als Micro-Conversions anlegen. Um nicht den Fokus auf die tats√§chlichen Zielhandlungen zu verlieren, solltest Du die angelegten Micro- und Macro-Conversions entsprechend durch einen Wert gewichten. Ein abgesendetes Kontaktformular als Macro-Conversion k√∂nnte somit einen Wert von 100 erhalten, w√§hrend der Klick auf die Kontakt-Seite als Micro-Conversion nur einen Wert von 10 erh√§lt. In Kombination mit einer wertbasierten Gebotsstrategie in Google Ads kannst Du dem Algorithmus somit signalisieren, welche Deine tats√§chliche Zielhandlung ist.¬†

Solltest Du nach einer gewissen Zeit gen√ľgend Macro-Conversions erzielen, solltest Du die Micro-Conversions herabstufen oder komplett ausschalten. Kategorisierst Du die Micro-Conversion als sekund√§r in den Google Ads Einstellungen f√ľr Conversions, kann Google die Daten weiterhin erheben und einsehen, bekommt aber die klare Botschaft, dass diese Handlung nicht mehr zielrelevant ist und auch nicht mehr in die Conversion-Messung einbezogen werden soll.¬†

Du benötigst mehr Informationen zur Micro-Conversion-Strategie oder deren Umsetzung? Wir klären gerne Deine offenen Fragen. 

Was sind Demand Gen Kampagnen?

Demand Gen Kampagnen sind die Google Display 2.0 Version. √Ąhnlich wie es sich bei Performance Max Kampagnen um die Weiterentwicklung der smarten Shopping Kampagnen handelt, sind Demand Gen Kampagnen die Weiterentwicklung im Bereich Display. Die Zielsetzung dieses Kampagnentyps liegt dabei in der Steigerung der Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen, nicht direkt in deren Abverkauf. Sehr gute Ergebnisse erzielt das Kampagnenformat in Kombination mit einer Performance Max Kampagne mit Datenfeed. Obwohl beide Kampagnentypen auch f√ľr Werbetreibende empfohlen werden, die keinen Online-Shop betreiben, zeigt die Erfahrung, dass die Leistung in der Kombination mit einem Produktdatenfeed deutlich besser ist.

Demand Gen vs. Performance Max Kampagnen

Demand Gen Kampagnen und Performance Max Kampagnen sind keinesfalls gleichzusetzen, da beide Typen unterschiedliche Ziele verfolgen. W√§hrend Performance Max Kampagnen in erster Linie darauf abzielen Conversions zu erzielen bzw. den Conversion-Wert zu erh√∂hen, f√∂rdern Demand Gen Kampagnen die Kaufbereitschaft der Nutzer und sorgen f√ľr eine steigende Nachfrage.¬†¬†

Performance Max Kampagnen werden √ľber alle Google-Kan√§le hinweg geschalten, um die Leistung zu steigern. Demand Gen Kampagnen sollen Nutzer in erster Linie unterhalten. Die Anzeigen werden daher in den YouTube Shorts, im YouTube-Feed, in Google Discover und in Gmail geschalten.¬†

Trotz unterschiedlicher Ausrichtung sorgt die Kombination beider Formate f√ľr eine gesteigerte Kampagnenleistung, da die komplette Customer Journey mit ansprechenden Formaten f√ľr die jeweilige Funnel-Position des Nutzers abgedeckt wird.

Wie sind Demand Gen Kampagnen aufgebaut?

Demand Gen Anzeigen können aktuell in 3 verschiedenen Formaten erstellt werden: Einzelnes Bild, Karussell und Video.  

Bei der Anzeigengestaltung mit einem einzelnen Bild können bis zu 20 Bilder, 5 Logos, 5 Anzeigentitel à 40 Zeichen sowie 5 Beschreibungen à 90 Zeichen verwendet werden. Zusätzlich wird die finale URL, der Unternehmensname und ein Call-to-Action benötigt. 

F√ľr die Erstellung von Karussell-Anzeigen wird eine √úberschrift √† 40 Zeichen, eine Beschreibung √† 90 Zeichen sowie finale URL, Unternehmensname und ein Logo ben√∂tigt. Zus√§tzlich werden Karten erstellt, die verschiedene Aspekte eines Produkts beleuchten oder auch eine Story erz√§hlen k√∂nnen. Pro Karte ben√∂tigt man ein Bild in den Abmessungen 1:1, 1,91:1 und 4:5 sowie eine √úberschrift √† 40 Zeichen und eine finale URL. Man kann einer Karussell-Anzeigen bis zu 10 Karten hinzuf√ľgen.¬†

Wie der Name schon sagt, stehen bei Video-Anzeigen die bewegten Bilder im Mittelpunkt. Je Anzeigen können bis zu 5 YouTube-Videos eingebunden werden. Wichtig ist, dass die Formate Landschaft, Quadrat und vertikal alle abgedeckt sind, um eine möglichst hohe Reichweite zu erzielen. Zusätzlich werden neben 5 Logos, der finalen URL, dem Unternehmensnamen und dem Call-to-Action auch noch folgende Textelemente benötigt: 5 Überschriften à 40 Zeichen, 5 lange Überschriften à 90 Zeichen und 5 Beschreibungen à 90 Zeichen.

Best Practice von Demand Gen Kampagnen

  1. Liegt Deine Zielsetzung darin mehr Umsatz oder Conversions zu generieren, solltest Du Demand Gen Kampagnen immer in Kombination mit einer Performance Max Kampagne schalten. Ohne diese Kombination wirkt sich die Demand Gen Kampagnen lediglich auf die Kaufbereitschaft und nicht auf die tatsächlichen Umsätze aus.
  2. Nutze unbedingt den Produktdatenfeed in den Kampagnen, um Nutzer mit speziellen Produkten zu erreichen.
  3. Je Anzeigengruppe solltest Du mind. 3 Anzeigen in allen Formaten (Bild, Karussell, Video) nutzen, um die größtmögliche Reichweite zu generieren.
  4. F√ľlle die Anzeigenformate komplett aus und nutze auch die Zeichenzahl aus, um Deinen potenziellen Kunden m√∂glichst viele Informationen an die Hand zu geben.
  5. Teste, teste, teste. Das Anzeigenformat ist noch recht neu, daher solltest Du versuchen die Ausrichtung und die Creatives optimal an Deine Ziele anzupassen.
Was ist der Google Consent Mode?

Der Google Consent Mode (GCM) ist eine Schnittstelle (API), die es Webseitenbetreibern ermöglicht, die Nutzung von Google-Diensten wie Google Analytics und Google Ads an die Datenschutzanforderung der EU anzupassen. Das Einwilligungsmodul gewährleistet eine datenschutzkonforme Verarbeitung von Nutzerdaten. Der Consent Mode passt automatisch die Funktionsweise von Google Analytics an, basierend darauf, ob und welche Zustimmungen von den Website-Besuchern erteilt wurden. In der Tabelle siehst Du die wichtigsten Features des Google Consent Modes.

Feature Beschreibung
Zweck Erm√∂glicht Webseiten, Google-Produkte datenschutzkonform zu nutzen, indem Nutzereinwilligungen ber√ľcksichtigt werden.
Anwendungsbereich Google Analytics, Google Ads und weitere Google-Dienste.
Datenschutzkompatibilit√§t Unterst√ľtzt DSGVO- und ePrivacy-Richtlinien durch anpassungsf√§hige Datenverarbeitung basierend auf Nutzereinwilligung.

Google Consent Mode V2 und der Datenschutz

Mit Consent Mode V2 reagierte Google auf √Ąnderungen der EU-Vorschriften des Digital Market Acts. Alle Webmaster bzw. Websites die Google-Dienste nutzen sind verpflichtet den Google Consent Mode V2 zu implementieren.

Durch die Anpassung der Erfassung sowie die Weiterverarbeitung der Daten an die Einwilligungen der Nutzer unterst√ľtzt der GCM die Webseitenbetreiber dabei, den rechtlichen Anforderungen zu entsprechen.

WICHTIG: Nutzt Du ab März 2024 den neue Google Consent Mode V2 nicht, gehen Dir wichtige Daten verloren, da Du das Verhalten Deiner Webseitenbesucher nicht mehr genau tracken kannst und womöglich nicht nach Vorgaben des DSGVO Nutzerdaten sammelst.

Wie funktioniert der Google Consent Mode?

Im Google Consent Mode V1 wurden bisher folgende Signale im Tracking-Code √ľbergeben, um das Verhalten von Google Tags und Cookies zu steuern:

  • analytics_storage: Einwilligung zur Weitergabe statistischer Daten, wie GA4 Events.
  • ad_storage: Definiert die Zustimmung zur Weitergabe von Marketing-Daten, wie Conversions f√ľr Google Ads.

Basierend auf der Entscheidung zur Zustimmung der Cookies aus dem Consent-Banner, arbeitet Google mit zwei Strings. Bei Einwilligung funktionieren die Tags wie gewohnt und k√∂nnen wie bisher Cookies an Google Analytics und Google Ads f√ľr die Messungen und Retargeting √ľbergeben. F√§llt die Einwilligung aus, verwendet der Consent Mode Pings. Mit diesen Pings teilt Google mit, wenn bestimmte Ereignisse wie der Einwilligungsstatus, Conversions, Besuche und Ereignisse (Events) aufgetreten sind.

Die bisherigen Parameter werden durch den Google Consent Mode V2 um zwei weitere ergänzt:

  • ad_personalization: Reguliert die Einwilligung zur Darstellung personalisierter Anzeigen (Remarketing)
  • ad_user_data: Zustimmung zur Sendung von Nutzerdaten an Google.

Die beiden neuen Tags erm√∂glichen es, dass bestimmte Daten auch ohne direkte Zustimmung der Nutzer auf eine Weise erfasst werden k√∂nnen, die dennoch den Datenschutzrichtlinien entsprechen. Es handelt sich um eine intelligente Anpassung der Datenerfassung, die sicherstellt, dass die Privatsph√§re der Nutzer respektiert wird. Gleichzeitig werden wichtige Informationen f√ľr die Webmaster bez√ľglich der Webseitenanalyse und -optimierung zur Verf√ľgung stehen.

Du hast Fragen zum Google Consent Mode? Sende uns Deine Fragen √ľber unser Kontaktformular. Wir melden uns schnellstm√∂glich bei Dir zur√ľck.

Datenerfassung mit Pings vs. Cookies, wie liegt der Unterschied?

Ein Ping (eng. Packet Internet Grouper) ist ein Diagnose-Werkzeug. Welches pr√ľft und verifiziert, ob bei Benutzern eine bestimmte IP-Adresse vorhanden und erreichbar ist. Vereinfacht sind es HTTP(S)-Anfragen, die vom Browser des Nutzers an einen Server gesendet werden, um bestimmte Ereignisse oder Interaktionen zu melden, ohne dabei pers√∂nlich identifizierbare Informationen zu √ľbermitteln.

Cookies hingegen sind kleine Textdateien, die auf dem Ger√§t des Nutzers gespeichert werden und personenbezogene Informationen √ľber das Online-Verhalten speichern k√∂nnen. Sie erm√∂glichen eine personalisierte Nutzererfahrung, indem sie beispielsweise Login-Daten speichern oder das Surfverhalten tracken.

Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Methoden liegt in der Speicherung und Verarbeitung der Daten. Cookies k√∂nnen Nutzer √ľber verschiedene Sitzungen hinweg identifizieren und bieten detaillierte Einblicke in ihr Verhalten. Pings liefern hingegen anonymisierte Daten, die keine direkte R√ľckverfolgung zu einem individuellen Nutzer erlauben. Diese sind somit DSGVO-konform.

Eine Gegen√ľberstellung der Datengewinnung mit Cookies und mit Pings siehst Du in folgender Tabelle.

Merkmal Cookies Pings
Datenschutzkonformität Geringer: Bedarf expliziter Nutzereinwilligung Höher: Keine persönlich identifizierbaren Informationen gesammelt werden
Datenqualität Höher: ermöglicht personalisierte Analysen Geringer: Liefert aggregierte und anonymisierte Daten
Identifizierung Ermöglicht langfristige Nutzeridentifizierung Keine direkte Nutzeridentifizierung möglich
Einsatzbereich Personalisierung, detailliertes Tracking Grundlegende Messungen, Einhaltung von Datenschutzbestimmungen
Anpassung an DSGVO Erfordert sorgfältige Implementierung und Zustimmung Benötigt keine Zustimmung da keine nutzerbezogenen Daten gesammelt werden
Unterschiede der Datenerhebung von Pings und Cookies, beim Google Consent Mode.
Visualisierung der Unterschiede der Datenerhebung von Pings und Cookies, beim Google Consent Mode.

Google Ads richtig tracken mit dem Google Consent Mode

F√ľr das Tracking von Google Ads bietet der Consent Mode eine L√∂sung, die es erlaubt, weiterhin Conversions und andere relevante Interaktionen zu messen, selbst wenn Nutzer der Cookie-Nutzung nicht zugestimmt haben. Dies geschieht durch die Nutzung der bereits erw√§hnten Pings, die grundlegende Informationen √ľber die Nutzeraktionen √ľbermitteln. Werbetreibende k√∂nnen so weiterhin die Effektivit√§t ihrer Kampagnen beurteilen, ohne dabei auf personenbezogene Daten angewiesen zu sein.

Google Consent Mode und Google Analytics

Die Integration des Google Consent Mode erlaubt es Google Analytics ohne vollständige Zustimmung zur Datenerfassung, Nutzerdaten auf aggregierter Ebene, DSGVO-konform zu sammeln. Dies bedeutet, dass Webseitenbetreiber mit GCM 2 weiterhin Zugang zu wichtigen Analysedaten haben, ohne die individuelle Nutzeridentifizierung zu kompromittieren. So kann die Performance der Webseite analysiert und optimiert werden, ohne dabei die DSGVO-Vorgaben zu missachten.

Google Consent Mode V2 und seine Vorteile

Der Consent Mode tr√§gt zur Einhaltung der DSGVO bei, indem er eine flexible L√∂sung f√ľr das Tracking bietet, das sowohl die Privatsph√§re der Nutzer wahrt und weiterhin wertvolle Insights f√ľr Webseitenbetreiber erm√∂glicht.

Deine Vorteile:

Google Consent Mode Basic vs. Advanced ‚Äď welcher ist der richtige f√ľr mich?

Der Google Consent Mode ist in einer Basis (Basic) und einer erweiterten (Advanced) Version verf√ľgbar, die jeweils unterschiedliche Anforderungen und Bed√ľrfnisse abdecken.

Während die Basic-Version grundlegende Funktionen bietet, ermöglicht die Advanced-Version eine detailliertere Steuerung der Datenerfassung. Die Wahl der richtigen Version hängt von den spezifischen Anforderungen Deiner Webseite und Deiner Datenschutzstrategie ab. In der Basisversion des Consent Mode V2 werden bei nicht erfolgter Zustimmung keine Daten erfasst und keine Pings ohne Cookies gesendet, was die Datenerhebung erheblich einschränkt, da Google-Tags geblockt werden.

Die erweiterte Version hat hier den Vorteil, dass bei nicht erfolgter Zustimmung der Cookies, stattdessen Pings an Google gensendet werden. Anderenfalls w√ľrden keine Daten weitergegeben werden. So wird die Blockierung der Tags aufgehoben.

Du bist dir nicht sicher, welcher Consent Mode f√ľr Dich passend ist? Ruf uns an, wir beraten Dich!

Unterst√ľtzung bei der Implementierung von Google Consent Mode

Die Implementierung des Google Consent Mode kann komplex sein, insbesondere wenn es darum geht, die richtige Balance zwischen datenschutzkonformer Datenerfassung und der Gewinnung wertvoller Insights zu finden. Voraussetzung f√ľr die Implementierung ist: Dein Consent-Banner unterst√ľtzt den Consent Mode V2. Selbst erstellte oder einfachere Consent-Banner k√∂nnen komplizierter bei der Umstellung sei, da diese individuell angepasst werden m√ľssen und weniger kompatibel sind. Wir unterst√ľtzen Dich gerne dabei, den Consent Mode V2 effektiv einzurichten und zu konfigurieren, um sowohl den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen als auch die Nutzererfahrung auf Ihrer Webseite zu optimieren.

Service Beschreibung
Beratung Individuelle Beratung und Strategieentwicklung f√ľr die Implementierung des Google Consent Mode.
Technische Umsetzung Technische Implementierung und Konfiguration des Google Consent Mode f√ľr Ihre Website.
Schulung & Support Schulungen f√ľr Ihr Team und laufender Support zur Optimierung der Datenschutzkonformit√§t.
Was ist LinkedIn Marketing?

LinkedIn Marketing bezeichnet die Kombination aus organischen Beitr√§gen und bezahlten Werbeformaten in dem beruflichen Netzwerk. M√∂chtest Du Deinen Umsatz dauerhaft steigern und gleichzeitig immer neue Nutzer erreichen, empfiehlt sich die Kombination aus beiden Formaten. Auf der Plattform durchlaufen die Mitglieder h√§ufig die komplette Customer Journey, von Awareness √ľber Consideration bis hin zur Conversion. Mit organischen Beitr√§gen kannst Du bestehende Follower von den Vorz√ľgen Deines Unternehmens und Deiner Produkte / Dienstleistungen √ľberzeugen und sie √ľber Neuigkeiten informieren. Mit LinkedIn Ads kannst Du neue Zielgruppen erreichen. Hierf√ľr kannst Du bestehende Zielgruppen weiter ausbauen oder v√∂llig neue Marktsegmente erschlie√üen.

F√ľr wen lohnt sich LinkedIn Marketing?

LinkedIn Marketing lohnt sich f√ľr Unternehmen im B2B-Bereich sowie f√ľr hochpreisige Produkte und Dienstleistungen im B2C-Bereich. Bei LinkedIn handelt es sich um das gr√∂√üte berufliche Netzwerk der Welt, daher kannst Du auf dieser Plattform die Entscheidungstr√§ger innerhalb der Unternehmen erreichen. Aufgrund der hohen Datenqualit√§t und der differenzierten Targeting-M√∂glichkeiten sind die Kosten f√ľr LinkedIn Ads auch nicht mit anderen Sozialen Netzwerken vergleichbar. Das simple Schalten von LinkedIn Ads wird Dich auch nicht unbedingt zum Erfolg f√ľhren. Wichtig ist, dass Du Deine Unternehmensseite bei LinkedIn pflegst, regelm√§√üig mit sehr gutem Content bespielst und Deine Ergebnisse analysierst. Ist dieser Grundbaustein gelegt, kannst Du mit Hilfe von bezahlten Werbeformaten Deine Zielgruppe gezielt ansprechen und von Deinem Unternehmen √ľberzeugen. Wichtig ist auch, dass Du im Kontext der Plattform wirbst. W√§hrend Werbung f√ľr Staubsauger hier eher fehl am Platz wirkt, k√∂nnen Anzeigen f√ľr hochwertige Anz√ľge den passenden Empf√§nger erreichen.¬†

Welche Ads gibt es bei LinkedIn?

Bei LinkedIn existieren drei verschiedene Arten von Anzeigen: Text bzw. Dynamic Ads, Sponsored Content Ads und Sponsored Messaging Ads. 

Text Ads ist das älteste Anzeigenformat bei LinkedIn. Eine Text Ad besteht aus einer Überschrift, einer Beschreibung, der Ziel-URL und einem optionalen Bild. Dynamic Ads sind ähnlich aufgebaut, jedoch helfen dynamische Elemente die Anzeigen zielgruppengenauer anzupassen. Diese Art der Anzeigen erscheint ausschließlich in der rechten Spalte auf dem Desktop. 

Sponsored Content Anzeigen erscheinen im LinkedIn Feed. Dazu zählen Single Image Ads, Carousel Ads, Video Ads, Event Ads und Document Ads. Mit Event Ads können Veranstaltungen beworben werden, die auf Deiner Unternehmensseite von LinkedIn bekannt gemacht werden. Ein Beispiel könnte ein Webinar sein. Mit Document Ads kannst du Forschungsberichte, Whitepaper oder Branchenanalysen gezielt bewerben. 

Sponsored Messaging Anzeigen erscheinen als Direktnachricht beim Empfänger. Hierbei unterscheiden sich normale Message Ads, die mit E-Mail-Marketing vergleichbar sind, und Conversation Ads, die den Nutzer durch verschiedene Call-to-Actions zur besseren Interaktion animieren sollen. 

Wieviel kostet eine LinkedIn Kampagne?

Die Kosten f√ľr eine LinkedIn Kampagnen k√∂nnen nicht pauschal festgelegt werden. Aufgrund der hohen Datenqualit√§t und sehr genauen Ausrichtungsoptionen sind die Kosten pro Klick jedoch deutlich h√∂her als bei Suchmaschinen oder anderen sozialen Netzwerken. Ein Klick kann leicht 10,00 ‚ā¨ – 20,00 ‚ā¨ kosten. Wichtig ist daher, dass Du organische Beitr√§ge nutzt, um Deine Zielgruppe ‚Äěvorzuw√§rmen‚Äú. Durch die Kombination von Brand und Demand Anzeigen kannst Du die Kosten pro Conversion deutlich senken. Ob sich eine LinkedIn Kampagne f√ľr Dich lohnt, h√§ngt daher vom Umsatz und dem Customer Lifetime Value ab.¬†

Solltest Du Dich f√ľr mehr Insights zu LinkedIn Ads interessieren oder genau wissen wollen, ob diese Werbeform f√ľr Dich rentabel w√§re, kannst Du einen kostenlosen Beratungstermin bei uns buchen.¬†

Camedia ist von LinkedIn f√ľr die Grundlagen der LinkedIn Ads zertifiziert worden.
Von LinkedIn zertifiziert in Content und Anzeigengestaltung wurde CAMEDIA.
Was sind Conversions bei Google Ads?

Um die Zielerreichung der Google Ads Anzeigen zu messen, werden Conversions genutzt. Diese bezeichnen die Handlung, die ein potenzieller Interessent durchf√ľhren soll, um dem Unternehmen einen Mehrwert zu generieren. Bei Online-Shops ist dies meist der klassische Kauf auf der Website. F√ľr andere Unternehmensarten k√∂nnen dies Kontaktaufnahmen, Downloads oder das Nutzen eines Konfigurators sein. Welche Conversion sich f√ľr Deine Google Ads Kampagne eignet, h√§ngt von Deinen Zielen ab. Wichtig ist zu verstehen, dass ohne die Nutzung von Conversions viele Automatisierungen von Google Ads nicht genutzt werden k√∂nnen und Deine Kampagnen somit niemals ihr volles Potenzial erreichen k√∂nnen.

Conversions bei Online-Shops

Neben dem klassischen Kauf k√∂nnen f√ľr Online-Shop-Betreiber auch weitere Hilfs-Conversions sinnvoll f√ľr die Bewertung sein. Dazu z√§hlen:¬†

  • In den Warenkorb gelegt¬†
  • Kaufvorgang gestartet¬†
  • F√ľr den Newsletter angemeldet¬†
  • An Rabatt-Aktion teilgenommen¬†
  • Kundenkonto im Shop erstellt¬†

Basierend auf diesen Conversions können auch Zielgruppen erstellt werden, die zur besseren Vermarktung dienen können. Zum Beispiel: 

  • Produkte wurden in den Warenkorb gelegt, aber nicht gekauft¬†
  • Bestimmtes Produkt wurde gekauft¬†
  • Wiederholende K√§ufe¬†
  • Einmalige K√§ufe¬†
  • Bestimmte Kategorien angeschaut¬†

Welche Hilfs-Conversions und Zielgruppen f√ľr Dich sinnvoll sind, kommt auf das Preisniveau Deiner Produkte, den Markt und ggf. Saisonalit√§ten an.¬†

Conversions f√ľr Dienstleistungsunternehmen

Anders als bei Online-Shops k√∂nnen Dienstleistungen h√§ufig nicht direkt online gekauft werden. In diesem Fall ist die Kontaktaufnahme ein wichtiger Faktor f√ľr den Erfolg deiner Werbeanzeigen. Zu den Kontaktaufnahmen k√∂nnen z√§hlen:¬†

  • Anrufe¬†
  • Kontaktformular / Anfrageformular ausgef√ľllt¬†
  • Konfigurator abgeschlossen¬†
  • Anmeldung f√ľr ein Event / Test¬†¬†
  • Demo angefordert¬†
  • Terminbuchung¬†

Solltest Du mehrere Kontaktm√∂glichkeiten bieten, ist es sinnvoll diese f√ľr Dich zu gewichten. Hierf√ľr sollte die Wahrscheinlichkeit des Vertragsabschlusses wichtigster Faktor sein. F√ľhrt z. B. eine Terminbuchung in 50 % der F√§lle zum Vertragsabschluss, kann diese Conversion in Google Ads mit 50 % des durchschnittlichen Auftragswertes gewichtet werden. Mit diesem Hilfsmittel kann Google Ads genauer aussteuern, welche potenziellen Interessenten die Werbung angezeigt bekommen und mit h√∂herer Wahrscheinlichkeit auch Kunden werden.

Conversions im B2B-Bereich

H√§ufig gibt es in der (Online-)Werbung deutliche Unterschiede zwischen den Zielgruppen B2B und B2C. Dies trifft allerdings nur teilweise auf B2B-Conversions zu. Fakt ist, dass im Regelfall die Produkte oder Dienstleistungen hochpreisiger sind und daher eine l√§ngere Entscheidungsphase anf√§llt als bei klassischen B2C-Produkten. Diese sollte in Form von Datenimporten in Google Ads ber√ľcksichtigt werden. Verschiedene Tracking- oder CRM-Systeme bieten die M√∂glichkeit basierend auf dem GCLID der Google Ads Anzeigen Daten in Google Ads zu reimportieren. Dies ist z. B. sinnvoll, wenn eine Anfrage zu einem Auftrag mit dem Wert X gef√ľhrt hat. Durch die Verkn√ľpfung √ľber das GCLID kann Google somit nachtr√§glich informiert werden, dass die Anfrage auch tats√§chlich zu einem Umsatz gef√ľhrt hat. Diese Information hilft Google im Nachhinein bei der sp√§teren Optimierung der automatischen Systeme.

Wie werden Conversions in Google Ads gemessen?

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Möglichkeiten Conversions in Google Ads zu messen: 

  • √úber den Google Ads Tag¬†
  • √úber verschiedene Funktionen in der Google Play App¬†
  • Automatisch von Google erfasst¬†
  • √úber den Import aus anderen Systemen¬†

Da nur wenige App-Werbung betreiben, befassen wir uns mit den anderen drei Möglichkeiten. 

Der Google Ads Tag wird auf der Webseite implementiert und bietet die M√∂glichkeit Seitenaufrufe (z. B. Danke-Seite eines Formulars), K√§ufe und Events (z. B. Button-Klicks) zu messen. Der Vorteil gegen√ľber dem Import aus Google Analytics 4 ist die bessere Datenqualit√§t im Hinblick auf die Zuordnung zum Google Ads Kanal. Diese Methode ist daher empfehlenswert.¬†

Google erfasst zudem einige Conversions, je nach Kampagnentyp, automatisch. Hierzu z√§hlen Anrufe √ľber die Anruferweiterung sowie verschiedene Interaktionen √ľber Google Maps.¬†

Theoretisch kann Google Ads aus jedem System Daten importieren, lediglich die Formatierung der importierten Datei muss passend sein. Daten aus Google Analytics oder anderen Tool-Anbietern k√∂nnen automatisiert erfolgen. Daten aus CRM-Systemen k√∂nnen teilweise automatisiert oder durch einen manuellen Import hinzugef√ľgt werden.¬†

Bei allen Tracking-Methoden zur Conversion-Erfassung sind jedoch zwingend die aktuellen Datenschutz-Richtlinien einzuhalten. Ab M√§rz 2024 muss Dein Cookie-Banner die Implementierung des Google Consent Mode V2 unterst√ľtzen, sonst kommt es zu fehlerhaften Tracking der Conversions und die Datenerhebung erfolgt nicht nach Digital Market Act. In unserem Blogbeitrag f√ľr ein erfolgreiches Tracking nach dem Google Consent Mode V2 erf√§hrst Du mehr dazu!

Wie viel Budget muss ich in Google Ads investieren?

Das Budget f√ľr die geplanten Google Ads Kampagnen festzulegen, bringt viele Werbetreibende zur Verzweiflung. Sie m√∂chten mit m√∂glichst geringem Kosteneinsatz das System ‚Äětesten‚Äú. Allerdings handelt es sich hier um einen Irrtum. Investierst Du zu wenig Budget, kann Deine Kampagne nicht genug Daten sammeln und ist zum Scheitern verurteilt. Aber nat√ľrlich ist auch kein Werbetreibender bereit tausende von Euro f√ľr einen Test zu verschwenden. Nun folgen einige Tipps zur Budgetierung von Google Ads Kampagnen, die Dir den Start erleichtern werden.

Gibt es ein Mindestbudget, dass man in Google Ads investieren muss?

Google hat kein Mindestbudget f√ľr die Kampagnenauslieferung festgelegt. Theoretisch k√∂nntest Du mit einem Tagesbudget von 0,01 ‚ā¨ starten. Da Du aber nicht konkurrenzf√§hig bist, werden Deine Anzeigen bei einem so geringen Budget nicht ausgeliefert werden. Pauschal kann man auch kein Mindestbudget f√ľr alle Branchen ausrufen, da die Kosten stark von den eigenen Zielen, den Wettbewerbern und dem jeweiligen Markt abh√§ngig sind.

Wie funktioniert die Google Ads Auktion?

Alle Werbetreibende bei Google Ads nehmen mit jeder relevanten Suchanfrage bei Google, basierend auf den ausgew√§hlten Keywords, an einer Auktion teil. Hier gewinnt allerdings nicht zwangsl√§ufig der Meistbietende. Die Qualit√§t Deiner Anzeigen spielen eine ebenso wichtige Rolle wie Dein Gebot. Haben Deine Keywords einen guten Qualit√§tsfaktor, kannst Du auch mit einem geringeren Budget gewinnen. Du m√∂chtest den Qualit√§tsfaktor Deiner Anzeigen verbessern? Dann lese unsere Tipps zur Verbesserung des Qualit√§tsfaktors, um Dein Werbebudget zu schonen. Du zahlst auch nicht automatisch das von Dir angegebene Maximalgebot. Die Google Ads Auktion ist eine Zweitpreisauktion. Du zahlst daher nur 0,01 ‚ā¨ mehr als der zweitplatzierte Bieter. Daher ist es wichtig, ein angemessenes Maximalgebot abzugeben und gleichzeitig relevante Anzeigen zu gestalten, um mit niedrigen Kosten die Auktion zu gewinnen.

Wie bestimmt man das Budget f√ľr die Google Ads Kampagnen?

Die Keywords sind Basis f√ľr das ben√∂tigte Budget. Daher solltest Du zun√§chst eine Keyword-Recherche √ľber den Keyword-Planer in Google durchf√ľhren. Hier findest Du Angaben zu m√∂glichen Keywords, deren Suchvolumen (H√§ufigkeit der Suche pro Monat) und den vorgeschlagenen Geboten f√ľr die oberen oder die oberste Position. Achte darauf, dass Du im Keyword-Planer die richtige Zielregion eingibst, um korrekte Daten zu erhalten. In diesem Schritt kannst Du ebenfalls mit der Gliederung Deiner Kampagnen und Anzeigengruppen beginnen. Noch ein kleiner Tipp: Notiere Dir auch gleich negative Keywords, um von Beginn der Kampagne an unn√∂tige Kosten zu vermeiden.

Hast Du Dein Keyword-Set ermittelt, kannst Du folgende Rechnung zur Budgetschätzung nutzen:

Suchanfragen pro Monat * Klickrate von 10% (oder 5%) * durchschnittliches Gebot = Monatsbudget

Hierzu ein Beispiel: Du bist im Online-Handel t√§tig und m√∂chtest Fahrr√§der f√ľr Kleinkinder verkaufen. Du ermittelst ein monatliches Suchvolumen von 100.000 Anfragen. Da im Online-Handel die Klickraten deutlich geringer sind als im Dienstleistungssektor, nimmst Du f√ľr die Berechnung die Klickrate von 5%. Dein durchschnittliches Gebot f√ľr die obere Position liegt beispielhaft bei 0,50 ‚ā¨:

100.000 * 0,05 * 0,50 ‚ā¨ = 2.500,00 ‚ā¨

Auf diese Weise hast Du nun ermittelt, dass Du mit einem monatlichen Budget von 2.500,00 ‚ā¨ starten solltest.

Wann soll man Google Ads Budgets anpassen?

Ist Dein Budget h√∂her als die Reichweite Deiner Kampagne, wirst Du Dein Budget nicht ausgeben. Eine Korrektur ist nicht n√∂tig. Du k√∂nntest Dir jedoch √ľberlegen weitere Keywords oder Themen aufzunehmen, um Dein Budget komplett auszunutzen.

In den meisten Fällen wird Dein Budget jedoch eingeschränkt sein. Im Google Ads Konto kannst Du Dir in den Spalten den Wert Anteil an entgangenen Impressionen aufgrund des Budgets anzeigen lassen. Ist dieser Wert höher als 30% solltest Du Deine Budgets entweder erhöhen oder den Umfang Deiner Kampagne einschränken.

Google Ads Kampagnen lassen sich durch mehr Budget jedoch nicht in jedem Fall auch profitabler gestalten. An einem bestimmten Punkt kommt man an den Break-Even-Point. Zwar kann mehr Geld zu mehr Conversions oder Ums√§tzen f√ľhren, aber diese werden immer teurer im Einkauf und damit unrentabel. Beobachte Deine Kampagne, um diesen Punkt keinesfalls zu √ľberschreiten.

Aktuelle SEM-Konferenzen in der DACH-Region

Auch in diesem Jahr gibt es f√ľr Online-Marketing-Enthusiasten eine Reihe an vielversprechenden Konferenzen rund ums Suchmaschinenmarketing (engl. Search Engine Marketing, kurz SEM) in der DACH-Region. Egal, ob Du Dich f√ľr SEA oder SEO interessierst: Es gibt gen√ľgend Auswahl! Doch das Spektrum der Veranstaltungen erstreckt sich weit √ľber das klassische SEM: Themen wie Content-Marketing, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing und vieles mehr sind h√§ufig Teil eines Gesamtpakets.¬†

Wie wir wissen, befinden wir uns in einer dynamischen Branche. Eine Ver√§nderung bspw. ein Google-Update oder neue (KI-)Tools k√∂nnen alles auf den Kopf stellen. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, sich fort- und weiterzubilden. Und wo l√§sst sich neues Wissen am besten aneignen? Richtig ‚Äď auf einer Konferenz! Nachfolgend stellen wir Dir f√ľr Deutschland, √Ėsterreich und die Schweiz SEM-Konferenzen vor, die Dir spannende neue Informationen vermitteln k√∂nnen.¬†

SEO- und SEA-Konferenzen in Deutschland

Rheinwerk Online Marketing Konferenz

24. – 26. April 2024
SEO | Social-Media-Marketing | E-Mail-Marketing | uvm.
DJH Jugendherberge D√ľsseldorf
D√ľsseldorfer Str. 1
40545 D√ľsseldorf
Weitere Infos!

Campixx

13. – 14. Juni 2024
SEO | Content-Marketing | uvm.
Van der Valk Hotel Berlin Brandenburg
Eschenweg 18
Blankenfelde-Mahlow
Weitere Infos!

Black Forest Space

10. – 11. Oktober 2024
SEO | SEA | Social-Media | E-Commerce | Content-Marketing
Onlinepunk GmbH
Marlenerstraße 9
77656 Offenburg
Weitere Infos!

BLOO:CON 2025

22. Januar – 23. Januar 2025
SEO | SEA | Social Media Ads | Web-Analyse
Factory Hotel
An d. Germania Brauerei 5
48159 M√ľnster
Weitere Infos!

Online-Marketing-Konferenz in M√ľnster (OMKMS)

10. April 2025
SEO | Paid Ads | UX | Social-Media-Marketing | Content-Marketing | uvm.
Preußenstadion
Am Berg Fidel 51
48153 M√ľnster
Weitere Infos!

OMR Festival

07. – 08. Mai 2024
Aktuelle Trends & Entwicklungen zur Marketing- und Digitalszene
Hamburg Messe
St. Petersburger Str. 1
20355 Hamburg
Weitere Infos!

SMX Advanced

10. – 11. September 2024
SEO | PPC
Pullman Berlin Schweizerhof
Budapester Str. 25
10787 Berlin
Weitere Infos!

This Is Marketing

04. – 05. November 2024
Online-Marketing
Messe Frankfurt am Main (Festhalle & Forum)
Ludwig-Erhard-Anlage 1
60327 Frankfurt am Main
Weitere Infos!

eo Search Summit 2025

06. Februar 2025
SEO | SEA | Influencer-Marketing | uvm.
Congress Centrum W√ľrzburg
Pleichertorstraße
97070 W√ľrzburg
Weitere Infos!

SEAcamp

Datum vom Veranstalter noch nicht bekannt gegeben.
SEA
Steigenberger Esplanade Jena
Carl-Zeiss-Platz 4
07743 Jena
Weitere Infos!

Contra

05. – 06. Juni 2024
Paid Advertising | Social-Media-Marketing | uvm.
Mitsubishi Electric Halle
Siegburger Str. 15
40591 D√ľsseldorf
Weitere Infos!

OMT

27. September 2024
SEO | SEA | Social-Media-Marketing | uvm.
Pyramide Mainz
Nikolaus-Kopernikus-Str. 17
55129 Mainz
Weitere Infos!

SEODAY

07. November 2024
SEO
RheinEnergieSTADION
Aachener Str. 999
50933 Köln
Weitere Infos!

SMX M√ľnchen

17. Р19. März 2025
SEO | SEA
ICM- International Congress Center
Messegelände
81823 M√ľnchen
Weitere Infos!

PPC-DAY

Datum vom Veranstalter noch nicht bekannt gegeben.
PPC
Online-Konferenz
Weitere Infos!

√Ėsterreichs SEA- und SEO-Konferenzen

Online Expert Days

21. – 22. November 2024
SEO | SEA
Online Expert Days – OXD
Moosfeldstraße 1
5101 Bergheim bei Salzburg
Weitere Infos!

Future of Marketing

9. – 10. April 2025
Social-Media-Marketing | Digital-Marketing | uvm.
Congress Loipersdorf
Schaffelbadstraße 220
8282 Loipersdorf bei F√ľrstenfeld
Weitere Infos!

Jetzt Summit

Datum f√ľr 2025 vom Veranstalter noch nicht bekannt gegeben
Digital Marketing
Courtyard Marriott in Wien
Trabrennstraße 4
1020 Wien
Weitere Infos!

SEM-Konferenzen in der Schweiz

18. International Conference on Search Engine Optimization

16. – 17. September 2024
SEO
Online-Konferenz
Weitere Infos!

SOM Online Konferenz

Datum f√ľr 2025 vom Veranstalter noch nicht bekannt gegeben
Digital Marketing | B2B & B2C | uvm.
Online-Konferenz
Weitere Infos!

Das aktuelle Jahr verspricht in der DACH-Region eine spannende Reihe von SEM-Konferenzen. Die angek√ľndigten Konferenzen sind eine hervorragende Gelegenheit, um sich weiterzubilden, neue Strategien zu entdecken und sich mit anderen Fachleuten zu vernetzen.¬†

Achtung: Diese Seite wird stets aktualisiert, damit Dir die neuesten und relevantesten Informationen √ľber bevorstehende SEM-Konferenzen nicht entgehen. So kannst Du sicher sein, dass Du keine wichtigen Entwicklungen in der dynamischen Welt des Online-Marketings verpasst!¬†

Was ist der Qualitätsfaktor von Google Ads?

H√§ufig wird im Google Ads Bereich vom Qualit√§tsfaktor gesprochen. Es handelt sich dabei um eine Bewertungsskala f√ľr die Qualit√§t von Keywords. Nicht nur Google verwendet diesen Ansatzpunkt, auch bei Microsoft Ads oder Meta Ads finden wir √§hnliche Bewertungsskalen.¬†

F√ľr jeden Werbetreibenden ist es wichtig zu verstehen, was hinter diesem Begriff steckt, damit die Kampagnenleistung weiter gesteigert werden kann.¬†

Der Qualitätsfaktor von Google Ads ist eine Bewertungsskala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut). Basierend auf den Kriterien erwartete Klickrate, Nutzererfahrung mit der Zielseite und Anzeigenrelevanz wird der Faktor gebildet. Er hat direkten Einfluss auf die Ausspielung der Werbeanzeigen und auch auf die Kosten pro Klick.  

Was ist die erwartete Klickrate?

Die erwartete Klickrate kann nicht direkt von Dir beeinflusst werden. Es handelt sich dabei um eine Einschätzung von Google Ads, wie wahrscheinlich ein Klick auf Deine Anzeige ist. Hierbei werden Daten von anderen Werbetreibenden und Deine eigene Historie einbezogen. 

In den Spalten zum Qualit√§tsfaktor kannst Du Dir die Einstufung f√ľr die erwartete Klickrate ansehen. Die Bewertung reicht von ‚Äě√úberdurchschnittlich‚Äú √ľber ‚ÄěDurchschnittlich‚Äú bis hin zu ‚ÄěUnterdurchschnittlich‚Äú.¬†

Sollte ein wichtiges Keyword in Deinem Set eine erwartete Klickrate mit der Einstufung ‚Äúunterdurchschnittlich‚ÄĚ haben, musst Du noch nicht panisch werden. Sind die Nutzererfahrung mit der Zielseite und die Anzeigenrelevanz mit ‚Äú√ľberdurchschnittlich‚ÄĚ bewertet, wird der Qualit√§tsfaktor immer noch einen annehmbaren Wert haben und Dein Keyword wird ausgespielt.

Was ist die Nutzererfahrung mit der Zielseite?

Eines der wichtigsten Kriterien f√ľr die Nutzererfahrung mit der Zielseite ist, dass die Seite mobiloptimiert ist. Schnelle Ladezeiten und eine gute Bedienbarkeit √ľber das Smartphone sind das A und O.¬†

Dar√ľber hinaus wird bewertet, ob die verwendeten Keywords bzw. das generelle Thema auf der Zielseite behandelt wird. Der Nutzer sollte wichtige Informationen direkt finden und auch schnell und einfach Kontakt aufnehmen bzw. kaufen k√∂nnen. Achte daher auf eine niedrige Absprungrate und eine gute Verweildauer.¬†

Auch dieses Bewertungskriterium wird mit ‚Äě√ľberdurchschnittlich‚Äú bis ‚Äěunterdurchschnittlich‚Äú bewertet. Zudem kannst Du (bzw. der Webseiten-Beauftragte) leicht √Ąnderungen vornehmen, um diesen Faktor zu erh√∂hen.

Was ist die Anzeigenrelevanz?

Die Anzeigenrelevanz spiegelt wider, ob die von Dir erstellte Anzeige alle relevanten Informationen und die wichtigsten Keywords enthält. Bloßes Keyword-Stuffing ist hier nicht gefragt! Mit Hilfe der Keyword-Insertion kannst Du die Anzeigenrelevanz leicht erhöhen. Achte aber darauf, dass die Anzeigen auch weiterhin inhaltlichen Sinn ergeben. 

Zu den wichtigen Informationen z√§hlen m√∂gliche Handlungen, die vorgenommen werden k√∂nnen (Angebot einholen, beraten lassen, kaufen), aber auch zus√§tzliche Infos zum Angebot insgesamt (USPs = Unique Selling Points). Eine gute Anzeigenrelevanz erh√§ltst Du, wenn die Anzeige gut leserlich f√ľr den Nutzer ist und einen genauen √úberblick dar√ľber gibt, was das Angebot beinhaltet.¬†

Die Bewertung dieses Kriteriums erfolgt analog zur erwarten Klickrate und der Nutzererfahrung mit der Zielseite. Die Anzeigenrelevanz l√§sst sich f√ľr Dich am einfachsten erh√∂hen und somit den Qualit√§tsfaktor nachhaltig verbessern.¬†

Wie kann ich den Qualitätsfaktor erhöhen?

Um den Qualit√§tsfaktor zu erh√∂hen, solltest Du zun√§chst pr√ľfen, welches Kriterium eine durchschnittliche oder unterdurchschnittliche Bewertung hat.¬†

Um die Anzeigenrelevanz zu verbessern, solltest Du darauf achten, dass die wichtigsten Keywords sowohl in den Überschriften als auch in den Beschreibungen auftauchen. Versuche Dich nicht zu oft zu wiederholen und stattdessen verschiedene Aspekte wie Fragen, Call-to-Actions und nähere Informationen zum Produkt oder der Dienstleistung einzubinden. Ebenfalls wichtig ist die Nutzung der Anzeigenerweiterungen sowie ggf. Bilder oder Videos. 

Um die Nutzererfahrung mit der Zielseite zu erh√∂hen, solltest Du zun√§chst die Mobiloptimierung pr√ľfen. Hierzu kannst Du die PageSpeed Insights von Google kostenlos nutzen. √úberpr√ľfe auch die Bedienbarkeit der Seite und ob die wichtigsten Keywords vorhanden sind. Im Bestfall kannst Du hier mit einigen Kollegen aus dem SEO-Bereich zusammenarbeiten.¬†

Die erwartete Klickrate kann nicht direkt von Dir beeinflusst werden, jedoch kannst Du entscheiden, ob Du das Keyword √ľberhaupt nutzen m√∂chtest. Versuche zun√§chst eine andere Keyword-Option einzustellen. In manchen F√§llen kann dies bereits hilfreich sein. Sollte diese Ma√ünahme nicht funktionieren, kannst Du versuchen bei Short-Tail-Keywords Alternativen im Long-Tail-Bereich zu finden oder Du musst das Keyword im schlimmsten Fall entfernen.¬†

Dies ist nur ein Auszug an möglichen Optimierungsmaßnahmen, um den Qualitätsfaktor zu erhöhen. Sei kreativ und probiere Deinen eigenen Ansatz! 

Bilder-SEO: 12 Tipps zum Optimieren f√ľr mehr Sichtbarkeit Deiner Bilder

Das Web hat sich zu einer visuell gepr√§gten Plattform entwickelt, weshalb Bilder-SEO von enormer Bedeutung ist.¬†Bilder stehen im Mittelpunkt einer Webseite bilden und werden h√§ufig als erstes wahrgenommen. Neben dem ersten Eindruck der Webseite haben Bilder eine signifikante Rolle bei der Vermittlung von Botschaften, Emotionen und Informationen eingenommen. Dabei spielen Bilder nicht nur in Bezug auf das Design, sondern auch f√ľr die Suchmaschinenoptimierung (SEO)¬†eine entscheidende Rolle. In diesem Artikel zeigen wir Dir, welche Faktoren in der Suchmaschinenoptimierung f√ľr Bilder wichtig sind und geben Dir Tipps f√ľr Deine Bilder-Optimierung. So erh√§ltst Du eine optimale Grundlage, Deine¬†Bilder f√ľr Suchmaschinen optimieren und deren Reichweite zu erh√∂hen. K√∂nnen Deine Bilder einen Boost in Sachen Sichtbarkeit vertragen? Dann lese diesen Artikel und setze unsere Tipps um ‚Äď Los gehts!

Was ist Bilder-SEO?

Die Optimierung von Bildern f√ľr Suchmaschinen (Bilder-SEO), ist ein wichtiger Aspekt der Suchmaschinenoptimierung. Hier geht es allerdings nicht darum, Bilder optisch zu bearbeiten ‚Äď dann w√ľrden wir √ľber Bilderbearbeitung sprechen. Bilder-SEO geh√∂rt zu den OnPage-Faktoren und besch√§ftigt sich mit der Optimierung von Bilddateien. Ziel ist es, mit den Bildern oder Grafiken auf der eigenen Website die Sichtbarkeit zu erh√∂hen. Denn neben Texte sind Bilder die wichtigsten Bestandteile einer Webseite und sollten ebenfalls optimiert werden. Durch gezielten Ma√ünahmen k√∂nnen optimierter Bilder das Ranking in der Google-Bildersuche erh√∂hen und somit mehr Besucher auf die Webseite ziehen.

Bilder ideal f√ľr Suchmaschinen optimieren

Die Disziplin Bilder-SEO ist besonders bei visuell ansprechenden Inhalten wichtig und ist Teil jeder gesamtheitlichen SEO-Strategie. Bilder spielen eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Benutzererfahrung (User Experience) auf einer Website und tragen dazu bei, dass Inhalte ansprechender und informativer dargestellt werden. Zudem indexieren Suchmaschinen wie Google, Bilder in einem eigenen Index, auf diesem wird bei der Google-Bilder-Suche zur√ľckgegriffen. Mit Bilder-SEO kannst Du nicht nur die Sichtbarkeit Deiner Bilder steigern, sondern auch den PageSpeed und so auch das Ranking Deiner Webseiten in den SERPs verbessern.¬†

Welche Faktoren sind im Bilder-SEO wichtig?

In der Suchmaschinenoptimierung f√ľr Bilder sind mehrere Faktoren zu ber√ľcksichtigen, um die besten Ergebnisse zu erzielen und m√∂glichst viel Nutzen daraus zu ziehen:

  • Keyword relevante Dateinamen k√∂nnen
  • Keywordplacement
  • Umliegender Text des Bildes
  • Ideales Dateiformat
  • Korrekte Wahl von der Bild- & Dateigr√∂√üe¬†
  • Kompakte und sprechende Bilder-URL w√§hlen
So, nun kennst Du die Faktoren im Bilder-SEO, damit ist Dir aber noch nicht geholfen. Im Folgenden beschreiben wir Dir, wie Du bew√§hrte Ma√ünahmen f√ľr Dein Bilder-SEO umsetzen kannst.

Bilder-SEO: Wichtige Maßnahmen

Nachdem wir Dir bereits die relevanten Faktoren im Bilder-SEO vorgestellt haben, z√§hlen wir Dir zun√§chst die wichtigen Ma√ünahmen im Bilder-SEO auf und erl√§utern im Anschluss, was Du f√ľr einen Boost der Sichtbarkeit Deiner Bilder und Core Web Vitals Deiner Domain umsetzen solltest.

Pr√ľfe die robots.txt Deiner Domain

Bevor Du mit den Ma√ünahmen zur Optimierung beginnst, solltest Du sicherstellen, dass (Image-)Crawler wie der Google-Image-Crawler Zugang zu den Bilddateien haben. Ansonsten werden unsere Best Practice Ma√ünahmen zur Steigerung der Sichtbarkeit Deiner Bilder nicht den gew√ľnschten Effekt erzielen.

Optimiere die Dateinamen Deiner Bilder

Verwende aussagekr√§ftige und relevante Dateinamen f√ľr Deine Bilder, die das Hauptkeyword der Webseite enthalten, auf welcher das Bild verwendet wird. Suchmaschinen k√∂nnen noch nicht, den Inhalt vom Bildern auslesen. Verwende daher das Haupt-Keyword bei der Benennung der Bilddateien. So machst Du des es Suchmaschinen wie Google leicht, die Themenrelevanz zum Fokus-Keyword zu beurteilen. Bei der Verwendung von mehreren Bildern achte auf abwechslungsreiche Bilddateien, die dennoch eine Themenrelevanz zum Fokus-Keyword haben. Das ist besonders bei Online-Shops wichtig, die mehrere Bilder f√ľr ein Produkt haben. F√ľr weitere M√∂glichkeiten Deine Bilder Suchmaschinen gerecht zu optimierte, halte Dich an diese Tipps:

  • Trenne W√∂rter mit Bindestrichen anstelle Leerzeichen
  • Nutze bei den Dateinamen Deiner Bilder ausschlie√ülich Kleinbuchstaben
  • Verwende keine Sonderzeichen und Umlaute

Bei der Verwendung von Sonderzeichen, Umlauten und Gro√übuchstaben kann es zu Kompatibilit√§tsproblemen von Betriebssystemen und Server beim Auslesen von Bilderdateien kommen. Anhand von Dateinamen wie „IMG-08-15.jpg“ k√∂nnen Suchmaschinen keine Relevanz zum Thema der Seite feststellen. Auch f√ľr User, die Bildschirmleseprogrammen verwenden, k√∂nnen mit solchen Dateinamen nichts anfangen. Hier sind weitere schlechte, als auch gute Beispiele f√ľr Dateinamen im WebP-Format, mit dem Fokus-Keyword Bilder-SEO.

Nicht optimale Dateinamen Optimierte Dateinamen
Bilder-SEO.webp bilder-seo.webp
Bilder-SEO-f√ľr-Online-Shops.webp bilder-seo-fuer-online-shops.webp
Tipps_&_Maßnahmen-im-Bilder-SEO.webp tipps-und-massnahmen-im-bilder-seo.webp
Bilder-SEO(1).webp Keine doppelten Dateinamen verwenden!

Optimiere die Dateigröße Deiner Bilder

Generell sollten Bilder so gro√ü wie n√∂tig und so klein wie m√∂glich sein. Die optimale Dateigr√∂√üe h√§ngt davon ab, an welcher Stelle es auf der Webseite platziert werden soll. Optimalerweise sollte die Dateigr√∂√üe der Bilder nicht gr√∂√üer als 100 KB¬†(Kilobyte) sein. Bilder im Header-Bereich einer Webseite k√∂nnen etwas gr√∂√üer sein als Bilder, die Below the Fold positioniert sind. Betreibst Du eine Website f√ľr Fotografie, solltest Du Dich an der idealen maximalen Gr√∂√üe der Bilddatei nicht aufh√§ngen. Deine fotografischen Aufnahmen, repr√§sentieren Deine Arbeit und sollten optisch beeindrucken und hochwertig wirken. Versuche daher, die Dateigr√∂√üe bei hoher Bildqualit√§t so klein wie m√∂glich zu halten.

Wähle die optimale Größe und das optimale Format

Die geeignetsten Formate der Bilder sind 4:3 oder 16:9 (also keine Hochformate nutzen), Bilder in bevorzugtem Querformat lassen sich aufgrund der √§hnlichen Form, besser in Displays integrieren. Die Dateigr√∂√üe wird meist in KB oder MB (Megabyte) ausgegeben, wobei 1 Megabyte 1.000 Kilobytes entspricht. Die Dateigr√∂√üe eines Bildes ist von dessen Aufl√∂sung und Anzahl der Pixel abh√§ngig. Eine Bildbreite von 1.200 px ist in der Regel ausreichend. Die Aufl√∂sung eines Bildes wird u.a. in ppi (Pixel per Inch) angegeben und sollte, wie die Bildbreite nicht zu hoch gew√§hlt werden und. Denn zu hohe Pixel oder Pixel per Inch lassen die Dateigr√∂√üen nur unn√∂tig gr√∂√üer werden und machen die Webseite langsamer, da mehr Daten geladen werden m√ľssen. Besonders bei Webseitenbesucher √ľber mobile Endger√§te ist das durch die niedrige verf√ľgbare Bandbreite ein Problem. Zus√§tzlich kommen hochqualitative Bilder auf den kleinen Bildschirmen bei Smartphones ohnehin wenig zur Geltung.

Mit den bevorzugten Eigenschaften (Querformat, Dateiname, Bildgröße etc.) Deiner Bilder kannst Du die Ladegeschwindigkeit der Webseiten verbessern. Allerdings solltest Du verpixelte und unscharfe Bilder vermeiden. Sie wirken nicht professionell und könnten die Interaktionsrate senken. 

Barrierefreies Bilder-SEO

Nicht nur im Webdesign, auch im Bilder-SEO spielt Barrierefreiheit eine wichtige Rolle, damit Menschen mit Beeinträchtigungen Webseiten auch ohne Einschränkungen nutzen können. Klare und einfache Dateinamen, möglichst einfache Sprache und die Verwendung von passenden ALT-Tags tragen dazu bei, dass Bilderinformationen von Bildschirmleseprogrammen zugänglich sind. Das geht aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) hervor.

Ideale Nutzung des ALT-Attributs

Suchmaschinen nutzen neben dem Bilddatei-Namen auch das ALT-Attribut (auch Alt-Text und Alt-Tag), um das Thema des Bildes zu verstehen ‚Äď auch wenn der Alt-Text prim√§r in Thema Barrierefreiheit seine Daseinsberechtigung findet. So k√∂nnen Inhalte der Bilder durch einen Screenreader vorgelesen werden, sofern ein Alt-Attribut verwendet wird. F√ľr ein ideales Alt-Attribut f√ľr Screenreader und Suchmaschinen solltest Du diese Tipps befolgen:

  • Verzichte auf √ľberfl√ľssigen Text: Halte den Alt-Tag so ausf√ľhrlich wie notwendig, aber so kurz wie m√∂glich und vermeide¬†unn√∂tige F√ľllw√∂rter.
  • Nutze Keywords: Nutze Keywords, um Suchmaschinen die Beurteilung der Themenrelevanz zu vereinfachen und User mit Sehbeeintr√§chtigungen den Kontext des Bildes zu verdeutlichen.
  • Verwende nicht ausschlie√ülich Keywords: Das k√∂nnte von Suchmaschinen als Spam gewertet werden, au√üerdem bietet es Usern keinen Mehrwert, wenn der ALT-Tag mit Keywords vollgestopft ist. Screenreader lesen sonst nur stupide die Keywords vor.

SEO-freundliche URL- und Ordner-Struktur verwenden

Eine SEO-freundliche URL-Struktur ist f√ľr einzelne Bilder genauso wichtig, wie auf Domain-Ebene. Verzichte wie auch beim Dateinamen auf Umlaute, Leerzeichen, kryptische Zeichen sowie Sonderzeichen und halte die URL sprechend. Das bedeutet, dass wenn User die URL lesen, sie erahnen k√∂nnen, was f√ľr ein Bild sie beim Klicken auf die URL erwartet. Meist ergibt sich die URL-Struktur automatisch aus dem Pfad aus der Ordnerstruktur, sowie dem Dateinamen des Bildes. Somit solltest Du die Bilder in einen Ordner mit semantisch passenden Bezeichnungen ablegen. Du m√∂chtest mehr zur URL-Struktur f√ľr Deine Bilder erfahren? John M√ľller erkl√§rt Dir im nachfolgenden Video mehr dazu.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Richtiges Dateiformat wählen

Die Wahl des richtigen Dateiformats im Bilder-SEO h√§ngt von verschiedenen Faktoren ab, einschlie√ülich des Typs des Bildes oder Grafik und der beabsichtigten Verwendung. Grunds√§tzlich kannst Du Bilder mit den Dateiformaten wie JPEG (JPG), PNG, GIF, SVG, WebP & TIFF unbedenklich f√ľr Deine Webseite verwenden und Suchmaschinen selbst sind die Endungen der Datei egal, entscheiden ist die beabsichtigte Verwendung, sowie die Gr√∂√üe der Bilderdateein. Je gr√∂√üter die Dateien sind, desto schlechte ist die Ladegeschwindigkeit und so auch die Core Web Vitals Deiner Webseite. Um die Core Web Vitals zu verbessern, werden Bilder komprimiert. Diese Bildkomprimierung wird entweder verlustbehaftet oder verlustfrei durchgef√ľhrt, je nach Format der Bilddatei, aus welchen die jeweiligen Vor- und Nachteile hervorgehen. Hier sind die Vor- und Nachteile der g√§ngigsten Dateiformate:

  • JPEG (Joint Photographic Experts Group): Durch die verlustbehaftete Kompression verlieren Bilder mit dem JPEG-Format durch h√§ufiges Speichern und Komprimierung an Qualit√§t. Dieses Format eignet sich f√ľr Fotografien oder Bilder mit vielen Farbnuancen und nimmt wenig Speicher in Anspruch: JPG-Bilder weisen in der Regel eine geringe Dateigr√∂√üe auf, was dem Pagespeed zugutekommt.
  • GIF¬†(Graphics Interchange Format): GIFs unterst√ľtzen Animationen und eignen sich daher ideal f√ľr Bewegtbilder und Grafiken. Das speichersparende GIF-Format eignet sich nicht nur f√ľr¬†unterhaltsame Animationen, sondern unterst√ľtzt auch noch, die Seitengeschwindigkeit. Allerdings eignen sich die Animationen nicht f√ľr hochaufl√∂sende Bilder mit vielen Farbnuancen (Farbtiefe nur bis 256 Farben unterst√ľtzt).
  • PNG (Portable Network Graphics): PNG ist eine Erweiterung der GIF-Datei, welche verlustfrei komprimiert werden, allerdings sind PNG-Dateien recht gro√ü und daher h√§ufig nicht f√ľr Bilder auf Websites geeignet, bzw. nur f√ľr kleinere Bilder. Das Bildformat eignet sich bei Bildern mit transparenten Eigenschaften oder scharfen √úberg√§ngen von Linien und Texten, wie Logos oder Icons.
  • SVG (Scalable Vector Graphics): SVG-Bilder sind vektorbasierte Bildformate, welche sich f√ľr unbegrenzte und verlustfreie Skalierungen eignet, da die Komprimierung auf Vektoren und nicht auf Pixeln basiert. Daher werden sie h√§ufig f√ľr die Erstellungen von digitalen Designs, Logos und Icons verwendet.
  • WebP: Ist ein modernes Bildformat von Google und eignet sich f√ľr sowohl verlustfreie als auch verlustbehaftete Komprimierung. Das Bildformat unterst√ľtzt Transparenz und Animationen, bei geringen Datengr√∂√üen und hoher Bilderqualit√§t. Das WebP-Format wird von den g√§ngigsten Browsern unterst√ľtzt, dazu z√§hlen Google Chrome, Firefox, Edge & Opera. Bei Bilder-SEO f√ľr WordPress¬†kannst Du auf das Plugin¬†Imagify¬†zur√ľckgreifen. Das Plugin komprimiert Deine Bilder automatisch verlustfrei in WebP.
  • TIFF (Tagged Image File Format): Ein weiteres Dateiformat, das ohne Qualit√§tsverlust bei der Komprimierung auskommt, ist TIFF. Bilder im TIFF-Format k√∂nnen beliebig oft gespeichert und kopiert werden und behalten immer die Originaldaten, sowie Meta-Daten von Bildern. Dementsprechend gro√ü ist auch die Bilddatei. Diese ist f√ľr besonders f√ľr Websites mit visuellen ansprechenden Content und geringer Ladegeschwindigkeit nicht geeignet. Webmaster von Fotografie-Webseiten sollten anstelle der TIFF-Dateien, eher JPEG oder WebP Formate f√ľr die Bilder verwenden. Denn die Exif (Exchangeable Image File Format)-Daten, enthalten bspw. die Meta-Daten der Bilder. Bei der Konvertierung von TIFF- zu JPEG- oder WebP-Dateien, werden die Exif-Daten beibehalten. Exif-Daten beinhalten bspw. Daten zum Zeitpunkt der Aufnahme und Informationen, von Objektiv und Kamera des abgelichteten Bildes wie auch die Werte von der Blende, dem ISO und die Brennweite des Fotos.

Bildplatzierung & Keyword Placement in der Nähe der Bilder

Passende Bildunterschriften oder Beschreibungen k√∂nnen auch die Auffindbarkeit steigern. Im Bilder-SEO geht es nicht ausschlie√ülich um die Optimierung von Bildern, denn der umliegende Text in Bildern√§he ist ebenso wichtig. Da Google den visuellen Inhalt von Bildern bisher nicht vern√ľnftig auswerten kann, werden Daten wie Dateinamen, Alt-Attribute sowie umliegende Texte zur Bewertung der Themenrelevanz der Bilder ebenfalls analysiert. Relevante Keywords sollten wie bereits erw√§hnt in Dateinamen, aber auch in umliegenden Texten sowie naheliegende √úberschriften verwendet werden. Mit anderen Worten: Platziere die Bilder dort, wo sie einen Mehrwert f√ľr den User haben und zum Content passen.¬†

Nutze Lazy Loading

Lazy Loading ist eine Technik zur Verbesserung des PageSpeeds von Webseiten, insbesondere bei Bildern und anderen Medienelementen. Bei Lazy Loading werden nicht alle Bilder und Ressourcen auf einer Webseite gleichzeitig, sondern nur die im sichtbaren Bereich des Bildschirms geladen. Die restlichen Bilder werden erst dann (nach)geladen, wenn der Benutzer zu ihnen scrollt oder sie anderweitig in den sichtbaren Bereich der Webseite gelangt. Diese Technik erlaubt schneller Ladeleistungen, da Elemente dynamisch und nicht alle auf einmal beim Besuchen der Webseite geladen werden.

Browser Caching aktivieren

Das Browser Caching wird √ľber die .htaccss-Datei konfiguriert und hat den Vorteil, die Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite zu verbessern, indem es die Serverleistung schont. Bilddateien, CSS, Java-Script und HTML m√ľssen bei erneutem Besuch vom selben User nicht aufs Neue vom Server, sondern k√∂nnen¬†lokal vom jeweiligen Browser geladen werden.

Des Weiteren kannst Du ein Caching Plugin nutzen, um Caching Funktionen Deiner Domain zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit¬†zu konfigurieren. F√ľr WordPress-Seiten kannst Du bspw. WP Rocket nutzen. Das Plugin kann √ľber Cachingoptionen hinaus u.a. eine Dateioptimierung durchf√ľhren und CSS-Dateien von unn√∂tigen Leerzeichen minimieren. So wird der Quellcode optimiert und tr√§gt zur Verbesserung der Ladegeschwindigkeit Deiner Webseite bei.

Erstelle eine Bilder-Sitemap

Eine Bilder-Sitemap ist f√ľr Website-Betreiber besonders wichtig, da sie den Suchmaschinen hilft, die vorhandenen Bilder auf der Website effizient zu identifizieren und zu indexieren. Dies verbessert die Sichtbarkeit der Bilder in den Suchergebnissen und kann zu mehr organischem Traffic f√ľhren. Besonders f√ľr E-Commerce-Websites, Fotografen, Modeblogs und andere Webseiten, die visuell ansprechende Inhalte anbieten, ist eine Bilder-Sitemap unerl√§sslich, um ihre Zielgruppe besser zu erreichen und den Website-Traffic zu steigern.

BILDER-SEO-ZWECK DER OPTIMIERUNGEN

Generell ist Bilder-SEO in Branchen und f√ľr Zwecke sinnvoll, in denen visuelle Inhalte eine wichtige Rolle spielen und die Pr√§sentation von Bildern das Benutzererlebnis verbessern oder dazu beitragen kann, Produkte oder Dienstleistungen besser zu vermarkten. Es ist jedoch auch wichtig, die Zielgruppe und deren Pr√§ferenzen zu ber√ľcksichtigen, um die Wirksamkeit von Bilder-SEO in einer bestimmten Branche zu bewerten. Hier sind einige Beispiele, f√ľr welche Branchen und Zwecke sich Bilder-SEO besonders lohnt:

  • E-Commerce: Im E-Commerce sind hochwertige Bilder von Produkten und Dienstleistungen von entscheidender Bedeutung. Bilder-SEO hilft dabei, Produkte in den Suchergebnissen f√ľr Bilder sichtbar zu machen und potenzielle Kunden anzulocken. Denn viele User nutzen bei transaktionalen Keywords nicht die herk√∂mmliche, sondern verwenden stattdessen die Suche f√ľr Google-Shopping.
  • Tourismus: Reise- und Hotelwebsites k√∂nnen von Bilderoptimierung profitieren, da viele Menschen nach visuellen Eindr√ľcken suchen, bevor sie Reisepl√§ne machen. Gut optimierte Bilder steigern die Reichweite und die Attraktivit√§t von Reisezielen und Unterk√ľnften.
  • Mode & Beauty: Modeblogs und Beauty-Websites profitieren von ansprechenden Bildern. Bilder-SEO hilft dabei, die neuesten Trends und Produkte in der Bildersuche zu pr√§sentieren.
  • Gastronomie und Lebensmittel: Restaurants, Lebensmittelanbieter und Food-Blogger k√∂nnen Bilder-SEO verwenden, um appetitliche Fotos ihrer Gerichte oder Rezepte zu teilen und hungrige Kunden anzulocken.
  • Immobilien: Immobilienmakler k√∂nnen Bilder nutzen, um die organische Sichtbarkeit der Immobilienangebote zu steigern. Gut optimierte Bilder vermitteln potenziellen K√§ufern und Mietern einen klaren Eindruck von den Immobilien. Das ist ebenso in der Baubranche mithilfe von Architektur-Visualisierung durch SEO-optimierte Bilder der Fall.
Insgesamt ist Bilder-SEO ein entscheidender Bestandteil einer ganzheitlichen SEO-Strategie und sollte nicht vernachl√§ssigt werden. Es k√∂nnen nicht nur die aufgez√§hlten Branchen von SEO-optimierten Bildern profitieren, sondern jeder Webseitenbetreiber, der den PageSpeed seiner Domain verbessern m√∂chte. Zu lange Ladezeiten k√∂nnen die Interaktionsrate senken. Hier setzt Bilder-SEO u. a. an, um das zu vermeiden. Denn vernachl√§ssigst Du die Suchmaschinenoptimierung f√ľr Bilder, kann sich das negativ auf die User Experience auswirken. Erfahren User ein negatives Erlebnis auf Deiner Domain, kann es sein, sie besuchen diese nicht erneut.

Bilder-SEO: Neue Potentiale Nutzen

Viele Webseitenbetreiber schrecken zur√ľck, viel Zeit in die Erstellung von Grafiken oder Bilder-SEO zu stecken. Gr√ľnde daf√ľr sind Zeitmangel und die Bef√ľrchtung, dass andere Personen die eigen erstellen Grafiken und Bilder unerlaubt nutzen. Google hat in den Staaten das neue Feature „about this image“ ausgerollt, was auch bald nach Deutschland kommen soll. Das neue Feature erlaubt das Anzeigen der Bildhistorie und welche anderen Quellen das Bild verwenden und wie es benannt wird. Google unterst√ľtzt so die Urheberrechte von Bild-Creators. Das Erstellen von hochwertigem Bilder-Content kann als auch als Strategie f√ľr den Linkaufbau genutzt werden.

E-Commerce SEO: Bring Deinen Online-Shop durch SEO nach vorne!

Du betreibst Deinen eigenen Online-Shop und strebst nach mehr Sichtbarkeit und Erfolg im digitalen Dschungel? Du bist nicht allein! Eine Menge weiterer Online-H√§ndler (weltweit) teilen dieselben W√ľnsche. Aber wie schaffst Du es, aus der Masse herauszustechen und die Aufmerksamkeit potenzieller Kundschaft auf Deinen Shop zu lenken? Hier kommt E-Commerce SEO ins Spiel! 

In diesem Blog-Beitrag werden wir gemeinsam in die Welt der SEO f√ľr E-Commerce eintauchen. Zwar mag Suchmaschinenoptimierung f√ľr Online-Shops eine Herausforderung sein, doch mit dem richtigen Wissen sind auch diese schnell gemeistert. Bist Du bereit, Deine SEO-Reise zu beginnen und mehr Kundschaft in Deinen Shop zu locken? Dann lass uns loslegen! 

E-Commerce SEO Grundlagen

Die Welt des E-Commerce ist dynamisch, wettbewerbsintensiv und st√§ndig im Wandel. Um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein, solltest Du die Chancen nutzen, die sich durch SEO er√∂ffnen. Denn Suchmaschinenoptimierung sorgt daf√ľr, dass Dein Angebot von denen gefunden wird, die danach suchen ‚Äď Deiner Zielgruppe.¬†

Was ist E-Commerce SEO?

E-Commerce steht ausgeschrieben f√ľr Electronic Commerce (dt. elektronischer Handel). Es ist eine Form des Handels, bei dem ein Kauf, Verkauf oder Tausch von Produkten oder Dienstleistungen √ľber das Internet erfolgt. Da die Transaktionen online stattfinden, k√∂nnen sie von jedem Ort der Welt aus abgewickelt werden. So brauchst Du in kein Ladengesch√§ft zu gehen. Online-Shops gelten beim E-Commerce als ein wichtiger Bestandteil, wo diese Transaktionen u. a. durchgef√ľhrt werden.¬†¬†

Beim SEO f√ľr E-Commerce hingegen handelt es sich um eine Strategie, um die Online-Sichtbarkeit Deines E-Commerce-Unternehmens zu verbessern. Dabei wird eine gezielte Optimierung Deines Online-Shops vorgenommen, um in Suchmaschinen wie Google und Bing besser gefunden zu werden. Dazu werden g√§ngige Techniken der Suchmaschinenoptimierung an den Shop angepasst und umgesetzt, u. a. die Durchf√ľhrung einer Keyword-Recherche und der sich daraus ableitenden Erstellung von Content mit Mehrwert.¬†

Warum ist SEO f√ľr Online-Shops wichtig?

Ein wichtiger Aspekt f√ľr die Relevanz von SEO f√ľr Deinen Online-Shop ist die Steigerung der Sichtbarkeit ‚Äď darunter auch die lokale Sichtbarkeit, wenn Dein Shop einen physischen Standort hat. Das kann dazu f√ľhren, dass Du mehr Traffic auf Deinen Shop-Seiten generierst. Erh√∂hter Traffic wiederum kann bei gut optimierten und nutzerfreundlichen Webseiten zu einer h√∂heren Conversion-Rate f√ľhren, worunter u. a. K√§ufe z√§hlen. Und mehr K√§ufe k√∂nnen im besten Fall zu mehr Umsatz beitragen.¬†

Durch SEO kannst Du Dir in einem √ľberf√ľllten E-Commerce-Markt einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. So wie Du ist auch Deine Konkurrenz st√§ndig auf der Suche nach M√∂glichkeiten, um sich am Markt von den Mitbewerbern abzuheben. Mit einer SEO-Strategie hast Du bspw. die Chance, Keywords zu nutzen, die Deine Mitbewerber √ľbersehen haben. Oder Du gestaltest Deine Webseite so, dass sie benutzerfreundlicher und ansprechender ist als die der Konkurrenz.¬†

Mobile Optimierung ist ein weiterer Punkt, wieso SEO bei Online-Shops nicht au√üer Acht gelassen werden sollte. Denn Suchmaschinenoptimierung stellt sicher, dass Dein Online-Shop auf mobilen Endger√§ten reibungslos funktioniert. Da potenzielle Kundschaft von diesen Endger√§ten nahezu √ľberall ins Internet kommt und bspw. einen Kauf t√§tigen k√∂nnte, solltest Du diesen Aspekt nicht untersch√§tzen.¬†¬†

Warum Suchmaschinenoptimierung bei Online-Shops scheitert

Ein entscheidender Grund, wieso SEO im E-Commerce scheitert, ist die mangelnde Kontinuit√§t. Suchmaschinenoptimierung ist keine einmalige Aufgabe und auch keine Kampagne f√ľr f√ľnf bis sechs Monate. Es handelt sich um einen kontinuierlichen Prozess ‚Äď gerade bei einem Online-Shop, wo u. a. neue Angebote dazukommen und alte wieder entfernt werden. Online-Shops selbst unterliegen also einem Prozess. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, dass bei neuen Seiten mit Produkten oder Dienstleistungen SEO angewandt wird f√ľr bspw. die mobile Optimierung, aussagekr√§ftige Produktbeschreibungen und regelm√§√üige Aktualisierungen bei Ver√§nderungen des Angebotes.¬†

Technisches SEO f√ľr E-Commerce

Nachfolgend werden Dir wichtige Faktoren der technischen Suchmaschinenoptimierung aufgezeigt, die im E-Commerce ber√ľcksichtigt werden sollten. Darunter die URL-Struktur, Seitenstruktur und strukturierte Daten. Keine Sorge, Du musst kein Technikgenie sein, um die Faktoren umsetzen zu k√∂nnen. Los geht’s!¬†

URL-Struktur bei Online-Shops

Wenn du einen Online-Shop betreibst, wei√üt Du, wie wichtig es ist, dass Kunden und Kundinnen Deine Produkte leicht finden k√∂nnen. Dabei stellt die URL-Struktur eine Unterst√ľtzung dar. Doch warum ist die URL-Struktur so wichtig? Ganz einfach: Sie beeinflusst, wie Suchmaschinen Deine Website verstehen und indexieren. Eine klare und durchdachte URL-Struktur macht es den Suchmaschinen leichter, den Inhalt Deiner Seiten verarbeiten zu k√∂nnen. Mit den nachfolgenden Tipps kannst Du Deine URL-Struktur SEO-freundlich gestalten:¬†

  • Kurze und pr√§gnante URLs: Deine URLs sollten kurz und aussagekr√§ftig sein. Vermeide Sonderzeichen und lange Zeichenketten. Eine sprechende URL wie „deinonlineshop.com/herren/schuhe“ ist besser als „deinonlineshop.com/kategorie/produkte?ID=12345“.¬†
  • Hierarchie beachten: Deine URL-Struktur sollte die Hierarchie Deiner Website widerspiegeln. Zum Beispiel „deinonlineshop.com/kategorie/unterkategorie/produkt“.¬†
  • Schreibweise beachten: Deine URLs sollten in Kleinschreibung verfasst werden.¬†¬†
  • Duplikate vermeiden: Stelle sicher, dass jede Seite eine eindeutige URL hat. Denn duplizierte URLs k√∂nnen zu Verwirrung f√ľhren und Probleme bei der Suchmaschinenoptimierung verursachen. Alternative URLs, die dieselben Inhalte zur√ľckgeben, sollten ebenfalls vermieden werden.¬†
  • SSL verwenden: Eine sichere Verbindung, ersichtlich mit „https://“ am Anfang der URL, wird gesetzlich vorgeschrieben, wenn personenbezogene Daten, z. B. bei Formularen und Bezahlvorg√§ngen, im Spiel sind. Sichere Verbindung dienen der Sicherheit der Kundschaft und werden zus√§tzlich von Suchmaschinen bevorzugt.¬†
  • Produktvarianten darstellen: Sind Produktvarianten auf einer Seite mit derselben URL dargestellt, kann die Seite nicht in den Rich-Suchergebnissen f√ľr Produkte ber√ľcksichtigt werden. Diese Funktion wird nur bei Seiten mit einem Produkt unterst√ľtzt. Au√üerdem kann das Nutzererlebnis bei z. B. Google Shopping negativ beeinflusst werden, da die User ihre getroffene Auswahl in Google Shopping auf Deiner Seite erneut ausw√§hlen m√ľssten. Von Google wird die Darstellung der Produktvarianten je URL empfohlen: Wenn jemand nach „gr√ľnes Kleid“ sucht, ist eine URL wie „deinonlineshop.com/damen/kleider/gruen“ ideal. Dabei bildet „/gruen“ ein Pfadsegment. Als Suchparameter w√ľrde es wie folgt aussehen „/kleider?color=gruen“. Alternativ kannst Du eine URL der Produktvarianten als kanonische URL f√ľr das Produkt festlegen. Hierbei sollte es sich um eine URL ohne Suchparameter handeln.¬†
  • Unn√∂tige Parameter beseitigen: Parameter, die nicht ben√∂tigt werden, k√∂nnen die Lesbarkeit beeintr√§chtigen.¬† Eine saubere URL wie „deinonlineshop.com/sale“ ist besser als „deinonlineshop.com/angebote?sort=preis“.¬†
  • Weiterleitungen einrichten: Bei gel√∂schten oder ge√§nderten URLs solltest Du Weiterleitungen einrichten, damit alte Links nicht ins Leere f√ľhren, bspw. auf eine 404-Seite.¬†

Weitere Informationen kannst Du auf Googles offizieller Seite zu einer geeigneten URL-Struktur f√ľr E-Commerce-Webseiten nachschlagen.¬†

Eine gut durchdachte URL-Struktur trägt nicht nur zur besseren Sichtbarkeit Deines Online-Shops bei, sondern verbessert auch die Benutzererfahrung. Kunden und Kundinnen können leichter navigieren, während Suchmaschinen Deine Website besser verstehen. 

Online-Shops mit geeigneter Seitenstruktur

Die Navigation in Deinem Online-Shop ist genauso wichtig wie die Darstellung Deiner Produkte. Niemand m√∂chte auf einer Website bleiben, wo das gew√ľnschte Produkt einfach nicht gefunden wird. Um das zu vermeiden, gibt es folgende Tipps:¬†

  • Kategorien und Unterseiten verwenden: Stelle die gesamte Website in klar definierten Kategorien und Unterseiten dar. Eine klare Seitenstruktur sieht wie folgt aus: Kategorie-Seiten √† Unterkategorie-Seiten √† Produkt-Seiten. Wie bei der URL-Struktur dient auch hier eine Hierarchie zur besseren √úbersicht. Auf Deiner Startseite sollten die Schl√ľssel-Produktkategorien, z. B. Damenschuhe und Herrenbekleidung, dargestellt werden. ¬†
  • Geeignetes UX-Muster ausw√§hlen: Nehmen wir an, dass bspw. eine Deiner Unterkategorie-Seite viele Ergebnisse darstellt. Du m√∂chtest nat√ľrlich, dass die Ergebnisse richtig angezeigt werden. Dabei hast Du die Auswahl zwischen 1.) einer Paginierung, 2.) „Mehr laden“ und 3.) unendliches Scrollen. Bei einer Paginierung werden die Ergebnisse auf mehrere Seiten aufgeteilt. Durch „Weiter‚Äú und „Zur√ľck‚Äú kannst Du zwischen den Seiten wechseln. Bei „Mehr laden“ wird nach einer bestimmten Anzahl von Ergebnissen die Schaltfl√§che dargestellt, mit der weitere Ergebnisse nach Anklicken geladen werden. Und bei unendlichem Scrollen k√∂nnen User runter scrollen, bis sie alle Ergebnisse gesehen haben. Welche Vor- und Nachteile die jeweiligen UX-Muster haben, zeigt Google im Abschnitt f√ľr beste UX-Muster f√ľr eine Website.¬†
  • Produkte l√∂schen: Wenn Du Produkte in Deinem Online-Shop hast, die nicht mehr im Sortiment sind oder aus anderen Gr√ľnden nicht mehr angeboten werden, solltest Du diese von Deiner Website entfernen. Wenn es n√∂tig ist, verwende Weiterleitungen, damit potenzielle Kundschaft bspw. nicht auf einer¬†404-Seite rauskommt.¬†
  • Interne Verlinkungen einbringen: Verkn√ľpfe relevante Seiten miteinander. Dies erleichtert Besuchern und Besucherinnen die Navigation.¬†
  • Tiefe Ebenen vermeiden: Versuche, tiefe Ebenen in der Seitenstruktur zu vermeiden. Je tiefer eine Seite verschachtelt ist, desto schwieriger kann sie von Suchmaschinen gefunden werden.¬†
  • Breadcrumbs nutzen: Breadcrumbs dienen als sekund√§re Navigation auf einer Website. Sie zeigen Usern den Pfad zur aktuellen Seite an und erleichtert dadurch die Navigation.¬†
  • Ladezeiten optimieren: Schnelle Ladezeiten sind entscheidend f√ľr die Benutzererfahrung. Eine gute Seitenstruktur unterst√ľtzt effizientes Laden. Beachte hierbei Deine Core Web Vitals.¬†
  • Darstellung auf mobilen Endger√§ten beachten: Deine Seitenstruktur sollte nicht nur auf der Desktop-Variante benutzerfreundlich dargestellt werden, sondern besonders auf mobilen Endger√§ten.¬†
SEO im E-Commerce soll die Seitenstruktur sowohl auf Desktops als auch auf mobilen Endgeräten benutzerfreundlich darstellen.
Bei SEO f√ľr Online-Shops sollten die Seiten f√ľr Desktop und mobile Endger√§te optimiert sein.

Strukturierte Daten beim E-Commerce SEO richtig anwenden

Die Anwendung von strukturierten Daten kann einen erheblichen Unterschied in Deiner E-Commerce-SEO-Strategie machen. Unter strukturierten Daten werden Code-Markierungen verstanden, die Du Deiner Website hinzuf√ľgst, um Suchmaschinen kontextuelle Informationen √ľber den Inhalt zu liefern. Sie helfen Suchmaschinen, relevante Informationen herauszufiltern und dadurch die Website besser zu verstehen. Im E-Commerce k√∂nnen strukturierte Daten auf den Produktseiten genutzt werden. Dadurch werden die Produktdaten an Google gesendet. Relevante Daten im E-Commerce sind u. a. Product, Review, BreadcrumbList, WebSite und VideoObject. Hat Dein Online-Shop einen physischen Standort, der besucht werden kann, sind die strukturierten Daten unter LocalBusiness ebenfalls wichtig.¬†

Wenn Du Google direkt mitteilen möchtest, welche Produkte in den Suchergebnissen erscheinen sollen, kannst Du das im Google Merchant Center erledigen. Nicht alle Online-Shops nutzen strukturierte Daten. Indem Du sie nutzt, kannst Du Dich von der Konkurrenz abheben. 

Keywords f√ľr Suchmaschinenoptimierung bei Online-Shops

Um sicherzugehen, dass potenzielle Kundschaft Deinen Online-Shop und somit auch Deine Produkte findet, sind die richtigen Keywords gefragt. Keywords sind die Bausteine, auf denen (E-Commerce-)SEO aufbaut. Wenn Du die richtigen Keywords auf Deiner Website verwendest, erh√∂hst Du die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Seite in den Suchergebnissen f√ľr relevante Suchanfragen angezeigt wird. Das bedeutet mehr Traffic und potenziell mehr Umsatz. In einem weiteren Blog-Beitrag kannst Du Dir Informationen zur Durchf√ľhrung einer Keyword-Recherche einholen. Nachfolgend erf√§hrst Du, wo die Unterschiede zwischen einer allgemeinen Keyword-Recherche und einer Keyword-Recherche f√ľr Online-Shops liegen.¬†

Bei der Keyword-Recherche f√ľr einen Online-Shop liegt der Fokus auf Produkten und Produktkategorien. Du suchst nach Keywords, die direkt mit Deinen Produkten in Verbindung stehen. Bei der allgemeinen Keyword-Recherche hingegen geht es oft um Informationen, Tipps oder Ratschl√§ge zu einem bestimmten Thema, ohne zwangsl√§ufig mit Produkten verbunden zu sein. Au√üerdem kann die Konkurrenz im E-Commerce intensiver sein, da Menschen aktiv nach Produkten suchen, wodurch das Suchvolumen f√ľr produktbezogene Keywords h√∂her ist. Long-Tail-Keywords spielen bei Online-Shops aufgrund der unterschiedlichen Produktvarianten eine wichtige Rolle. Geh√∂rt zu Deinem Online-Shop ein physisches Ladengesch√§ft, solltest Du lokale Keywords in die Recherche integrieren. Da sich im E-Commerce Produkte und Lagerbest√§nde regelm√§√üig √§ndern k√∂nnen, ist es wichtig, die Keyword-Recherche h√§ufiger anzupassen als bei einer allgemeinen Keyword-Recherche. In Online-Shops sollten Keywords in Produktbeschreibungen, Meta-Tags und anderen produktbezogenen Inhalten verwendet werden, um die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen zu verbessern. Bei allgemeinen Websites k√∂nnen Keywords in Blogbeitr√§gen und statischen Seiten effektiver sein.¬†

Insgesamt ist die Keyword-Recherche im E-Commerce spezifischer und produktorientierter. Sie erfordert eine genaue Kenntnis der Produkte, der Zielgruppe und der Konkurrenz. 

OnPage- und Offpage-Optimierung im E-Commerce

Wie auch bei der allgemeinen Suchmaschinenoptimierung erfordert E-Commerce-SEO eine OnPage- und OffPage-Optimierung. Dieser Abschnitt verdeutlicht, welche zus√§tzlichen Aspekte bei SEO f√ľr Online-Shops ber√ľcksichtigt werden sollten. Woraus sich die jeweiligen Optimierungsformen zusammensetzten, kann im Blog-Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung nachgelesen werden. Bei der OnPage-Optimierung in Bezug zum E-Commerce gibt es folgende Aspekte zu beachten:¬†

  • Content einbringen: Ja, auch bei Online-Shops stellt Content einen relevanten Faktor dar, der nicht ignoriert werden sollte! Thin Content ohne Mehrwert wird hier genauso ungern gesehen wie beim allgemeinen SEO. Geeignete Inhalte im E-Commerce sind bspw. ausf√ľhrliche Produktbeschreibungen, die eigenst√§ndig verfasst und nicht vom Hersteller, etc. kopiert wurden.¬†
  • Keywords einsetzen: Verwende relevante Keywords in Produktbeschreibungen, Kategoriebeschreibungen und Meta-Daten. Achtung: Auch f√ľr nicht kommerzielle Seiten werden geeignete Keywords ben√∂tigt.¬†
  • Bilder-Optimierung: Achte darauf, dass Deine Produkte mit Bildern versehen sind. Dabei sollten die Bilder gut zu erkennen sein und ein individuelles ALT-Attribut beinhalten, damit Suchmaschinen den Inhalt der Bilder verstehen k√∂nnen.¬†
  • Meta-Daten optimieren: Hierbei gibt es eine Einteilung in folgende Bereiche:¬†
    • Produkt-Seiten: Bringe in den Title Tag den Namen Deines Produktes oder Deiner Dienstleistung ein. Beende den Title mit bspw. ‚Äě(online) kaufen‚Äú oder ‚Äě(online) bestellen‚Äú. In der Meta Description benennst Du die relevantesten Fakten zum Produkt, z. B. die Vorteile und / oder welchen Nutzen es f√ľr die potenzielle Kundschaft hat. Beendet wird die Description mit einem Call-to-Action.¬†
    • Kategorie-Seiten: Der Title Tag veranschaulicht, was es im Online-Shop gibt. In der Description werden die Produkte benannt, die auf der Kategorie-Seite dargestellt werden.
  • √úberschriftenstruktur anpassen: Auch bei SEO f√ľr Online-Shops sollten Fokus-Keywords in √úberschriften genannt werde ‚Äď besonders in der H1. Zudem sollte der Name des Produktes in der √úberschrift vorkommen.¬†

 

In Bezug zur OffPage-Optimierung verl√§uft die Optimierung des Online-Shops wie bei SEO im Allgemeinen, sprich mit dem Aufbau von qualitativen Backlinks. Im E-Commerce bieten sich daf√ľr die sogenannten Linkable Assets an. Dabei handelt es sich um wertvolle und √ľberzeugende Inhalte auf einer Website, die dazu f√ľhren, dass andere Webseiten darauf verlinken wollen. Ein Beispiel im E-Commerce k√∂nnte ein umfassender Produktvergleichsbericht sein, der verschiedene Produkte einer bestimmten Kategorie detailliert vergleicht. Das unterst√ľtzt potenzielle Kundschaft bei ihrer Kaufentscheidung und bietet somit einen Mehrwert.¬†

SEO f√ľr internationale Online-Shops

Wenn Du einen Online-Shop mit globaler Reichweite betreibst, gibt es einige SEO-Aspekte, die Du beachten solltest. Darunter geh√∂rt die Auswahl einer geeigneten Domain-Struktur. Dabei kannst Du bspw. eine Country Code Top-Level Domain (kurz ccTLD) einsetzen. Es handelt sich hierbei um eine l√§nderspezifische Top-Level Domain, z. B. „.de“ f√ľr Deutschland oder „.it“ f√ľr Italien. Geeignet ist eine ccTLD, wenn Dein Online-Shop in verschiedenen L√§ndern eigenst√§ndige Websites mit unterschiedlichen Inhalten, Produkten und Preisen betreibt.¬†¬†

Ebenfalls anwendbar sind Subdomains. Sie haben einen eigenen und eindeutigen Domainnamen und k√∂nnen f√ľr die Unterteilung Deiner Website nach Sprachen oder Regionen verwendet werden. Nutze hierf√ľr bspw. ‚Äěde.‚Äú als Subdomain f√ľr eine deutschsprachige Seite und ‚Äěit.‚Äú f√ľr eine italienische Seite. So k√∂nnte es aussehen: ‚Äěit.domainname.com‚Äú. Dadurch sehen Kunden und Kundinnen, auf welcher regionalspezifischen Variante Deines Online-Shops sie sich befinden.¬†¬†

Eine weitere M√∂glichkeit Deinen mehrsprachigen Online-Shop verst√§ndlich f√ľr die Suchmaschinen zu gestalten, sind Unterverzeichnisse. Diese Verzeichnisse sind Pfade innerhalb Deiner Hauptdomain, z. B. ‚Äědomainname.com/de/‚Äú oder ‚Äědomainname.com/it/‚Äú. Sie werden dazu verwendet, Inhalte, die f√ľr die Hauptseite relevant sind, auf einer einzelnen Website zu organisieren. Unterverzeichnisse sind oft einfacher zu verwalten und erfordern weniger technische Konfiguration als Subdomains oder gar eine separate Domain. Da sie als Teil der Hauptdomain angesehen werden, gibt es eine enge Verbindung der Unterverzeichnisse zur Seiten- und Domainautorit√§t der Hauptdomain und umgekehrt. Das Hinzuf√ľgen weiterer Unterverzeichnisse zu einem bestehenden Unterverzeichnis ist m√∂glich, z. B. ‚Äědomainname.com/de/shop/hosen/jeans/‚Ķ‚Äú. Achtung: Damit sollte nicht √ľbertrieben werden. Denn eine ewig lange URL k√∂nnte die Nutzererfahrung negativ beeinflussen.¬†

Ob eine ccTDL, eine Subdomain oder Unterverzeichnisse die richtige L√∂sung f√ľr Dich darstellt, solltest Du mit Deinen verfolgten Zielen und der gew√ľnschten Darstellung der Website abgleichen.¬†

 

Die Implementierung von hreflang-Tags (Darstellung: rel=‚Äúalternate‚Äú hreflang=‚Äúx‚Äú) ist ein weiterer Aspekt f√ľr internationale Online-Shops. Verwende die Tags in Deinem HTML-Code, um Suchmaschinen mitzuteilen, welche Version einer Seite f√ľr welches Land oder welche Sprache gedacht ist. Dadurch soll Duplicate Content in mehreren Sprachen vermieden und die richtigen Seiten in den Suchergebnissen angezeigt werden. Wie Du Google am besten √ľber mehrsprachigen Inhalt informierst, erf√§hrst Du im offiziellen Beitrag der Suchmaschine.¬†

Beliebte Shopsysteme im E-Commerce SEO

Damit die Erstellung oder Optimierung Deines Online-Shops einwandfrei verläuft, solltest Du Dein (potenzielles) Shopsystem genauer unter die Lupe nehmen. Diese E-Commerce-Plattform sollte einfach in der Handhabung sein, z. B. einen Drag-&-Drop-Editor besitzen, und umfangreiche Funktionen anbieten, z. B. unterschiedliche Bezahl- und Versandoptionen, sowie DSGVO-Konformität und Marketing-Funktionen. 

Zusätzlich solltest Du schauen, welche Art eines Shopsystems die Anforderungen an Deinen Online-Shop am besten abdeckt. Es gibt vier Arten, die nachfolgend mit einem Beispiel dargestellt werden. 

SaaS-Lösungen (Software-as-a-Service-Lösungen)

F√ľr Unternehmen jeder Gr√∂√üe, von Einzelunternehmer / Einzelunternehmerin bis hin zu gro√üen Unternehmen, empfiehlt sich eine SaaS-L√∂sung. Hierbei handelt es sich um ein cloudbasiertes Mietshop-System, d. h. Du kannst das Shopsystem bspw. monatlich oder j√§hrlich mieten. Dabei werden Deine Daten auf einem externen Server gespeichert. F√ľr einen SaaS-Online-Shop wird nur wenig technisches Verst√§ndnis ben√∂tigt, wodurch es sich f√ľr Einsteiger und Einsteigerinnen eignet. Zudem kann ein Shop aufgrund der leichten Bedienbarkeit schnell erstellt werden und online gehen.¬†

Ein bekanntes Beispiel f√ľr ein SaaS-Shopsystem ist Shopify:¬†

Beim SEO f√ľr E-Commerce eignet sich f√ľr Unternehmen jeder Gr√∂√üe ein SaaS-Shopsystem, z. B. Shopify.
Übersicht der vielfältigen Shopify-Lösungen.

Mit einer bereiten Auswahl an Funktionen kann eine Vielzahl von Anforderungen abgedeckt werden, z. B. unterst√ľtzt Shopify die einfache Bedienung durch eine Drag-and-Drop-Funktion, sowie einen Produktkatalog und Funktionen zum Bestellprozess wie Versandoptionen und Steuerberechnung.¬†

Weitere SaaS-Shopsysteme sind u. a. Gambio, Jimdo und ALZURA Shop. 

E-Commerce-Plugins 

Unter E-Commerce-Plugins werden Software-Erweiterungen f√ľr Online-Shops verstanden, die zus√§tzliche Funktionen und Features hinzuzuf√ľgen. Diese Plugins eignen sich wie SaaS-L√∂sungen f√ľr jede Unternehmensgr√∂√üe, allerdings ist bei gro√üen Shops eher davon abzuraten. Sie erleichtern die Verwaltung und Optimierung von Online-Shops, die das Einkaufserlebnis f√ľr die Kundschaft verbessern.¬†

Integriert werden die Plugins in Dein ausgew√§hltes Content-Management-System (CMS). Sie haben den Vorteil, dass Du neben Deinen allgemeinen Website-Einstellungen zus√§tzliche Einstellungen f√ľr Deinen Online-Shop erh√§ltst und alles von einem Standort aus bearbeiten kannst, z. B. einen Blog-Beitrag verfassen und kurz darauf eine Produkt-Seite erstellen.¬†

WooCommerce ist ein bekanntes Plugin f√ľr WordPress:¬†

WooCommerce eignet sich als E-Commerce-Plugin f√ľr WordPress.
Angebote vom WordPress-Plugin WooCommerce.

Ein gro√üer Vorteil von WooCommerce ist: Das Plugin ist bei jeder Shop-Gr√∂√üe kostenlos und es hat einen eigenen Erweiterungsshop. Allerdings gibt es kostenpflichtige Erweiterungen u. a. Premium-WordPress-Themes, die darauf ausgelegt sind, gut mit WooCommerce zu interagieren. Achte darauf, was genau Du brauchst und f√ľr welche Erweiterungen Du Dein Geld ausgeben m√∂chtest.¬†

F√ľr WordPress gibt es weitere E-Commerce-Plugins wie Easy Digital Downloads (EDD) und BigCommerce.¬†

Die nachfolgenden zwei Arten von Webshop-Software eigenen sich haupts√§chlich f√ľr mittlere und gro√üe Unternehmen.¬†

On-Premise-Software

On-Premise stellt das Gegenteil zu cloudbasierten L√∂sungen dar. Bei dieser Variante erstellst Du zusammen mit einem Entwicklerteam die Software f√ľr Dein Unternehmen selbst. Das Shopsystem wird auf Deinem eigenen Server gehostet. Zudem erwirbst Du, bzw. Dein Unternehmen, einmalig eine Software-Lizenz. On-Premise hat den Vorteil, dass Dein Unternehmen die volle Kontrolle √ľber das Shopsystem hat und Du Deinen Online-Shop ganz nach Deinen W√ľnschen gestalten kannst. Allerdings ist eine On-Premise-Software eine kostenintensive und aufw√§ndige L√∂sung. √úberlege Dir gut, ob Du die n√∂tigen finanziellen und personellen Ressourcen zur Verf√ľgung hast, um eine Software zu entwickeln.¬†

Neben einer SaaS-Lösung bietet Shopware die Möglichkeit, eine On-Premise-Lösung zu nutzen: 

Shopware eignet sich u. a. als eine On-Premise-Lösung.
On-Premise-Lösung von Shopware unter Self-hosted.

CosmoShop, OroCommerce und xanario bieten ebenfalls On-Premise-Lösungen an. 

Open-Source-Shopsysteme

Open-Source-Shopsysteme ben√∂tigen einiges an technischem Verst√§ndnis und sind somit gut geeignet f√ľr technikerfahrene Personen. Wie im Namen (‚ÄěOpen-Source‚Äú) bereits enthalten, ist das Shopsystem kostenlos erh√§ltlich. Kostenpflichtig wird es erst, wenn Du Dienstleistungen des Open-Source-Shops, z. B. den Support, in Anspruch nehmen m√∂chtest ‚Äď dies wird als Enterprise-Edition betitelt. Bei der Open-Source-Variante hast Du die komplette Freiheit in der Gestaltung Deines Online-Shops, da Du Zugriff auf den Quellcode hast und diesen nach Deinen Anforderungen anpassen kannst.¬†

xt:Commerce stellt eines von vielen Open-Source-Shopsystemen dar:

Bei SEO f√ľr Online-Shops eignet sich xt:Commerce als Open-Source-Shopsystem.
Bei xt:Commerce sind die Funktionen nach Kategorien geordnet.

Zu Open-Source-Shopsystemen zählen u. a. auch Gamio GX3 und Adobe Commerce (Magento). 

¬†Achtung: Einige der oben aufgef√ľhrten Shopsysteme bieten nicht nur eine der vier Varianten an, sondern mehrere.¬†

Fazit: SEO als Geheimwaffe f√ľr E-Commerce

SEO ist in der Welt des E-Commerce nicht nur ein Werkzeug, sondern häufig die entscheidende Geheimwaffe, um einen Online-Shop erfolgreich zu betreiben und sich somit von der Konkurrenz abzuheben. 

F√ľr E-Commerce SEO ist u. a. das technische SEO in Bezug zur URL-Struktur, Seiten-Struktur und zu strukturierten Daten relevant. Doch auch passende Keywords f√ľr Deine Online-Shop-Seiten, sowie die Pflege von On- und Offpage-Optimierungen d√ľrfen nicht vernachl√§ssigt werden.¬†

Bei einem internationalen Online-Shop solltest Du bspw. auf die Domain-Struktur achten. Eine Unterst√ľtzung kann Dir ein geeignetes Shopsystem f√ľr Deine Ziele und Anforderungen bieten. Informiere Dich hierbei gut, denn das System bildet die Basis f√ľr Deinen Shop.¬†¬†

Mit einer SEO-Agentur stehst Du den oben genannten Aufgaben nicht allein gegen√ľber und erh√§ltst dadurch einen Verb√ľndeten im Wettbewerb um die potenzielle Kundschaft.¬†

Wie finde ich eine gute SEA-Agentur? ‚Äď 5 Dinge, auf die Du achten solltest

Eine gute SEA-Agentur zu finden ist aufgrund des gro√üen Angebots am Markt nicht einfach. Die Agenturen bieten verschiedene Modelle von Paket-L√∂sungen √ľber Stundenbasierte Abrechnung bis hin zur leistungsbezogenen Verg√ľtung an. Welches Modell zu Deinen Anforderungen passt, h√§ngt von Deinem Unternehmen, der Situation am Markt und Deinen Zielen ab. Wie Du unabh√§ngig der Verg√ľtung die richtige Agentur finden kannst, verraten Dir die folgenden 5 Dinge.

Bei einer guten SEA-Agentur werden das Unternehmen, die Ziele und der Markt f√ľr ein passendes Modell ber√ľcksichtigt.
Anhand von f√ľnf Dingen kannst Du eine gute SEA-Agentur erkennen.

Analyse und Beratung als Grundstein guter SEA-Arbeit

Eine tiefgreifende Analyse Deiner bestehenden SEA-Kampagnen oder Deiner Anforderungen an eine erfolgreiche Kampagne sind der Grundstein. Einige Agenturen bieten eine kostenlose Erstanalyse Deiner Accounts und geben basierend auf ihren Erkenntnissen ein passendes Angebot ab. Eine gute Agentur ist bei der Analyse ehrlich und zeigt positive wie negative Aspekte auf. Die Strategie hinter den SEA-Kampagnen wird besprochen, Ziele werden hinterfragt und die Erwartungshaltung geklärt. Im besten Fall erhältst Du die erarbeitete Analyse sogar schriftlich und kannst Dich mit den beteiligten Personen in Deinem Unternehmen anschließend weiter austauschen.

Eine gute SEA-Agentur wählt auch bei der Erstberatung ohne bestehende SEA-Kampagnen die gleiche Strategie. Eine Analyse der Ziele, Produkte / Dienstleistungen und des Marktes wird basierend auf dem ersten Briefing erstellt. Endergebnis ist hier eine SEA-Strategie und ein passender Maßnahmenplan, der anschließend mit Dir besprochen wird.

Bei Versprechungen, die nicht Teil des sp√§ter geschlossenen Vertrages sind, solltest Du hellh√∂rig werden. ‚ÄěWir verdoppeln Deinen Umsatz‚Äú, ‚ÄěWir verdreifachen Deine Conversion-Rate‚Äú oder ‚ÄěDeine Anzeigen werden immer auf Platz 1 gezeigt‚Äú sind nur vertrauensw√ľrdig, wenn eine leistungsbezogene Abrechnungskomponente im Vertrag festgelegt wird und man sich vorab auf eine einheitliche Messung der Ergebnisse verst√§ndigt!

 

So machen wir es:

Wir bieten eine kostenlose Erstanalyse sowohl bei bestehenden SEA-Konten als auch zur Potentialanalyse ohne bestehende Konten. Du erhältst unsere Arbeit in jedem Fall schriftlich und wir besprechen die Ergebnisse mit Dir.  

Gute SEA-Agenturen zeigen bei einer Erstanalyse positive und negative Aspekte auf.
Bei einer SEA-Analyse werden Ziele, Produkte / Dienstleistungen und der Markt betrachtet.

Transparenz in allen Bereichen

Transparenz ist ein deutliches Erkennungsmerkmal einer guten SEA-Agentur. Die Transparenz beginnt bereits bei der Angebotserstellung. Werden alle Bestandteile der Leistungen genannt und eingepreist? Gibt es intransparente / versteckte Kosten? Pr√ľfe das Angebot sehr genau und lasse Dir offene Fragen beantworten!

Zur Transparenz geh√∂rt auch, dass alle Werbekonten und Accounts f√ľr Dich zug√§nglich sind. Bei wenigen Agenturen ist es sogar √ľblich, dass die Inhaberschaft bei Dir liegt. So hast du volle Kontrolle √ľber die Anzeigen und f√§ngst im Falle der Beendigung der Zusammenarbeit nicht wieder bei null an.

Die Verständlichkeit der Erfolgsmessung und des Reports gehört ebenfalls zur Transparenz. Welche Kennzahlen haben welche Bedeutung? Über welches System werden Daten erhoben und wie verlässlich sind diese? Auch hier gilt: Du hast Fragen? Dann musst Du sie stellen!

 

So machen wir es:

Unsere Angebote enthalten eine detaillierte Auflistung aller unserer Dienstleistungen. Zudem erhältst Du die Inhaberschaft bzw. den Administrator-Zugang zu allen genutzten Werbekonten. Den monatlichen Report erhältst Du von uns per E-Mail und wir besprechen jeden Report in einem gemeinsamen Meeting. 

Gute Kommunikation zwischen SEA-Agentur und Dir

Was macht eine gute Kommunikation im SEA-Bereich aus? Folgende Punkte spielen hier eine Rolle:

  • Offene Fragen werden verst√§ndlich gekl√§rt
  • Agentur ist proaktiv, keine einseitige Kommunikation
  • Kennzahlen werden durch die Agentur interpretiert und R√ľckschl√ľsse werden gezogen
  • Regelm√§√üige Kommunikation (mindestens 1-mal pro Monat, besser 1mal pro Woche)¬†

Dein Ansprechpartner weicht Deinen Fragen aus? Du bekommst keine plausible Erkl√§rung f√ľr Leistungsr√ľckg√§nge? Dann l√§uft in der Kommunikation etwas falsch.

 

So machen wir es: 

Das wichtigste zuerst: Du hast bei uns einen festen Ansprechpartner, der sich um alle Deine Anliegen im Bereich SEA k√ľmmert. Wie h√§ufig Du mit uns sprechen oder schreiben m√∂chtest, ist Dir √ľberlassen. Jedoch melden wir uns mindestens einmal pro Monat zur Besprechung des Reports und halten Dich per E-Mail √ľber aktuelle Entwicklungen und neue Ideen auf dem neuesten Stand.¬†¬†

Bei guten SEA-Agenturen ist die Kommunikation proaktiv.
Bei guter Kommunikation werden offene Fragen verständlich geklärt.

Flexibilität von Anfang bis Ende

Warum sollte Deine SEA-Agentur flexibel sein? Weil sich Deine Situation, Deine Anforderungen und Deine Ziele jederzeit √§ndern k√∂nnen. Sollte eine SEA-Agentur beispielweise l√§ngerfristige Vertragslaufzeiten vorschreiben, solltest Du pr√ľfen, ob das kostenlose Pausieren Deiner Kampagnen m√∂glich ist. Ohne diese M√∂glichkeit kannst Du nicht flexibel auf Engp√§sse, Personalmangel oder Saisonalit√§ten reagieren. Gute SEA-Agenturen haben in der Regel sehr kurze Vertragslaufzeiten, einige sogar nur einen Monat. Sie vertrauen darauf, dass Du mit ihrer Arbeit zufrieden bist.

Flexibilität sollte auch beim Thema Media-Budget herrschen. Naturgemäß gibt es Zeiten mit hohem Suchaufkommen und Zeiten mit geringerem Suchaufkommen. Das sollte sich auch in der Budgetverteilung widerspiegeln.

Haben sich Deine Anforderungen geändert? Erschließt Du ein neues Geschäftsfeld? Haben sich Deine Ziele geändert? Auch in diesen Fällen geht eine gute SEA-Agentur aktiv auf das veränderte Anforderungsprofil ein und erarbeitet gemeinsam mit Dir eine angepasste Lösungsstrategie.

 

So machen wir es: 

Unsere Vertr√§ge sind monatlich k√ľndbar. Wir m√∂chten ein Verh√§ltnis aufbauen, das auf Vertrauen, nicht auf Knebelvertr√§gen basiert. Unser Honorar ist nicht an das Media-Budget gekoppelt, sodass wir hier maximale Freiheit garantieren k√∂nnen. Durch die monatlichen Absprachen k√∂nnen wir Dich individuell in jeder Lage beraten.

Bei einer guten SEA-Agentur gibt es kurze Vertragslaufzeiten.
Flexibilität ist ein wichtiger Bestandteil von guten SEA-Agenturen.

Positive Leistungsentwicklung Deiner SEA-Kampagnen

Eine SEA-Kampagne bringt nicht per Knopfdruck hervorragende Ergebnisse und kann durch √§u√üere Einfl√ľsse negativ beeinflusst werden. Wichtig ist aber eine gute Leistungsentwicklung Deiner Kampagnen. Am besten kl√§rt Deine Agentur mit Dir vor Start der SEA-Kampagnen deine Ziele genau ab und wandelt diese in messbare Kennzahlen. So kann mit einem einfachen Blick in den Report Monat f√ľr Monat ermittelt werden, ob die Kampagne auf dem richtigen Weg ist. Auch wenn es in einem Monat r√ľckl√§ufige Ergebnisse gibt, wenn die Tendenz stimmt, macht die SEA-Agentur ihren Job richtig. Du verstehst die Ergebnisse nicht? Du verstehst nicht, was die Ergebnisse beeinflusst? Eine gute SEA-Agentur wird alle Deine offenen Fragen kl√§ren k√∂nnen!

 

So machen wir es: 

Im Rahmen der Erstanalyse setzen wir die gemeinsamen Kampagnenziele mit Dir. Über den Report können wir die monatliche Entwicklung genau einschätzen und ggf. zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Zudem versuchen wir Dir in unseren Meetings den Aufbau des Reports, die einzelnen Kennzahlen sowie die Zusammenhänge aufzuzeigen.

Eine positive Leistungsentwicklung Deiner Kampagnen ist ein Merkmal guter SEA-Agenturen.

Fazit

Um die richtige SEA-Agentur f√ľr Dich zu finden, solltest Du folgende Punkte pr√ľfen:

  • Tiefgreifende Analyse und umfassende Beratung
  • Transparenz
  • Gute, proaktive Kommunikation
  • Flexibilit√§t
  • Positive Leistungsentwicklung

Deine derzeitige Agentur erf√ľllt einen oder mehrere dieser Punkte nicht? Dann ist es Zeit zu wechseln!

Content-Marketing Teil 3: B2B-Content-Marketing mit Beispielen!

Auch im B2B-Bereich kommt Content-Marketing zum Einsatz. Das liegt daran, dass sich die Art und Weise, wie Unternehmen miteinander kommunizieren und Geschäfte abschließen, verändert hat. Es geht nämlich längst nicht mehr nur darum, Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Mittlerweile sollen auch wertvolle Informationen und Lösungen angeboten werden, die die Interessen anderer Unternehmen ansprechen und ihren Herausforderungen entsprechen.

Im dritten Teil der Content-Marketing-Reihe tauchen wir in die Welt des B2B-Content-Marketings ein. Egal, ob Du bereits im Content-Marketing f√ľr B2B aktiv bist oder gerade erst Deine Reise beginnst: Hier erh√§ltst Du wertvolle Einblicke, um Deine Bem√ľhungen im Content-Marketing auf die n√§chste Stufe zu heben und Dein B2B-Gesch√§ft dadurch¬†zu verbessern.

Was ist unter “B2B” zu verstehen?

B2B steht in ausgeschriebener Form f√ľr Business-to-Business. Darunter werden Gesch√§ftsbeziehungen und Transaktionen zwischen Unternehmen verstanden.¬†Dabei verkaufen und kaufen Unternehmen Produkte oder Dienstleistungen voneinander, anstatt direkt an Endverbraucher zu verkaufen (Stichwort: Business-to-Consumer, kurz B2C). Der B2B-Bereich umfasst ein breites Spektrum von Unternehmen, die sowohl Lieferanten, Kundschaft als auch Partner¬†sein k√∂nnen und in verschiedenen Branchen t√§tig sind. B2B-Transaktionen spielen eine entscheidende Rolle in der globalen Wirtschaft. Sie k√∂nnen die Grundlage f√ľr Versorgungsketten und Gesch√§ftsentwicklungen in unterschiedlichen Sektoren bilden.

Was ist mit B2B-Content-Marketing gemeint?

Content-Marketing im B2B-Bereich ist eine strategische Herangehensweise, die auf die spezifischen Anforderungen des B2B-Marktes zugeschnitten ist. B2B-Content-Marketing bezieht sich auf die¬†Erstellung und Verbreitung von hochwertigen Inhalten f√ľr¬†andere Unternehmen. Dabei stellen die anderen Unternehmen die Zielgruppe dar, f√ľr die ein Mehrwert mit den geplanten Inhalten entstehen soll. Beim B2B-Content-Marketing geht es nicht nur darum, das eigene Angebot zu bewerben, sondern es sollen Vertrauen aufgebaut, Fachwissen demonstriert (Stichwort: Expertise nach den E-E-A-T-Kriterien von Google) und langfristige Beziehungen aufgebaut werden.

Der Unterschied zwischen B2B- und B2C-Content-Marketing

Um Dir den Vergleich zwischen Content-Marketing f√ľr B2B- und B2C-Unternehmen aufzuzeigen, stellen wir Dir nachfolgend Aspekte mit jeweiligen Unterschieden vor:

  • Zielgruppen: Im B2B-Sektor richtet sich das Content-Marketing an Unternehmen oder Gesch√§ftskunden. Somit handelt es sich bei der Zielgruppe um spezialisierte Fachleute, die fundierte Informationen ben√∂tigen. Beim B2C-Sektor hingegen sind die Endverbraucher die Zielgruppe. Die Endverbraucher sind die einzigen Entscheidungstr√§ger, wenn sie f√ľr sich ein Produkt kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen. Bei Business-to-Business ist es h√§ufig so, dass es mehrere Entscheidungstr√§ger gibt, die es zu √ľberzeugen gilt.
  • Ziele Deiner Zielgruppe:¬†Deine Zielgruppe im B2B-Sektor hat Ziele, die Du mit Deinem Content-Marketing unterst√ľtzen kannst. Bei den Zielen geht es u. a. um Expertise und eine m√∂gliche Partnerschaft. Bei B2C sind die Ziele u. a. auf ihre Unterhaltung ausgelegt oder auf ein gutes Schn√§ppchen.
  • Produkte & Dienstleistungen: Bei Business-to-Consumer stehen die Produkte oder Dienstleistungen im Mittelpunkt. Der Content konzentriert sich hierbei auf die Vorteile f√ľr die Verbraucher und Verbraucherinnen und ist in der Regel weniger technisch ‚Äď nat√ľrlich je nach Angebot. Anders ist es im B2B-Bereich: Angebotene Produkte oder Dienstleistungen sind oft komplexer und / oder kostenintensiver als im B2C-Bereich. Daher erfordert Content-Marketing bei B2B detailliertere¬†Produktinformationen, z. B. zu technischen Daten, oder weitreichende Anleitungen und Erkl√§rungen. Es kommt bei Business-to-Business insbesondere darauf an, ob Dein Angebot das Problem Deiner Zielgruppe l√∂sen kann oder nicht.
  • Kaufprozesse: Wie zuvor erw√§hnt, gibt es bei B2B oft mehrere Entscheidungstr√§ger. Dadurch dauert der¬†Kaufprozess in der Regel l√§nger. Content-Marketing im B2B-Bereich konzentriert sich darauf, die verschiedenen Phasen des Kaufprozesses zu unterst√ľtzen und voranzutreiben. Da die Entscheidungstr√§ger bei B2C meist Einzelpersonen sind, sind die Kaufprozesse k√ľrzer. Hier zielt Content-Marketing darauf ab, die Entscheidungen zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen. Im B2C-Bereich kommt es zudem h√§ufiger zu spontanen K√§ufen, was im B2B-Bereich eher undenkbar ist.
  • Content-Arten: Unterschiedliche Zielgruppen erfordern unterschiedliche Content-Arten. Im B2B-Sektor sind u. a. Whitepapers, Fallstudien, technische Datenbl√§tter, Webinare und branchenspezifische Analysen ansprechende Content-Arten. Wohingegen bei B2C u. a. Social-Media-Beitr√§ge, Produktbewertungen, Videos und weitere visuelle Inhalte (Content-Format), die leicht verdaulich sind und das Interesse wecken, geeigneter sind. Achtung: Achte hierbei genau auf Deine Zielgruppe! Es kann nat√ľrlich vorkommen, dass Deine B2B-Kunden ebenfalls an Videos oder weiteren Content-Arten Interesse zeigen und umgekehrt ‚Äď kurz: Content-Arten lassen sich nicht pauschalisieren! Mehr zu den Arten und Formaten des Content-Marketings kannst Du im ersten Teil der Content-Marketing-Reihe nachlesen.
  • Emotionen: Das B2C-Content-Marketing versucht Emotionen anzusprechen und einen bestimmten Lifestyle oder ein Image zu vermitteln. Diese sollen mit dem jeweiligen Angebot, der Marke oder dem Unternehmen positiv in Verbindung gebracht werden. Dem B2B-Bereich wurde nachgesagt, dass es viel mehr auf die sachliche Vermittlung von Informationen ankommt und nicht auf eine emotionale Ansprache. Dabei hat bereits im Jahr 2014 eine Studie aus den USA nachgewiesen, dass auch im Business-to-Business-Sektor die Gef√ľhlsebene angesprochen werden sollte. Denn gerade bei der Menge an Informationen, kann es schnell sehr komplex werden. Somit verlaufen die Entscheidungen h√§ufig aus dem Gef√ľhl heraus. Wenn Dein Content die emotionale Ebene jedoch nicht anspricht, sieht es nicht gut f√ľr Dich aus. Eine aktuellere LinkedIn-Studie ist zu einem √§hnlichen Ergebnis gekommen: Emotionen im B2B-Bereich zu vermitteln kann f√ľr langfristigen Erfolg im B2B-Marketing sorgen und sollte auf keinen Fall ignoriert oder ausgelassen werden!

Die nachfolgende Tabelle fasst die Unterschiede zusammen:

Business-to-Business Unterschiede Business-to-Consumer
Unternehmen & Geschäftskunden Zielgruppen Endverbraucher
Partnerschaft, Expertise Ziele der Zielgruppen Schnäppchen, Unterhaltung
Detaillierte Informationen √ľber das Angebot Produkte & Dienstleistungen Vorteile f√ľr den Endverbraucher
L√§ngere Kaufprozesse aufgrund von mehreren Entscheidungstr√§gern Kaufprozesse K√ľrzere Kaufprozesse da Endverbraucher einzelner Entscheidungstr√§ger
Nicht pauschal: Whitepapers, Fallstudien, technische Datenblätter, Webinare & branchenspezifische Analysen Content-Arten Nicht pauschal: Social-Media-Beiträge, Blog-Beiträge, Produktbewertungen, Videos und weitere visuelle Inhalte (Content-Format)
Emotionen sollen angesprochen werden Emotionen Emotionen sollen angesprochen werden

Warum ist Content-Marketing im Business-to-Business so wichtig?

F√ľr die Relevanz von Content-Marketing im B2B gibt es verschiedene Gr√ľnde:

  • Informationsbedarf der Zielgruppe: Gesch√§ftskunden und Unternehmen suchen nach pr√§zisen Informationen, bevor eine Kaufentscheidung getroffen wird. Durch Content-Marketing, das auf Deine B2B-Zielgruppe ausgerichtet ist, kannst Du den geforderten Informationsbedarf decken und Deine potenzielle Kundschaft auf ihrem Weg durch den Kaufprozess begleiten. B2B-Angebote k√∂nnen n√§mlich schwierig zu verstehen sein und eine weitreichende Erkl√§rung erfordern. Kommuniziere an diesen Stellen klare L√∂sungen, die Deiner anvisierten Kundengruppe weiterhelfen.
  • Lead-Generierung: B2B-Content-Marketing kann dazu beitragen, Leads zu generieren. Stellst Du Inhalte zur Verf√ľgung, die die Probleme und Bed√ľrfnisse Deiner Zielgruppe ansprechen, kannst Du B2B-Kunden anziehen, die richtiges Interesse an Deinem Angebot (entwickelt) haben.
  • Vertrauensbildung: Bei B2B-Beziehungen geht es um langfristiges Vertrauen. Durch die Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Content kannst Du Dein Fachwissen und Deine Glaubw√ľrdigkeit demonstrieren. Dadurch wird Vertrauen bei der (potenzieller) Kundschaft aufgebaut.
  • Langfristige Kundenbindung: Content-Marketing endet nicht nach dem Kauf. Indem Content-Marketing die B2B-Kundschaft u. a. durch die Deckung des Informationsbedarfs und die Vertrauensbildung an das Unternehmen bindet, kann eine stabile und langfristige Kundenbeziehung aufgebaut werden.
  • Positionierung als Branchenf√ľhrer: Indem Du Inhalte mit Mehrwert und Fachwissen bereitstellst, kannst Du Dich als¬†Experte oder Expertin in Deiner Branche positionieren. Die Wahrnehmung der Marke kann dadurch gest√§rkt werden und potenzielle Kundschaft anziehen.

F√ľr den B2B-Sektor einen Content-Marketing-Plan erstellen

Im Endeffekt unterscheidet sich die Erstellung eines Content-Marketing-Plans im Business-to-Business nicht sonderlich zum Business-to-Consumer. Es gibt Aspekte, die Du dennoch beachten solltest. Wie zuvor genannt, hast Du es im B2B-Bereich mit einer Zielgruppe zu tun, die in der Regel andere Ziele verfolgt als Endverbraucher. Um Dir ein klares Bild zu verschaffen, solltest Du auch hier eine pr√§zise Zielgruppenanalyse durchf√ľhren. So erf√§hrst Du, welche konkreten Ziele Deine anvisierte Kundengruppe verfolgt. Dadurch kannst Du direkt dort ansetzen, wo sie die Unterst√ľtzung ben√∂tigen.

Ein¬†Buyer Persona f√ľr B2B-Content-Marketing ist anders aufgebaut als f√ľr B2C, z. B. in Bezug zur Entscheidungsfindung, den Zielen und Interessen.

Bei der Themenfindung und Content-Darstellung gibt es folgendes zu beachten:

  • F√ľr die Themenfindung gilt auch bei B2B: Je sorgf√§ltiger Du zuvor die Zielgruppenanalyse durchgef√ľhrt hast, desto einfacher fallen Dir geeignete Themen ein. Dein Content soll Deiner anvisierten Kundengruppe weiterhelfen und L√∂sungen f√ľr ihre Probleme aufzeigen. Es geht nicht darum, Dein Angebot anzupreisen!
  • Unter Content-Darstellung werden die Content-Formate und Content-Arten definiert. Potenziell geeignet f√ľr Business-to-Business sind folgende Content-Arten: Fallstudien, Whitepapers, Webinare, technische Datenbl√§tter und branchenspezifische Analysen. Dabei solltest Du beachten, was die Zielgruppenanalyse ergeben hat ‚Äď vielleicht sagen Deiner Zielgruppe andere Arten mehr zu.

Auch die Vertriebskan√§le und der Ver√∂ffentlichungsplan weichen von B2C ab. W√§hrend B2C bspw. viel auf TikTok unterwegs ist, ist Deine B2B-Zielgruppe vermutlich auf Deiner Website unterwegs. W√§hle den Vertriebskanal f√ľr Deinen Content, auf dem Deine anvisierte Kundengruppe aktiv ist. Die Ver√∂ffentlichung von Beitr√§gen im B2B-Sektor sollte folgendes ber√ľcksichtigen:

  • Welche branchenspezifischen Zeiten gelten f√ľr Deine anvisierte Kundengruppe? Unterschiedliche Branchen haben unterschiedliche Zeiten, zu denen die Mitarbeitenden online sind. Finde heraus, wann Deine Zielgruppe am aktivsten ist. Ist es fr√ľh morgens? Kurz vor oder nach der Mittagspause? Oder vielleicht kurz vor Feierabend?
  • In welcher Zeitzone befindet sich Deine Zielgruppe? Wenn Du international t√§tig bist und Deine anvisierte Kundengruppe √ľber verschiedene Zeitzonen verstreut ist, solltest Du die Ver√∂ffentlichungszeiten so anpassen, dass Dein Content zur richtigen Zeit f√ľr Deine Zielgruppe verf√ľgbar ist.
  • Gibt es Tage, auf die Du besonders achten solltest? Ja, und zwar Feiertage und Wochenenden. Anders als bei B2C wirst Du Deine avisierte Kundengruppe an diesen Tagen vermutlich nicht erreichen. Nat√ľrlich kannst Du Dir zu den Tagen eine Kleinigkeit einfallen lassen und Deine Zielgruppe z. B. mit Feiertagsw√ľnschen positiv im Ged√§chtnis bleiben. Oder Du √ľberlegst Dir etwas Besonderes, z. B. speziellen Content, den es nur aufgrund des Feiertages „geschenkt“ gibt.
  • Du bist Dir noch nicht ganz sicher, welche Ver√∂ffentlichungszeiten am besten geeignet sind? Dann probiere verschiedene Zeiten aus und √ľberwache die Ergebnisse. Durch kontinuierliches Testen kannst Du feststellen, welche Zeiten f√ľr Deine Zielgruppe am effektivsten sind. Einfacher ist es mit einem hilfreichen Tool wie bspw. Leadinfo. Das Tool analysiert ausschlie√ülich den B2B-Traffic, wodurch Du die Besuchszeiten Deiner Zielgruppe kennenlernen kannst.

Die oben aufgef√ľhrten Aspekte zeigen die kleinen, aber wichtigen Unterschiede zwischen einem Content-Marketing-Redaktionsplan f√ľr B2B und B2C. Die weiteren Schritte verlaufen identisch und k√∂nnen im zweiten Teil der Content-Marketing-Reihe nachgelesen werden.

Beispiele f√ľr erfolgreiches B2B-Content-Marketing

Wie gelungenes Content-Marketing im B2B aussehen kann, veranschaulichen Dir die nachfolgenden drei Beispiele:

1. Hubspot (All-In-One-Plattform): Der Blog von HubSpot beinhaltet eine F√ľlle von Artikeln, Leitf√§den, Vorlagen und Tools, die Unternehmen bei ihren Marketing-Bem√ľhungen unterst√ľtzen ‚Äď und das zu den unterschiedlichsten Themen. Dieser Ansatz hat dazu beigetragen, dass HubSpot als vertrauensw√ľrdige Informationsquelle in der B2B-Marketingwelt gilt.

Erfolgreiches B2B-Content-Marketing betreibt der Hubspot-Blog mit einer Vielfalt an Artikeln zu verschiedenen Themen.
Die unterschiedlichen Themen und Blogs, die HubSpot zur Verf√ľgung stellt.

2. Canva (Grafikdesign-Plattform): Canva erm√∂glicht Unternehmen, ansprechende visuelle Inhalte wie Infografiken, Pr√§sentationen und Social-Media-Grafiken zu erstellen. Damit das mit so wenigen Herausforderungen wie m√∂glich verl√§uft, gibt es von Canva unter dem Reiter „Lernen“ Kurse und Tutorials f√ľr die richtige Umsetzung.¬†

Canva bietet im Content-Marketing f√ľr B2B unterschiedliche Tutorials und Videos zum Grafikdesign an.
Kurse und Tutorials von Canva.

3. Hootsuite (Social-Media-Management-Plattform): Hootsuite ermöglicht die effiziente Planung, Verwaltung und Veröffentlichung von Inhalten auf verschiedenen Social-Media-Plattformen. Damit die Organisation Deiner Social-Media-Kanäle reibungslos verläuft, bietet Dir Hootsuite u. a. kostenlose Templates und Informationen. 

Hootsuites Blog-Beiträge und kostenlose Tools.

Abschließend zum Content-Marketing im B2B

Content-Marketing im B2B-Bereich unterscheidet sich deutlich vom B2C-Sektor. W√§hrend im Business-to-Consumer die Endverbraucher direkt angesprochen werden, geht es bei Business-to-Business um die Beziehung zu anderen Unternehmen. Die unterschiedlichen Zielgruppen bringen unterschiedliche Ziele mit. F√ľr Dich ist es wichtig, herauszufinden, welche Ziele Deine B2B-Zielgruppe erreichen m√∂chte und wie Du sie am besten dabei unterst√ľtzen kannst. Beim Content-Marketing f√ľr B2B geht es n√§mlich nicht darum, dass Du Dein Produkt oder Deine Dienstleistung in den Himmel lobst, sondern um die √úberlieferung von L√∂sungen und Informationen mit Mehrwert. So kannst Du zus√§tzlich Deine Expertise beweisen und dadurch Vertrauen Deiner anvisierten Kundengruppe gewinnen. Das wiederum kann zu langfristigen Kundenbindungen f√ľhren.

Wenn Du einen Content-Marketing-Plan f√ľr B2B erstellst, sind die nachfolgenden Aspekte im Vergleich zu B2C anders: Buyer Personas, Themen, Content-Darstellung, Vertriebskan√§le und Ver√∂ffentlichungszeiten.¬†Als Orientierung f√ľr Best-Practice-Beispiele kannst Du Dir die Seiten von HubSpot, Canva und / oder Hootsuite anschauen.

Meta-Tags zur Optimierung im SEO

Mit der richtigen Anwendung von Meta-Tags kannst Du Dein SEO verbessern! Als Website-Betreiber oder Online-Marketing-Experte wei√üt Du sicherlich, wie wichtig Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist, um mehr Traffic auf Deinen Websites zu generieren. Meta-Tags spielen dabei eine entscheidende Rolle, da sie den Suchmaschinen wichtige Informationen √ľber Deine Website liefern. In diesem Artikel besch√§ftigen wir uns ausf√ľhrlich mit Meta-Tags und zeigen, wie Du sie effektiv nutzen kannst, um das Ranking Deiner Domain in den Suchergebnissen zu verbessern. Jetzt lesen und direkt loslegen!

Was sind Meta-Tags?

Meta-Tags sind HTML-Elemente, die den Suchmaschinen Informationen √ľber den Inhalt deiner Website liefern. Diese Tags werden im Header-Bereich Deiner Webseite platziert und von Crawlbots ausgelesen und bewertet. Meta-Tags k√∂nnen eine entscheidende Rolle bei den Bewertungen und dem Ranking Deiner Website in den Suchergebnissen spielen. Welchen Einfluss Meta-Tags auf Rankings in den SERPs haben, erf√§hrst Du im Laufe dieses Artikels.

Die Bedeutung von Meta-Tags im SEO

In den 1990er-Jahren waren Suchmaschinen nicht so gut wie heute in der Lage, thematische und semantische Zuordnungen von Webseiten zu Suchanfragen durchzuf√ľhren. Genau diese Zuordnungen unterst√ľtzte die Verwendung von Meta-Tags (bzw. Meta-Keywords) im HTML-Header. Allerdings wurde diese Ma√ünahme h√§ufig von Black-Hat-SEOs missbraucht, um die Rankings zu manipulieren. Heute orientieren sich Suchmaschinen nicht mehr so stark an HTML-Dokumenten, sondern beachten den gesamten Inhalt von Webseiten. Fr√ľher hingegen waren Meta-Tags entscheidende Rankingkriterien f√ľr Suchmaschinen.

Dementsprechend hat die Bedeutung der Meta-Tags f√ľr die Suchmaschinenoptimierung sukzessive abgenommen. W√§hrend viele Meta-Daten von Suchmaschinen ignoriert werden, ber√ľcksichtigen die Ranking-Algorithmen zus√§tzliche Kriterien f√ľr das Ranking. W√§hrend der Title einer Webseite weiterhin direkt f√ľr das Ranking relevant ist, ist die Meta-Description ein indirekter Rankingfaktor. Dennoch bleibst sie f√ľr Suchmaschinen wichtig, da sie Einfluss auf die Klickrate einer Webseite hat. Die Klickrate zu Englisch Click-Through-Rate (CTR) sagt aus, wie h√§ufig ein Snippet in den SERPs angeklickt wurde.

In K√ľrze: Die Optimierungen der Meta-Tags bleiben weiterhin wichtiger Bestandteil in der Suchmaschinenoptimierung. Zwar hat die Bedeutung der Meta-Tags im Laufe der Zeit abgenommen, da Google f√ľr die Bewertung von Websites viele andere Faktoren nutzt, dennoch haben Sie Einfluss auf Dein Ranking. Welche Meta-Tags noch f√ľr die Rankings Deiner Webseite wichtig sind, wirst Du in den folgenden Abschnitten erfahren.

Welche Meta-Tags gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Meta-Tags, die Du auf Deiner Website verwenden kannst. Hier sind einige Beispiele:

Title-Tag (Seitentitel)

Der Title-Tag ist einer der wichtigsten Meta-Tags. Er gibt den Titel einer Seite an und erscheint in blauer √úberschrift in den SERPs.

Description-Tag

Eine kurze Beschreibung des Inhaltes einer Seite wird √ľber das Description-Tag (auch Meta-Description, dt. Meta-Beschreibung) dargestellt und in den Suchergebnissen unter dem Title angezeigt.

Robot-Tag

Der Robot-Tag wird genutzt, um Suchmaschinen verschiedene Anweisungen mitzuteilen. Somit wird beispielsweise die Indexierung einer Seite gesteuert. M√∂chtest Du eine Webseite aus dem Index entfernen, nutzt Du in diesem Fall den Robot-Tag „noindex„. Seit 2020 gibt es die Link-Attribute wie „sponsored“ f√ľr Werbelinks und „ugc“ (User Genrate Content), f√ľr Links, die von Usern generiert wurden. Zudem sind die Anweisungen √ľber Robot-Tags f√ľr Crawler seit 2020 keine Befehle mehr, sondern Empfehlungen: Crawler m√ľssen dem Robot-Tag nicht Folge leisten.

Hier eine Liste mit den meistverwendeten Robot-Tags:

Anweisung Bedeutung
all Es besteht keine Einschränkung.
index Website soll in den SERPs angezeigt werden.
noindex Website soll nicht in den SERPs angezeigt werden.
follow Crawler soll dem Link folgen.
nofollow Crawler soll dem Link nicht folgen.
none Entspricht den Tags “noindex” “nofollow”.
nosnippet Website soll nicht als Snippet in den SERPs angezeigt werden.
noarchive Website soll nicht gecachet werden.
noimageindex Bilder der Website soll nicht in den Bilder-Index.
notranslate √úbersetzungen sollen nicht in den SERPs angezeigt werden.

Wie Du die verschiedenen Anweisungen in ein Robot-Tag integrierst, um mit den Crawlbots zu kommunizierten, erfährst Du im Laufe des Artikels.

Content Type / Language

Durch den Content Typ wird die Sprache der Website f√ľr Suchmaschinen definiert. Ist ein Dokument mit dem Content Type / Language „de“ ausgezeichnet, so bedeutet es nicht, dass das eine Seite auf Deutsch verfasst ist. Sondern das die Seite f√ľr einen deutschsprechenden Leser bestimmt ist.

Hreflang-Tag

Dieser Tag erm√∂glicht es, Webseiten in unterschiedlichen Sprachen mit gleichen Inhalten auszuspielen. So wird f√ľr User, passend zur Zielregion, Content ausgeliefert. Eine Sonderform des Hreflang-Tags ist X-Default („x-default hreflang“). Hier wird eine Standardsprache f√ľr ein Dokument festgelegt, sofern keine passendere Sprachversion vorliegt.

Canonical-Tag

Ein Canonical-Tag kann bei der Vermeidung von Duplicate Content helfen. Das kanonische Tag gibt f√ľr Suchmaschinen das originale Dokument an, andere Versionen werden von Suchmaschinen dann vernachl√§ssigt und nicht indexiert.

Autor- Copyright-Tag

Mit diesem Tag werden Angaben zum Autor, Herausgeber oder Urheberrecht von Inhalten auf Websites gemacht. In Deinem CMS wird unter Angabe eines Autors der Autor-Tag automatisch ausgegeben.

Keywords-Tags

Meta-Keywords bzw. Keyword-Tags (dt. Meta-Suchbegriff) sollten Suchmaschinen den Inhalt einer URL mitteilen. Meta-Suchbegriffe haben durch die Praktiken von Black-Hats im SEO komplett an Bedeutung verloren.

Revisit

Die Anweisung „revisit“ kommuniziert dem Crawler, wann die Seite erneut gecrawlt werden soll. Allerdings wird dieser Tag von den Crawlern meistens ignoriert.

Viewport-Tag

Mit dem Viewport-Tag kannst Du festlegen, wie Deine Seite auf mobilen Geräten angezeigt werden soll.

Meta-Tags des Open Graph Protocols

Die Tags des Open Graph Protocols stellen sicher, dass geteilte URLs auf Social-Media-Plattformen nutzerfreundlich dargestellt werden. 

Wie ist ein Meta-Tag aufgebaut?

Ein Meta-Tag ist immer nach demselben Prinzip aufgebaut, was im Quellcode der Website √ľberpr√ľft werden kann. Hier folgt der strukturelle Aufbau der wichtigsten Meta-Tags:

  • Seitentitel:¬†
    <title>Meta-Tags zur Optimierung im SEO ‚Äď verst√§ndlich erkl√§rt</title>
  • Meta-Beschreibung:¬†
    <meta name>=“description“ content=“Erfahre alles zu Meta-Tags und SEO. Mit der korrekten Anwendung der Tags die Sichtbarkeit & den Erfolg Deiner Website steigern. Bei CAMEDIA mehr lesen!“/>
  • Robot-Tag:¬†
    <meta name=“Name des Crawlers“ content=“Anweisung f√ľr Crawler“> Soll kein bestimmter Crawler angesprochen werden, nutze „robots“ f√ľr alle Crawler.
  • Canonical Tag:¬†
    <link rel:“canonical“ href=“https://camedia.de/meta-tags-zur-optimierung-im-seo/“ />
  • Hreflang-Tag:¬†
    <link rel=“alternate“ href=“https://www.zalando.at/“ hreflang=“de-AT“>
    <link rel=“alternate“ href=“https://www.zaladno.de/“ hreflang=“de-DE“>
  • Content Type / Language Tag:
    <html lang=“de“/>
Soll bei einem Robot-Tag keine bestimmter, sondern alle Robots angesprochen werden, ersetzt Du den Namen des Crawlers mit „robots“.¬†
 

Meta Daten best Practice ‚Äď Title und Description

F√ľr eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung der Meta-Daten Title und Description solltest Du auf folgende bew√§hrte Ma√ünahmen achten:

Relevanz: Title und Description sollten den Inhalt der Seite pr√§gnant beschreiben und mit dem Inhalt √ľbereinstimmen. Nutzer k√∂nnten sonst entt√§uscht werden, wenn der erwartete Content anhand der Meta-Daten nicht mit dem vorgefundenen Content √ľbereinstimmt.
Einzigartigkeit: F√ľr jede Seite sollte einen einzigartigen Title- und Description-Tag haben. Zum einen wissen Suchmaschinen so besser, welche Seiten f√ľr welche Suchbegriffe relevant sind, zum anderen beugst Du so Duplicate Content von Titles und Descriptions vor!
Keyword-Placement: Platziere das Haupt-Keyword idealerweise möglichst am Anfang des Titels! Suchmaschinen tendieren dazu, Wörter zu Beginn des Titels als besonders wichtig zu erachten.
Marke einbeziehen: Wenn m√∂glich, f√ľge den Markennamen Deines Unternehmens in den Titel ein, um die Markenbekanntheit zu steigern und Vertrauen bei den Nutzern aufzubauen. Achtung: Es sollte nicht stumpf √ľberall die Marke einbezogen werden, nur wenn sinnvoll und Platz vorhanden ist.
Emotionale Anziehungskraft: Den Title- und den Description-Tag solltest Du ansprechend und fesselnd gestalten. So kannst Du die Aufmerksamkeit der Nutzer gewinnen und sie zum Klicken animieren.
L√§nge: Achte darauf, dass die Meta-Tags die richtige L√§nge haben. Der Title sollte etwa 50 und 60 Zeichen nicht √ľberschreiten, w√§hrend die Beschreibung idealerweise zwischen 150 und 160 Zeichen liegen sollte. Mehr Details zur L√§nge der Meta-Daten erf√§hrst Du in den beiden kommenden Abschnitten.

Optimierter Title-Tag f√ľr ein besseres Ranking

Ein optimaler Title-Tag sollte das Hauptthema Deiner Seite klar und pr√§zise widerspiegeln. Verwende dazu relevante Keywords, die Deine Zielgruppe in die Suchleiste eingeben w√ľrde. Mithilfe einer Keyword-Recherche kannst Du diese ermitteln. Falls Du Hilfe dabei ben√∂tigst, kannst Du Dich an der Anleitung zur Keyword-Recherche von CAMEDIA orientieren! Die optimale L√§nge des Title-Tags unterscheidet sich je nach Endger√§t des Nutzers und wird in Pixel gemessen. F√ľr eine gute Darstellung des Titels auf m√∂glichst vielen Endger√§ten sollte der Seitentitel aus circa 55 Zeichen bestehen.

Optimierte Meta-Description f√ľr eine bessere Klickrate

Bei der Suchmaschinenoptimierung wird die Meta-Description nach dem AIDA-Prinzip aufgebaut. AIDA steht f√ľr Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Begierde) und Action (Aktion) und verfolgt das Ziel, den User mit dem Lesen der Beschreibung √ľber m√∂glichst jede der 4 Stufen zu begleiten. Die letzte Stufe „Action“ endet mit einer Aufforderung zum Klicken auf das Snippet. Zus√§tzlich sollte das Keyword (Hauptthema der Seite) welches im Title steht, ebenso in der Meta-Description vorkommen. In unserem Blog-Beitrag Top 10 Tipps f√ľr die Suchmaschinenoptimierung beschreiben wir genauer, wie Du eine Meta-Beschreibung nach AIDA verfassen kannst.

Befolgst Du diesen bewährten Maßnahmen, kannst Du sicherstellen, dass Dein Title- und Description-Tag optimal auf Suchmaschinen und Deine Zielgruppe abgestimmt sind.

Achtung: Die Optimierung der Meta-Daten ist ein kontinuierlicher Prozess. Nach circa 4 bis 5 Monaten hast Du in der Regel aussagekräftige Daten, ob Du die Meta-Daten erneut optimieren solltest. Weichen die Klickraten der eigenen Seiten mit der zu erwarteten Klickrate ab, solltest Du erneut Handanlegen.

Best Practice Meta-Tags ‚Äď korrekte Anwendung

Falsch angewandt können Meta-Tags Dein SEO negative beeinflussen, was sich durch Verluste in den Rankings bemerkbar macht. Zudem solltest Du Robot-Tags nur anwenden, wenn es notwendig ist. Nachfolgend zeigen wir Dir einige Basics, die bei der Verwendung bei Meta- und Robot-Tags zu beachten sind.

  • Nofollow-Tag: Das „nofollow“-Attribut ist entscheidet dar√ľber, ob Deine Seiten indexiert werden oder nicht. Daher frage Dich, welche Seiten Du im Index haben m√∂chtest und welche nicht?! Zweiteres versiehst Du mit dem Nofollow-Tag. Anwendungsbeispiele w√§ren der Datenschutz oder das Impressum Deiner Webseite.
  • Content Type / Language: Durch die Verwendung des „content-language: de-DE“ zeigst Du Suchmaschinen, dass die Webseite f√ľr deutschsprachige Nutzer bestimmt ist.
  • Canonical-Tag: Ein kanonischer Tag wird bei der Suchmaschinenoptimierung zum Beispiel bei Paginierungsseiten und bei Print oder PDF-Versionen eingesetzt, da diese die gleichen Inhalte wie die Originalseite aufweisen.
  • Autor-Tag: Den Autor-Tag solltest Du nutzen, wenn f√ľr Leser und Leserinnen wissen wollen, wer den Content verfasst hat. Das ist besonders bei den E-E-A-T-Kriterien von Google, also YMYL-Themen relevant. Hier sind transparente Informationen zum Autor √§u√üerst wichtig und k√∂nnen Vertrauenssignale senden.
  • Hreflang-Tag: Dein Unternehmen ist auf dem internationalen Markt t√§tig? Mit dem Hreflang-Tag kannst Du die passende Sprachversion, zum Beispiel f√ľr die Produktseiten Deines Unternehmens, darstellen lassen.
  • Noarchive-Tag: Durch diese Anweisung soll Google die Seite nicht in den Cache aufnehmen. Im Grunde ist es sinnvoll, dass gecachte Seiten angezeigt werden k√∂nnen. Wenn eine Seite bspw. aktuell nicht erreichbar ist oder zu lange l√§dt, kann sie aus dem Cache geladen werden. Allerdings kann dabei eine veraltete Version der Seite angezeigt werden. Ist das nicht gew√ľnscht, solltest die Archivierung Deiner Webseite mit dem Tag unterbinden. Auf einer Nachrichten-Seite kann ein Noarchive-Tag hilfreich sein, denn hier sollten keine veralteten Inhalte einer Website dargestellt werden.

Die Auswirkungen von Meta-Tags auf das Ranking

Meta-Tags sind nur einer der vielen Faktoren, die das Ranking beeinflussen. Suchmaschinen wie Google ber√ľcksichtigen weitere Faktoren wie die Page Quality, die Benutzererfahrung, die Ladezeit der Seite sowie die Anzahl und die Qualit√§t der Backlinks. Pauschal l√§sst sich nicht sagen, wie hoch die Auswirkungen von Meta-Tags auf das Ranking sind, da es unterschiedliche Tags gibt, die dementsprechend unterschiedlich gro√üe Auswirkungen haben. Allerdings wirken sich falsch angewandte Canonical-Tags, sowie Noindex-Tags direkt auf das Ranking aus. Seiten mit diesen Attributen werden nicht indexiert und k√∂nnen so auch nicht in die Rankings kommen.

Allerdings l√§sst sich sagen, dass ein optimierter Seitentitel sich unmittelbar auf das Ranking auswirkt! Wie stark die Auswirkung ist, h√§ngt allerdings nicht nur vom Titel selbst, sondern auch von der eigenen Seitenqualit√§t sowie der Konkurrenz des jeweiligen Keywords ab. Wohingegen die Meta-Beschreibung sich indirekt durch die User-Signale wie Return to SERP-Rate, Time on Site, Short-Click sowie Long-Click auswirkt. Mehr Informationen, welche Meta-Daten f√ľr Google wichtig sind, erf√§hrst Du im folgenden Video von Google Search Central:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Youtube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

FAQs

Ratsam ist es, Meta Tags nach Bedarf zu aktualisieren. √Ąnderst Du den Inhalt der Seite, solltest Du auch Title und Description passend zum Inhalt aktualisieren. Sind Deine Snippets in den SERPs Underperfomer, liegt es mit gro√üer Wahrscheinlichkeit daran, dass Title und Beschreibung nicht ansprechend genug sind. In diesem Fall solltest Du sie ebenfalls aktualisieren und in einigen Monaten erneut pr√ľfen, ob sich die Klickrate gesteigert hat. Bei der Aktualisierung der Robot-Tags gibt es keine pauschale Antwort.

Im Frontend sind die Meta-Daten Title und Description in den SERPs sichtbar. Auf Webseiten selbst, sind die Meta-Daten, sowie Robot-Tags nur sichtbar, wenn Du den Seitenquelltext einer Seite anschaust (per Rechtsklick mit Deiner Maus oder Track- bzw. Touchpad).

In der Struktur eines Robot-Tags bezieht sich „content“ auf den Wert des Tags. Also die Anweisung des Robot-Tags, bei einem Noindex-Tag w√§re das „noindex“, bei einer Meta-Description die Beschreibung an sich, welche in den SERPs dargestellt wird.
Bei den Robot-Tags steht „meta name“ f√ľr den Namen des Tags. In der Regel ist das der Name eines Crawlers, der so im Header direkt angesprochen wird.

Die √úberpr√ľfung kannst Du direkt im CMS Deiner Website vornehmen oder im Seitenquelltext der jeweiligen Seite. Eine SEO Suite wie Ryte, kann Dich auch dabei unterst√ľtzen. Allerdings sind f√ľr solche Tools fortgeschrittene SEO-Kenntnisse notwendig.

SEA: Conversion-Tracking f√ľr bessere Kampagnenperformance

Das Ziel des Conversion-Trackings im SEA-Bereich ist den Einfluss der bezahlten Werbekampagnen auf verschiedene Interaktionen auf der Webseite zu messen (z. B. Verkäufe, Kontaktaufnahmen, Downloads). Zusätzlich bietet ein gut integriertes Conversion-Tracking die Möglichkeit, die Leistung der Kampagnen weiter auf dessen Ziel hin zu optimieren.

F√ľr ein datenschutzkonformes Tracking muss ab M√§rz 2024 der Google Consent Mode V2 von Google auf deiner Website implementiert sein. Mehr dazu erf√§hrst Du in unserem Blogbeitrag zum Google Consent Mode V2.

Conversion-Tracking in Google Ads und Google Analytics

Google Ads bietet die M√∂glichkeit, Conversion-Aktionen √ľber einen eigenen Tracking-Tag zu verfolgen. Dieser Tag kann direkt auf der Webseite oder √ľber einen Tag-Manager, wie den Google Tag Manager (GTM), angelegt werden. Auf diese Weise werden wichtige Aktionen f√ľr Google Ads sichtbar gemacht. Durch die Kombination aus automatisiertem Bidmanagement und Conversion-Tracking k√∂nnen die Google Ads Kampagnen immer st√§rker auf das eigentliche Marketingziel hin optimiert werden. Zus√§tzlich ist es m√∂glich, Conversions mit Hilfe von Werten zu gewichten. Misst Du z. B. mehrere Conversions wie Anrufe, Kontaktformulare und Downloads, kannst Du mit Hilfe der Gewichtung zeigen, welche Nutzerinteraktionen Dir am wichtigsten sind. Mit dieser Information und der Optimierung auf Conversion-Wert im Bidmanagement versucht Google bevorzugt Deine priorisierte Art der Conversion zu erzielen.

F√ľr Werbetreibende, die App-Kampagnen schalten, k√∂nnen in Google Ads auch App-Conversion erstellt und zur Optimierung genutzt werden. Hierbei k√∂nnen sowohl Daten aus Firebase (Google Analytics 4), Google Play oder App-Analysen von Drittanbietern genutzt werden.

Den Einfluss der bezahlten Werbekampagnen erfolgreich tracken.

Anruf-Conversion-tracking

Eine weitere M√∂glichkeit Transparenz in Deine Google Ads Kampagnen zu bekommen, ist das Anruftracking von Google Ads. Hierbei k√∂nnen sowohl die Anruferweiterung in den Anzeigen als auch die Anrufe auf der Webseite getrackt werden. Solltest Du Transparenz √ľber die Anrufe √ľber alle Kan√§le hinweg ben√∂tigen, lohnt sich die Installation von Drittanbietersystemen. Diese k√∂nnen √ľber die Import-Funktion als Conversions in Google Ads installiert werden.

√úber die Import-Funktion k√∂nnen auch Daten aus Google Analytics in das Ads Konto √ľbermittelt werden. Die Erstellung der Zielvorhaben wird dabei direkt in Google Analytics abgewickelt und die Daten anschlie√üend in Google Ads importiert. Auch hier ist es m√∂glich, die Conversion zu gewichten ‚Äď in beiden Systemen.

Tracking-Cookies waren in der Vergangenheit eine weit verbreitete Methode zur Datenerhebung. Da diese Methode jedoch nicht mit den aktuellen Datenschutzrichtlinien im Einklang steht, wurden diese sukzessive abgeschafft. 2024 wird auch Google die Nutzung von Conversion-Tracking √ľber Cookies einstellen und eine Alternative anbieten.

Wenn Du schon heute darauf vorbereitet sein möchtest, bietet Dir das serverbasierte Tracking eine gute Alternative.

Abgesehen davon, gibt es eine Vielzahl von alternativen Tracking-Anbietern, die bereits heute cookieless tracken. Da die Daten dieser Systeme bereits jetzt auf eigenen Servern gehostet werden, bietet sich diese Art des Trackings auch zuk√ľnftig an.

Um ein Drittanbietersystem nutzen zu k√∂nnen, m√ľssen die Google Ads Kampagnen mit Tracking-Parametern versehen werden. Diese geben dem System an, um welche Quelle, Medium, Kampagne und ausl√∂sendes Keyword es sich handelt. F√ľr die einfache Erstellung der richtigen Parameter empfiehlt sich die Nutzung des UTM Builder Generators von CAMEDIA.

Ab 2024 ist das Cookie-Tracking nicht mehr erlaubt.

Die gewonnenen Daten k√∂nnen anschlie√üend √ľber einen Upload (h√§ndisch oder automatisiert) im Google Ads System hinterlegt und zur weiteren Optimierung genutzt werden. Viele Tools bieten bereits Plugins, die den Import in Google Ads erleichtern.

Auf diese Weise k√∂nnen auch Daten aus Deinem CRM oder anderen Datenquellen f√ľr die Werbung nutzbar gemacht werden.

Content-Marketing Teil 2: Einen Content-Marketing-Plan erstellen!

Die Erstellung von hochwertigem Content ist ein unverzichtbarer Schl√ľssel zum Erfolg Deiner Website, Deines Unternehmens oder Angebotes. Ein gut durchdachter Content-Marketing-Plan ist dabei ein Wegweiser, der Dich bei der Umsetzung unterst√ľtzt. In diesem Blog-Beitrag wirst Du u. a. erfahren, was genau ein Content-Marketing-Plan ist und wie Du ihn Schritt f√ľr Schritt erstellen kannst.

Falls Dir noch etwas Hintergrundwissen zu dem Thema Content-Marketing fehlt, ist das √ľberhaupt nicht schlimm! Im ersten Teil der Content-Marketing-Reihe erf√§hrst Du mehr √ľber die¬†Grundlagen des Content-Marketings ‚Äď darunter die Ziele, die unterschiedlichen Content-Formate und Content-Arten, sowie der Bezug zur Suchmaschinenoptimierung.

Was ist ein Content-Marketing-Plan?

Ein Content-Marketing-Plan ist ein strategisches Dokument, das die geplanten Schritte und Aktivit√§ten zur Erstellung, Ver√∂ffentlichung und Verbreitung von Inhalten zur Erreichung bestimmter Marketingziele festlegt. Dieses Dokument dient als n√ľtzliches Werkzeug, das die gesamte Content-Marketing-Strategie lenkt und koordiniert. Im Plan werden u. a. Zielgruppen, Themen, Formate, Ver√∂ffentlichungszeiten, Vertriebskan√§le und Budgets definiert. Er wird auch Content-Marketing-Redaktionsplan genannt.

Der Content-Marketing-Plan hilft dabei, den¬†√úberblick √ľber den gesamten Prozess zu behalten.¬†Au√üerdem stellt der Plan sicher, dass der erstellte Content die¬†richtige Botschaft und die richtigen Emotionen √ľbermittelt und die Zielgruppe anspricht. Zudem zeigt er auf, wie der Erfolg Deiner Content-Marketing-Bem√ľhungen gemessen und optimiert werden kann.

In welcher Verbindung steht der Content-Marketing-Plan zur Content-Strategie und Content-Marketing-Strategie?

Die drei Begriffe Content-Strategie, Content-Marketing-Strategie und Content-Marketing-Plan sind zwar eng miteinander verbunden, decken jedoch unterschiedliche Bereiche in der Marketing-Welt ab. Bei den Definitionen von Content-Strategie und Content-Marketing-Strategie streiten sich die Geister. Die Begriffe werden fälschlicherweise auf unterschiedlichen Seiten sogar synonym verwendet. Wir richten uns strickt nach den folgenden Definitionen und ziehen den Bezug zum Content-Marketing-Plan:

  • Die¬†Content-Strategie ist der √ľbergeordnete Ansatz zur Entwicklung und Verwaltung von Inhalten. Dabei wird festgelegt, wie Content erstellt, organisiert, verteilt und verwaltet wird, um Gesch√§ftsziele zu erreichen ‚Äď darunter z. B. wie die redaktionellen Prozesse im Unternehmen abzulaufen haben.
  • Die Content-Marketing-Strategie ist ein Teil der Content-Strategie und konzentriert sich speziell darauf, wie Inhalte genutzt werden k√∂nnen, um Marketingziele zu erreichen. Hier wird festgehalten, wie hochwertige Inhalte erstellt und verbreitet werden k√∂nnen, um die¬†Zielgruppe anzuziehen, zu binden und in Kundschaft umzuwandeln.¬†
  • Der Content-Marketing-Plan ist ein taktischer Fahrplan, der aus der Content-Marketing-Strategie abgeleitet wird.¬†Hier wird im Detail beschrieben, welche konkreten Inhalte geplant sind, wann ihre Ver√∂ffentlichung erfolgt, auf welchen Plattformen sie pr√§sentiert und wie sie beworben werden.

Um den Zusammenhang der drei Begriffe grafisch darzustellen:

Der Content-Marketing-Plan ist Teil der Content-Marketing-Strategie.
Grafische Darstellung der Zusammenhänge zwischen Content-Strategie, Content-Marketing-Strategie und Content-Marketing-Plan.

Warum ist ein Content-Marketing-Plan so wichtig?

Ein Content-Marketing-Plan bedeutet haupts√§chlich eins: Struktur! Diese Struktur bezieht sich auf die gesamte Content-Marketing-Strategie und dessen erfolgreiche Umsetzung ‚Äď damit die Ziele des Content-Marketings erreicht werden k√∂nnen. Um Dir die Relevanz eines Content-Marketing-Redaktionplans am besten darstellen zu k√∂nnen, werden anschlie√üend die Vorteile des Plans aufgelistet. Da so ein Plan nicht nur Vorteile mit sich bringt, werden die Nachteile im Anschluss ebenfalls vorgestellt.

Vorteile eines Content-Marketing-Plans

Es gibt unterschiedliche Vorteile, die ein Content-Marketing-Plan mit sich bringt. Dazu zählen:

  • Strategische Ausrichtung: Ein klar definierter Plan stellt sicher, dass alle Aktivit√§ten und Schritte die Erreichung der gesetzten Content-Marketing-Ziele anstreben.
  • Steigerung der Effektivit√§t: Durch den Fokus auf die zuvor definierten Ziele kann ein Content-Marketing-Plan die Effektivit√§t der gesamten Content-Marketing-Strategie steigern.
  • Effizientere Ressourcennutzung: Durch die genaue Planung von u. a. Themen und Zeitpl√§nen k√∂nnen Ressourcen wie Zeit und Geld gezielt eingesetzt werden.
  • Verbesserte Zusammenarbeit: Ein gemeinsamer Content-Marketing-Plan kann die Zusammenarbeit im Team f√∂rdern und helfen, klare Verantwortlichkeiten festzulegen.
  • Zielgruppen-Ansprache: Durch die Definition Deiner Zielgruppe und der f√ľr sie relevanten Themen wird eine gezielte Ansprache erm√∂glicht.
  • Konsistenz: Durch konstante Ver√∂ffentlichungen von hochwertigem Content kann sich die Reichweite und Sichtbarkeit Deines Markenimages, Angebotes oder Unternehmens erh√∂hen.
  • Messbarkeit: Ein Content-Marketing-Plan legt Kennzahlen fest, um den Erfolg der Strategie verfolgen zu k√∂nnen.
  • Optimierungsm√∂glichkeiten: Der Plan erm√∂glicht es auf Grundlage von Analyseergebnissen, Inhalte zu optimieren und den Strategie-Verlauf bei Bedarf anzupassen.
  • Langfristiger Erfolg:¬†Die geplante und zielgerichtete Herangehensweise unterst√ľtzt langfristigen Erfolg und den Aufbau einer loyalen Zielgruppe.

Nachteile eines Content-Marketing-Plans

Neben den oben aufgef√ľhrten Vorteilen bringt der Plan auch Nachteile mit sich. Diese w√§ren:

  • Unvorhergesehene Ereignisse: Pl√∂tzliche Ereignisse oder Krisen, z. B. eine Ver√§nderung der Marktbedingungen oder die Bed√ľrfnisse der Kundschaft, k√∂nnen den vorher geplanten Inhalten widersprechen und eine Umstrukturierung erfordern. Ist der Plan zu starr, ist ein flexibler Umgang mit den Ereignissen oder Krisen eingeschr√§nkt.
  • Ressourcenaufwand bei der Erstellung: Die Erstellung und Umsetzung eines Content-Marketing-Plans erfordern Zeit und weitere Ressourcen, die m√∂glicherweise knapp sein k√∂nnten.
  • √úberkomplexit√§t: Ein zu detaillierter Plan kann komplex werden und die Umsetzung erschweren.
  • Verlust an Spontanit√§t und R√ľckgang der Kreativit√§t: Bei einem zu strukturierten Plan k√∂nnte es passieren, dass¬†spontane Ideen oder Chancen nicht genutzt werden. Darunter kann die kreative Freiheit leiden und gute Ideen gehen verloren.
  • Regelm√§√üige Kontrolle: Ein Plan muss regelm√§√üig¬†√ľberwacht und angepasst werden, um sicherzustellen, dass er wirksam bleibt.
  • Abh√§ngigkeit von Daten: Wenn der Content-Marketing-Redaktionsplan auf Daten angewiesen ist und diese nicht verf√ľgbar sind, k√∂nnte dies zu Verz√∂gerungen f√ľhren.¬†

Content-Marketing-Plan erstellen in acht Schritten

Wie zuvor erw√§hnt, h√§lt der Content-Marketing-Plan die geplanten Schritte und Aktivit√§ten sehr detailliert fest. Damit Dir keine wichtigen Details bei der Erstellung entgehen, stellen wir Dir die nachfolgenden acht Schritte als Unterst√ľtzung vor.

Schritt 1: Vorbereitung & Zielsetzung

Der erste Schritt bildet die Basis bei der Erstellung eines effektiven Content-Marketing-Plans. Eine Analyse der aktuellen Situation erm√∂glicht es, den Ist-Zustand Deines Unternehmens, die Marktposition und die derzeitigen Content-Marketing-Aktivit√§ten zu verstehen. Dabei sollen sowohl Schwachstellen als auch Potenziale erkannt und bei der weiteren Planung bedacht werden. Sind diese Vorbereitungen abgeschlossen, geht es weiter mit den Zielsetzungen. Mit den Zielen werden klare Richtlinien f√ľr den Content-Marketing-Redaktionsplan gesetzt, die die Richtung f√ľr die gesamte Content-Erstellung und -Verbreitung festlegen. Zielsetzungen k√∂nnen vielf√§ltig sein, z. B. Branding oder Kundenbindung (mehr dazu im ersten Teil der Content-Marketing-Reihe). Achte darauf, dass Du Deine Ziele klar formulierst. Verwende dabei am besten die SMART-Methode: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. Mehr zu der Methode kannst Du in unseren Top 10 Tipps f√ľr SEO nachlesen.

Durch eine Analyse der aktuellen Situation und den Zielsetzungen soll die Ausgangslage realistisch eingesch√§tzt und der Content-Marketing-Plan auf die individuellen Ziele Deines Unternehmens angepasst werden. Zudem k√∂nnen Ressourcen bereits besser vorhergesehen und geplant werden, wenn die Ziele klar definiert wurden.

Schritt 2: Zielgruppenanalyse

Erst indem Du Deine Zielgruppe klar definierst und ihre Charakteristiken sowie Bed√ľrfnisse gr√ľndlich analysierst, kannst Du auf sie zugeschnittene Inhalte erstellen. Versuche Dich in Deine Zielgruppe hineinzuversetzen, um ihre Interessen besser nachvollziehen zu k√∂nnen. Schlie√ülich m√∂chtest Du ihnen Content mit Mehrwert bieten, z. B., indem Du L√∂sungen f√ľr m√∂gliche Probleme aufzeigst oder W√ľnsche abdeckst und dadurch eine Verbindung aufbaust. Eine Zielgruppenanalyse tr√§gt au√üerdem dazu bei, die richtigen Kan√§le f√ľr die Verbreitung des Contents auszuw√§hlen. Nur, wenn Du wei√üt, wo sich Deine Zielgruppe aufh√§lt und wie sie Content konsumiert, kannst Du die Inhalte gezielt platzieren, um die maximale Reichweite und Wirkung zu erzielen.

Um Dir ein exakteres Bild von Deiner anvisierten Kundengruppe zu machen, eignet sich die¬†Erstellung von Buyer Personas. Unter Buyer Personas werden fiktive Charaktere verstanden, die auf Grundlage der vorherigen Recherche und Analyse eine typische Person aus Deiner Zielgruppe symbolisch darstellen. Sie dienen als eine Methode der Zielgruppenanalyse und sollen dabei helfen, die Zielgruppe besser zu verstehen. Sie gehen im Vergleich zur Analyse viel pr√§ziser auf die Darstellung der fiktiven Person ein. Dabei werden demografische Merkmale dargestellt, z. B. das Alter und das Geschlecht. Jedoch auch der berufliche Status und das Verhalten, z. B. introvertiert oder extrovertiert, sowie weitere Charakteristiken werden abgebildet. Das soll zu einer¬†gezielteren Ansprache der anvisierten Kundengruppe verhelfen. Welche Themen interessieren beispielsweise einen 43-j√§hrigen Landschaftsg√§rtner? Mit einem Buyer Persona kannst Du das im Idealfall f√ľr Deine anvisierte Kundengruppe beantworten.

Bei der Zielgruppenanalyse eines Content-Marketing-Plans können Buyer Personas erstellt werden.
Buyer Personas greifen auf Daten der Zielgruppenanalyse zur√ľck.

Achtung: Nimm Dir f√ľr die Zielgruppenanalyse ausreichend Zeit! Einige der nachfolgenden Schritte beziehen sich stark auf die Ergebnisse der Analyse und die Buyer Personas. Es gilt: Je mehr Du √ľber Deine anvisierte Kundengruppe wei√üt, desto besser ‚Äď sie steht schlie√ülich im Fokus vom Content-Marketing!

Schritt 3: Themenfindung & Content-Darstellung

Nun, wo Dir der Ist-Zustand bekannt ist, Du klare Ziele definiert hast und Deine Zielgruppe nahezu in- und auswendig kennst, geht es an die pr√§zisen Themen des Contents und deren Darstellung. Wie auch im zweiten Schritt stehen hier die Bed√ľrfnisse und Interessen Deiner anvisierten Kundengruppe im Mittelpunkt. Je nachdem, wie flei√üig Du bereits die vorherigen zwei Schritte ausgef√ľhrt hast, desto leichter / schwerer f√§llt Dir die Themenfindung. Wei√üt Du, wobei Deine Zielgruppe Hilfe ben√∂tigt? Was sie als wichtig / unterhaltend / inspirierend / usw. empfindet? Oder ob sie weitere Informationen zu Deinem Angebot / Unternehmen / o. √§. braucht? Welchen Mehrwert soll das Thema bieten und wie hilft es bei der Umsetzung der Ziele?¬†Wenn Du darauf bereits Antworten hast, kannst Du diese als Themen nutzen und somit die Bed√ľrfnisse Deiner anvisierten Kundengruppe stillen. Um die Themen weiter auszubauen, bzw. um passende Unterthemen zu finden, kannst Du folgendes tun:

  • Schaue Dir die Suchergebnisseiten von Suchmaschinen an, z. B. nach automatischen Suchvorschl√§gen oder weiterf√ľhrenden Suchbegriffen.
  • F√ľhre eine Keyword-Recherche zum Thema durch, um herauszufinden, wonach Deine Zielgruppe genau sucht und mit welchen Keywords.
  • Sieh Dir an, ob es zum Thema Foren-Beitr√§ge gibt, wo sich ggf. weitere Probleme darstellen, die Du versuchen k√∂nntest zu l√∂sen.
  • Schaue Dir ebenfalls an, was aktuell in Social Media vor sich geht. Wird das Thema dort bereits aufgegriffen? Wenn ja: Wie wird der Inhalt dargestellt? Und welche Informationen fehlen, die Du einbringen k√∂nntest?
  • Informiere Dich dar√ľber, was Deine Konkurrenz f√ľr Inhalte auf ihrer Seite hat, um die Zielgruppe anzusprechen.

Um Dir einen √úberblick √ľber die gesamten Themen zu verschaffen, lohnt es sich, einen Themenplan anzulegen. In einem Themenplan sammelst Du die verschiedenen Themenideen, die Deine Content-Marketing-Ziele abdecken. Hier kannst Du die Themen, Unterthemen und weitere Ideen systematisch sortieren. Ein Themenplan dient ausschlie√ülich der Themen-Darstellung und beinhaltet z. B. keine Ver√∂ffentlichungszeiten oder Vertriebskan√§le.

Wenn die Themen und der Themenplan erstmal stehen, geht es mit den Content-Formaten und Content-Arten weiter, die im ersten Teil der Reihe vorgestellt wurden. Stelle Dir folgende Fragen: Welches Content-Format bevorzugt Deine Zielgruppe? Was haben die Zielgruppenanalyse und das Buyer Persona diesbez√ľglich ergeben? Nehmen wir folgendes Beispiel: Das Buyer Persona stellt den fiktiven Charakter der 26-j√§hrigen Sophie dar. Sie steht stellvertretend f√ľr Deine Zielgruppe. Sophie wohnt in einer l√§ndlichen Gegend und ist h√§ufig mit dem Auto unterwegs, ob zur Arbeit oder in ihrer Freizeit. Wenn sie am Steuer sitzt, muss sie sich nat√ľrlich ganz aufs Fahren konzentrieren. Nebenbei etwas auf dem Smartphone zu lesen oder zu schauen, ist nicht m√∂glich. Genauso, wie etwas aktiv zu unternehmen neben dem Fahren. Folgende Content-Formate fallen somit weg: textbasierter, visueller, audiovisueller und interaktiver Content. Was in diesem Fall gut funktioniert, ist auditiver Content. Sophie k√∂nnte nebenbei z. B. einen Podcast (Content-Art) h√∂ren. Sie wird Dir dankbar f√ľr den Podcast sein und Deine Marke positiv im Kopf behalten.

Schritt 4: Vertriebskanäle & Veröffentlichungsplan

Die Vertriebskan√§le sind die Plattformen, √ľber die der erstellte Content mit der¬†gew√ľnschten¬†Zielgruppe geteilt wird, w√§hrend der Ver√∂ffentlichungsplan die zeitliche Organisation dieser Aktivit√§ten bestimmt.

Die Auswahl der Vertriebskan√§le¬†basiert auf der Analyse der Zielgruppen und ihrer Pr√§ferenzen. Ob Social Media, Blogs, E-Mails oder andere Kan√§le ‚Äď die Wahl h√§ngt von den Gewohnheiten Deiner anvisierten Kundengruppe ab. Ein effektiver Vertriebskanal erreicht die Personen dort, wo sie aktiv sind. Es bringt Dir nichts, einen tollen Beitrag auf Facebook zu posten, wenn Deine Zielgruppe auf Instagram unterwegs ist. So verschenkst Du Sichtbarkeit und die M√∂glichkeit, Deine Reichweite zu steigern.

Der Ver√∂ffentlichungsplan legt fest, wann und wie der Content ver√∂ffentlicht wird. Ein gut durchdachter Plan ber√ľcksichtigt verschiedene Aspekte, wie die optimalen Ver√∂ffentlichungszeiten, die Frequenz der Beitr√§ge und die saisonalen Trends. Unter Frequenz wird in diesem Zusammenhang von der H√§ufigkeit / Regelm√§√üigkeit der Posts gesprochen, z. B. wie oft Du pro Tag, Monat oder Jahr ver√∂ffentlichen m√∂chtest oder an welchem Wochentag.

Zudem gewährleistet der Veröffentlichungsplan eine konsistente Präsenz Deines Unternehmens auf verschiedenen Plattformen, wodurch eine kontinuierliche Interaktion mit Deiner Zielgruppe ermöglicht werden kann. Durch den Plan wird sichergestellt, dass die erstellten Inhalte strategisch eingesetzt werden, um die Reichweite und Wirkung zu maximieren. 

Da in diesem Beitrag neben dem Content-Marketing-Plan noch von weiteren Pl√§nen gesprochen wird, fasst die nachfolgende Tabelle diese √ľbersichtlich zusammen:

Plan Beschreibung
Content-Marketing-Plan Beinhaltet die gesamte √úbersicht:
  • Titel mit Thema des Contents
  • Content-Art(en)
  • Vertriebskan√§le
  • Zust√§ndige Person(en) f√ľr den Inhalt
  • Weitere Personen, die involviert sind, z. B. f√ľr grafische Darstellungen, Kameraf√ľhrung bei Videos, etc.
  • Ver√∂ffentlichungszeit der Inhalte
  • Status der Inhalte (Ist der Content bereits in Bearbeitung oder steht er vielleicht schon zur Freigabe bereit?)
  • Wenn nicht wo anders definiert: Ben√∂tigte Ressourcen, Budget
Themenplan Stellt alle Themen, Unterthemen und Themenideen mit einer kurzen Beschreibung in einer strukturierten √úbersicht dar
Veröffentlichungsplan Beinhaltet:
  • Ver√∂ffentlichungszeiten (Um welche Uhrzeit wird wo ver√∂ffentlicht?),
  • die¬†Frequenz der Beitr√§ge (Wie oft in einem bestimmten Zeitraum?) und
  • die¬†saisonalen Trends (Wird im Sommer mehr / weniger ver√∂ffentlicht als im Winter? Und warum?)

Schritt 5: Ressourcenplanung & Content-Erstellung

Ein klar definiertes Budget hilft Dir dabei, die¬†finanziellen Ressourcen effektiv zu nutzen und sicherzustellen, dass die geplanten Inhalte und Aktivit√§ten entsprechend finanziert werden k√∂nnen. Dies umfasst Aspekte wie die Erstellung von Inhalten, das Design, die Werbema√ünahmen und andere Ausgaben, die im Rahmen der Content-Marketing-Strategie anfallen. Bei der Festlegung der ben√∂tigten Ressourcen geht es neben dem finanziellen Aspekt auch um die¬†personellen Ressourcen. Damit sind u. a. Zeit, F√§higkeiten und Erfahrungen gemeint. Vielleicht hast Du jemanden im Team, der / die bereits an weiteren Projekten dran sitzt und somit zeitlich nicht so eingespannt werden kann, wie ein anderes Teammitglied. Da w√ľrde es sich anbieten, die Person mit mehr zeitlichen Kapazit√§ten h√§ufiger einzuplanen.¬†

Die Zuweisung von Verantwortlichkeiten erm√∂glicht es, klare Rollen und Zust√§ndigkeiten festzulegen, um sicherzustellen, dass die geplanten Inhalte in hoher Qualit√§t und rechtzeitig erstellt werden. Zudem f√∂rdert das die Transparenz und die reibungslose Zusammenarbeit im Team, z. B., indem Missverst√§ndnisse minimiert werden. F√ľr die Zuweisung gilt: Alle Beteiligten k√∂nnen ihre St√§rken nutzen und auf ihre Expertise zur√ľckgreifen. Der Ver√∂ffentlichungsplan kann bei der Ressourcenoptimierung unterst√ľtzen, da er die zeitlichen Ressourcen im Auge beh√§lt.

Sind die Ressourcen geplant oder optimiert und alle Zust√§ndigkeiten klar definiert wurden, geht es um die Erstellung des Contents. W√§hrend der Content-Produktion ist es wichtig, dass Du die festgelegten Themen, Ressourcen und besonders Deine anvisierte Kundengruppe im Blick beh√§ltst. Es wird eine enge Zusammenarbeit im Team erfordert, sowie eine klare Kommunikation und die F√§higkeit, flexibel auf Feedback und Ver√§nderungen zu reagieren.¬†Content-Erstellung ist der Schritt, der Deine Strategie zum Leben erweckt und sicherstellt, dass eine nachhaltige Wirkung durch den Content erzielt wird. Wurde der Content fertiggestellt, gepr√ľft und ggf. optimiert, kann er auf den zuvor definierten Vertriebskan√§len zur ausgew√§hlten Zeit ver√∂ffentlicht werden.

Schritt 6: Sichtbarkeit der Inhalte steigern

Nach der Ver√∂ffentlichung der erstellten Inhalte geht es darum, diese gezielt zu verbreiten. Eine bew√§hrte Strategie ist die Suchmaschinenoptimierung. Durch SEO kannst Du den Content-Marketing-Plan so ausrichten, dass er nicht nur die Bed√ľrfnisse Deiner anvisierten Kundengruppe erf√ľllt, sondern auch die Suchalgorithmen der Suchmaschinen ber√ľcksichtigt. Suchmaschinenoptimierung wird somit strategisch in die Content-Entwicklung eingebunden. Erstellte Inhalte sollen durch die Einbindung von relevanten Keywords, optimierten Meta-Daten, sowie weiteren SEO-Praktiken von Deiner Zielgruppe besser in den Suchmaschinenergebnissen gefunden werden. Die¬†Kosten f√ľr eine SEO-Agentur variieren, je nach bestimmten Faktoren, z. B. der Gr√∂√üe der zu optimierenden Website.

Eine weitere Möglichkeit, die Sichtbarkeit Deines Contents zu erhöhen besteht durch Paid Advertising. Es bezieht sich auf bezahlte Werbemaßnahmen, bei denen Anzeigen auf verschiedenen Plattformen geschaltet werden, um die Zielgruppe direkt anzusprechen, bspw. durch Google Ads oder Social Media Ads.

Schritt 7: Monitoring & Erfolgsmessung

Anhand der zuvor festgelegten Kennzahlen, die Du auf Dein Content-Marketing-Ziel ausgelegt hast, kannst Du den Erfolg Deiner Content-Marketing-Strategie messen (siehe Teil 1 der Reihe). Monitoring und Erfolgsmessung dienen dazu, die Performance der ver√∂ffentlichten Inhalte zu √ľberwachen und den Erfolg zu messen. Dabei bezieht sich¬†Monitoring auf die kontinuierliche √úberwachung und Analyse der erstellten Inhalte. Dadurch soll sichergestellt werden, dass Du erfolgreich mit Deinem Content-Marketing bist. Am besten klappt das, wenn Du anhaltende Verbesserungen basierend auf den gesammelten Daten vornimmst und wenn es n√∂tig ist, Deinen Content-Marketing-Plan anhand der Ergebnisse anpasst.

Schritt 8: Risikomanagement & Krisenkommunikation

Nicht zu vernachl√§ssigen f√ľr erfolgreiches Content-Marketing, ist das Risikomanagement. Dieses beinhaltet die Analyse m√∂glicher Risiken, die w√§hrend der Umsetzung des Plans auftreten k√∂nnten. Dazu z√§hlen bspw. negative Reaktionen auf Inhalte, technische Probleme oder Verst√∂√üe gegen rechtliche Bestimmungen. Durch das fr√ľhzeitige Erkennen von Risiken k√∂nnen pr√§ventiv entsprechende L√∂sungen erstellt werden, um die negativen Ereignisse zu minimieren oder gar zu verhindern.

Eine gute Strategie f√ľr die Bew√§ltigung unerwarteter Herausforderungen umfasst verschiedene Ans√§tze. Dazu geh√∂rt die Entwicklung von Alternativpl√§nen f√ľr den Fall, dass bestimmte Inhalte nicht wie geplant umgesetzt werden k√∂nnen. Ein Alternativplan soll festlegen, wer im Fall einer Krise f√ľr welche Aufgaben verantwortlich ist, wie die Kommunikation geregelt wird und welche Ma√ünahmen ergriffen werden, um den Schaden zu begrenzen. Risikomanagement beinhaltet auch die¬†F√§higkeit, flexibel auf Ver√§nderungen im Marktumfeld oder in der Zielgruppenreaktion zu reagieren und die Content-Strategie entsprechend anzupassen. Eine weitere Strategie ist die Krisenkommunikation, die daf√ľr sorgt, dass Dein Unternehmen transparent und effektiv auf negative Ereignisse oder Feedback reagieren kann. Eine klare Kommunikationsstrategie h√§lt die Glaubw√ľrdigkeit des Unternehmens im Falle einer Krise aufrecht. Dar√ľber hinaus spielt die enge Zusammenarbeit im Team eine wichtige Rolle, um unerwartete Herausforderungen erfolgreich zu bew√§ltigen.

 

Die nachfolgende Infografik veranschaulicht die acht Schritte in zusammengefasster Form:

Eine Infografik, die die Erstellung eines Content-Marketing-Plans Schritt f√ľr Schritt abbildet.
Eine grafische Darstellung der acht Schritte zur Erstellung eines Content-Marketing-Plans.

N√ľtzliche Tools zur Erstellung eines Content-Marketing-Redaktionsplans

Es gibt unterschiedliche Tools, die Dich beim Erstellen eines Content-Marketing-Plans unterst√ľtzen k√∂nnen. Wir zeigen Dir auf, welche u. a. dazugeh√∂ren:

  • Asana: Asana ist ein¬†Projektmanagement-Software, die sich ideal eignet, um den gesamten Content-Erstellungsprozess zu koordinieren. Du kannst dort Aufgaben erstellen, F√§lligkeitsdaten angeben und den Fortschritt genau verfolgen.
  • Trello: Beim¬†Kollaborationstool Trello kannst Du Dir durch eine Zeitleistenansicht einen genauen √úberblick √ľber anstehende Termine und Fristen verschaffen. Listen, Karten und Boards bieten zus√§tzliche Features, die Dein Team nutzen kann.
  • HubSpot: Als CMR-Plattform bietet HubSpot die Erstellung, Verwaltung und Ver√∂ffentlichung von Inhalten sowie eine Analyse der Performance und die Erstellung von Workflows. Es beinhaltet einen Marketing Hub, dass f√ľr die Ziel-Erreichung von Nutzen sein kann.
  • Notion: Notion ist ein All-in-One-Tool f√ľr die perfekte Organisation Deiner Projekte. Es ist ein vernetzter Workspace, der eine einfache und produktive Zusammenarbeit erm√∂glicht.
  • CoSchedule: CoSchedule ist ein All-In-One AI Marketing Calendar, der speziell f√ľr Content, Marketing und Social Media entwickelt wurde. Es bietet unterschiedliche Funktionen zur Content-Erstellung, -Planung und -Ver√∂ffentlichung.

Alternativ kannst Du Dir mit Google Sheets oder Excel Tabellen erstellen, die alles Wichtige aufgreifen. Der Vorteil besteht darin, dass Du Dir die komplette Struktur selbst erstellen kannst. F√ľr den Themenplan oder den Ver√∂ffentlichungsplan ist eine selbst erstellte Tabelle v√∂llig ausreichend. F√ľr die Erstellung eines gesamten Redaktionsplans empfiehlt sich aufgrund der vielf√§ltigen Features und einer klareren √úbersicht ein daf√ľr ausgelegtes Tool.¬†Welches Tool sich am besten f√ľr Dich eignet, h√§ngt ganz davon ab, welche individuellen Anforderungen und Vorlieben im Unternehmen vorherrschen, um strukturiert und gut zusammen arbeiten zu k√∂nnen.¬†

Fazit zum Content-Marketing-Plan

F√ľr eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie ist der Content-Marketing-Plan die beste Unterst√ľtzung f√ľr Dein Team und Dich! Er bietet eine detaillierte Struktur f√ľr den gesamten Verlauf ‚Äď vom Ist-Stand der Website / des Unternehmens, √ľber eine Zielgruppenanalyse bis hin zur Content-Erstellung und √úberwachung.¬†Bedenke dabei, dass der Plan nicht in Stein gemei√üelt ist und besonders in unerwarteten Situationen auch angepasst werden darf und soll. Es gibt Tools, die Dich bei der Erstellung unterst√ľtzen k√∂nnen. Finde mit Deinem Team heraus, welches am besten f√ľr Euch geeignet ist. Trotz m√∂glicher Investitionen, sowohl auf personeller als auch finanzieller Ebene, zahlt sich die Erstellung eines Content-Marketing-Plans aus, da der Plan die Grundlage f√ľr den langfristigen Erfolg Deiner Content-Marketing-Strategie bildet!

 

Im dritten Teil der Content-Marketing-Reihe erf√§hrst Du, wie Du Content-Marketing am besten im B2B-Bereich umsetzen kannst ‚Äď bleib gespannt!

SERP ‚Äď wie ist die Suchergebnisseite aufgebaut?

Search Engine Result Page (kurz SERP, dt. Suchergebnisseite) ist die Darstellung von Ergebnissen der Suchanfragen von Suchmaschinen. Eine SERP besteht aus organischen Ergebnissen, bezahlten Anzeigen und SERP Features, die von Suchmaschinen bei bestimmten Keywords zusätzlich dargestellt werden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns genauer mit dem Aufbau der SERP, deren einzelnen Elemente und wie verschiedene Suchmaschinen sie darstellen.

Was ist eine Search Engine Result Page?

Eine Search Engine Result Page stellt Listen von Webseiten dar, die eine Suchmaschine als Antwort auf eine Suchanfrage von Nutzern ausgibt. Die einzelnen Link-Listings werden als Snippets bezeichnet. Diese Suchergebnisseiten sind äußerst dynamisch, sodass die Darstellung der organischen Rankings, Paid Listings (bezahlte Anzeigen) und SERP Features sich ständig ändert. Das wird durch ein aktuelles Beispiel deutlich, denn Google zeigt seit August 2023, kaum noch FAQs-Snippets in den Suchergebnislisten an. Mit jedem Update oder Test von Algorithmen der verschiedensten Suchmaschinen kann sich die Darstellung der Suchergebnisse ändern.

Das Layout einer SERP: Aufbau und Elemente

Das Layout einer SERP kann von Suchmaschine zu Suchmaschine variieren. Im Grunde besteht es aus organischen Suchergebnissen, bezahlten Anzeigen und SERP Features. Die Darstellung dieser Elemente ist stark abhängig von dem jeweiligen Keyword bzw. der Suchintention. 

  • Organische Rankings: Sind die Grundlage einer Suchmaschine und bilden den Schwerpunkt der Suchmaschinenoptimierung (SEO). Ziel ist es, das bestm√∂gliche organische Ranking zu erzielen.
  • Paid Listings: Bezahlte Anzeigen sind ein weiterer Aspekt von SERPs. Diese Werbeanzeigen werden √ľber Plattformen wie Google Ads geschaltet und erscheinen √ľber dem organischen Ranking, ganz oben in den Ergebnissen der Suche. Dargestellt k√∂nnen Paid Listings in Form eines Snippets oder als Product Listing Ads (PLAs) im Rahmen von Google Shopping. Allerdings werden diese mit „Anzeigen“ oder „Gesponsert“ deklariert, um die Werbung f√ľr User erkenntlich zu machen.
  • SERP Features: In den Suchergebnissen werden spezielle Felder und Elemente als SERP Feature (dt. Suchergebnis-Spezialformate) bezeichnet. Diese SERP-Integration wird in¬†Boxen oder Informationsschnipseln in den Suchergebnissen dargestellt. Dazu geh√∂ren unter anderem Bilder, Videos, News-Boxen, Featured Snippets, Rich Snippets, Knowledge Panels und das Local Pack.
Darstellung des SERP-Layouts anhand der Suchanfrage "apple".
Hier ist das Layout der SERPs dargestellt, mit den Elementen: Google Ads, organische Suchergebnisse, Knowledge Panel und Weitere Fragen. 

SERP Snippet ‚Äď wie ist es aufgebaut?

Ein Snippet in der SERP ist als Link-Listing zu verstehen und fasst den Inhalt der Zielseite kurz und pr√§gnant zusammen. Dieses besteht aus dem Favicon der Domain, den Meta-Daten (Title und Description), sowie einer URL. Nutz Du Breadcrumbs in Form von strukturierte Daten, kann der jeweilige Navigationspfad anstelle der URL angezeigt werden. Ein¬†Snippet ist das Aush√§ngeschild f√ľr jede Webseite in den Suchergebnissen, denn es hinterl√§sst den¬†ersten Eindruck bei potenziellen Besuchern.

Beispiel zur Darstellung eines Snippets aus den organischen Suchergebnissen.
Hier ist das Snippet der CAMEDIA GmbH aus den organischen Suchergebnissen zu sehen.

SERP Features genauer betrachtet

Die SERP Features der Suchergebnisseiten werden immer zahlreicher und beeinflussen das Layout der Search Engine Result Pages. Sie lenken die Aufmerksamkeit der User auf zusätzliche Widgets und Informationen, beantworten Fragen direkt und bieten zusätzlichen Content. Nachfolgend stellen wir die wichtigsten SERP Features vor und was Du unternehmen kannst, um mit solch einem Feature in die SERPs zu gelangen.

Videos

Das Video-Feature wird in den SERPs als Miniaturvideo meist von YouTube oder Vimeo hinzugef√ľgt. Dabei werden nicht nur Daten wie den Titel, die Dauer, die Beschreibung, sondern auch das Datum der Ver√∂ffentlichung und den Herausgeber des Videos angezeigt.¬†Um ein Video von Deiner Website auf die erste SERP zu bekommen, solltest Du Dich mit Video SEO vertraut machen.

Bilder

Bild-Features werden bei Suchanfragen ausgespielt, die illustrierbar sind. Dabei kann das Snippet um ein Bild ergänzt oder als ein ganzes Image Pack (mehrere Bilder in einer Box) ausgespielt werden. Bei Bilder-Suchen werden zu den Bildern auch Informationen zur Website, wie das Favicon, den Titel der Zielseite sowie ein Link zur Website angezeigt. Möchtest Du, dass die Bilder Deiner Website als SERP Feature in den Suchergebnissen ausgespielt werden, dann solltest Du Dich mit Bilder SEO beschäftigen. Das Bild-Feature wird in der Regel rechts neben dem Snippet angezeigt.

Knowledge Panel

Dieses SERP Feature wird rechts oben in den Suchergebnissen angezeigt und bietet Informationen zu Unternehmen, Personen oder Orten. Ausgespielt wird das Knowledge Panel bei informationsorientierten Suchanfragen. Damit Dein Unternehmen im Knowledge Panel von Google und Bing angezeigt werden kann, solltest Du es im Google Unternehmensprofil und bei Bing Places anmelden. Ansonsten wird es schwer in diesem Feature zu erscheinen, da die Daten f√ľr das Panel aus unterschiedlichen Datenbanken kommen, was es schwer macht, das SERP Feature zu beeinflussen.¬†

Local Pack

Bei lokalen Suchanfragen wird dieses SERP Feature in den Suchergebnissen dargestellt. √úber den Local Pack k√∂nnen die lokalen Suchergebnisse weiter nach Bewertungen, Preisen und √Ėffnungszeiten gefiltert werden. M√∂chtest Du, dass Dein Unternehmen im Local Pack angezeigt wird? Dann lese unseren Beitrag zur lokalen Suchmaschinenoptimierung f√ľr mehr Sichtbarkeit.

Screenshot eines Local Packs aus der SERP zur Suchanfragen "zahnartz zuffenhausen" mit vier Lokalen Listings, einer bezahlten Anzeige und drei organischen Einträgen.
Screenshot eines Local Packs aus der SERP zur Suchanfragen “zahnartz zuffenhausen” mit vier Lokalen Listings, einer lokalen Anzeige¬†und drei organischen Eintr√§gen.

Zus√§tzliches: Mit Suchmaschinenwerbung kannst Du auch lokale Suchanzeigen schalten, sodass die Anzeige im Local Pack gelistet wird. Was oben zu sehen ist unter „Gesponsort„.

Weitere & ähnliche Fragen

Weitere Fragen“ (fr√ľher: Verwandte Fragen) ist ein zus√§tzliches Feature, was innerhalb der SERP angezeigt wird. Fragen zu dem Feature¬†„√Ąhnlich“ (fr√ľher: „√Ąhnliche Fragen„), werden nicht wie die „Weiteren Fragen“ innerhalb, sondern unterhalb der organischen Suche dargestellt.¬†Google h√§lt sich zu Informationen, wie man f√ľr die beiden Features ranken kann, bedeckt. Es k√∂nnte helfen, die Antworten zu relevanten Keyword-Fragen direkt im Content zu beantworten. Ein FAQ-Markup, das mithilfe eines Plugins oder dem Google Tag Manager erg√§nzt wird, wird seit August 2023 nicht ausreichen ‚Äď wie Du im Laufe dieses Artikels erfahren wirst.

News

In der Regel werden die Nachrichten (auch „Schlagzeilen“ und „Top Stories„) oben in der SERP angezeigt. Betreibst Du einen Nachrichtenkanal und m√∂chtest in den Suchergebnissen bei Googel ranken? Dann registriere Deine Website bei Google News.

Sitelinks

Links zu Unterseiten oder Abschnitten Deiner Website werden als Sitelinks bezeichnet. F√ľr Webseiten mit einer flachen Webseitenarchitektur ist es allerdings schwierig diese Darstellung in den SERPs zu erhalten, da sie nicht gen√ľgend Unterseiten verf√ľgen. Sind Suchmaschinen der Meinung, zus√§tzliche Links zu anderen Seiten Deiner Website ist f√ľr User und Userinnen hilfreich, werden diese angezeigt. Wie viel Sitelinks m√∂glich sind, ist von jeweilige Suchmaschine abh√§ngig.

Visualisierung der Sitelinks von der CAMEDIA GmbH, ein SERP Feature von Google und Bing.
Darstellung des Snippets der CAMEDIA GmBH mit vier Sitelinks.

Direct Answers

Direct Answers („Direkte Antworten„) werden direkt √ľber den organischen Suchergebnissen angezeigt. Die Idee dahinter ist, Nutzern die gew√ľnschten Informationen auf einen Blick zu bieten. Zum Einsatz kommt das SERP Feature bei Suchanfragen zu W√§hrungsrechner, Uhrzeiten an anderen Orten oder √úbersetzungen. Um f√ľr die „Direkten Antworten“ zu erscheinen, solltest Du hochwertige und pr√§zise Inhalte erstellen. Verwende klare Strukturen, gut formatierte Abs√§tze und relevante √úberschriften. So kannst Du die Chancen erh√∂hen, mit Deiner Domain in diesem prominenten Bereich der SERP zu erscheinen.

Rich Snippets

Rich Snippets sind Erweiterungen des urspr√ľnglichen Snippets und „reichern“ dieses an. Die Darstellung eines Rich Snippets erfolgt in der Regel unterhalb der Meta-Beschreibung und kann beispielsweise eine Sterne-Bewertung von Rezensionen sein. Bei Rezepten kann das Snippet mit Kochzeiten und Kalorien-Angaben und bei Events mit Orten und √Ėffnungszeiten erg√§nzt werden. Die Darstellung der Sterne-Bewertung kannst Du √ľber Dein CMS steuern, wird das nicht unterst√ľtzt, kannst Du es auch mit strukturierten Daten erreichen.

Featured Snippet

Featured Snippet („hervorgehobenes Snippet„) wird auch als „Position Null“ bezeichnet. Platziert wird es direkt √ľber den organischen Ergebnissen und erh√§lt dadurch besonders viel Aufmerksamkeit der User. Dadurch hat es besonders viel Potenzial f√ľr die CTR und den organischen Traffic einer Domain. Es ist eine gro√üe Herausforderung, mit der eigenen Domain als Featured Snippet in die Ergebnise zu gelangen! Mit folgenden Ma√ünahmen kannst Du die Chancen erh√∂hen, mit einem Featured Snippet zu ranken.

  • Nutze eine Keyword-Phrase als Frage und nutze sie als √úberschrift (H2)
  • Platziere die √úberschrift m√∂glichst weit oben im Text
  • Antwort zur Frage mit einem SEO-optimierten Abschnitt in ein bis zwei S√§tzen
  • Erstelle einzigartigen Content mit gut strukturierten Texten¬†

Paid Search

Google erm√∂glicht es Werbetreibenden, ihre Anzeigen an prominenten Stellen auf den Search Engine Result Pages zu platzieren. Daf√ľr stehen zwei verschiedene M√∂glichkeiten zur Auswahl:

  • Google Ads: Google Ads k√∂nnen je nach Keyword an zwei Stellen auf der ersten Suchergebnisseite gefunden werden ‚Äď oberhalb und unterhalb der organischen Ergebnisse.
  • Google Shopping: Product Listing Ads (PLAs) werden von Google ausschlie√ülich bei produktbezogenen (auch transaktionalen) Suchanfragen angezeigt. Dieses SERP Feature beinhaltet ein Produktbild, einen Preis und einen Link zum Shop. Optional k√∂nnen PLAs, Bewertungs- und Unternehmens-Informationen enthalten.

Möchtest Du mit Paid Search auf die erste Search Engine Result Page, kannst Du das mithilfe von Search Engine Advertising (dt. Suchmaschinenwerbung, kurz SEA) erreichen.

On this Page

In der linken Seitenleiste neben den organischen Suchergebnissen zeigt Bing das Feature „On this Page“ an. Hier wird der Content in einem Men√ľ zusammengefasst dargestellt und der Direkteinsteig per Scroll-to-Text an diese Men√ľstellen erm√∂glicht.

Darstellung des SERP Features "On this Page" der Suchmaschine Bing.
Visualisierung des SERP Features “On this Page” der Suchmaschine Bing.

Official Site Label

Die Suchmaschine Bing testet derzeit ein neues SERP Feature, welches offiziele Webseiten labelt. Visualisiert wird das mit einem gr√ľnen Icon und einem wei√üen Haken, der beim Hovern √ľber das Snippet. Getestet wird das neue Feature aktuell in den USA. Ob der Test auch nach Deutschland kommt oder das Feature √ľberhaupt in die Suchergebnisse √ľbernommen wird, ist bisher noch unklar.

Mentioned in

Wie Bing testet auch Google aktuell ein neues SERP Feature. Nachdem Google das FAQ-Snippet nun bis auf Weiteres eingeschr√§nkt hat, wird die SERP nun mit dem Such-Feature „Mentioned in“ erg√§nzt. Diese erscheint in einer Box unterhalb eines Snippets und erg√§nzt das organische Suchergebnis mit relevanten Inhalten, von anderen¬†Quellen. Das Feature wird auf verschiedene Art und Weise dargestellt, entweder mit ge√∂ffneter oder geschlossener Drop-Down-Funktion. Beim Klicken auf das Feature wird man¬†per Scroll-to-Text direkt zur passenden Textstelle gef√ľhrt.¬†

Ask your Own

Update vom 02.10.2023: Ein weiteres Test-Feature vom Google ist „Ask your own“. Dieses Feature ist eine Eingabemaske unterhalb des SERP-Features „Weitere Fragen“, in welchem eine Frage eingegeben und dann von der KI beantwortet wird.

Dynamische Darstellung der SERP

Die Darstellung der SERP ist vom jeweiligen Algorithmus der Suchmaschinen abh√§ngig!¬†Je nach Datenschutzbestimmungen der jeweiligen Suchmaschine¬†k√∂nnen zum einen die Ergebnisse personalisiert sein, zum anderen sind die Suchergebnisse auch von Deinem Standort, Deiner Suchhistorie und Deinem Endger√§t abh√§ngig. Au√üerdem hat das Keyword, also der Suchbegriff, und die damit interpretierte Suchintention der Suchmaschinen, Einfluss auf die Darstellung. Bei Suchintentionen, die transaktionsorientiert sind, wird beispielsweise mehr Werbung eingeblendet als bei informationsorientierte Suchanfragen. Bei solchen werden haupts√§chlich mehr Seiten zu Ratgeber und Blogs dargestellt.¬†Zus√§tzlich gibt es stetige¬†√Ąnderungen zur Darstellung durch Updates der Suchmaschinen-Algorithmen. Durch das Google Hummingbird Update wurde das Knowledge Panel ausgerollt, damit bestimmte Suchanfragen direkt in den SERPs beantwortet werden. Eine weitere √Ąnderung betrifft die FAQ-Snippets: Google verk√ľndete im August 2023, dass f√ľr ein einheitliches Suchergebnis die Sichtbarkeit von FAQs und HowTos in den SERPs reduziert wird.

Statement zu der Darstellung der FAQ-Snippets in den SERPs von der Google Search Central.
Ausschnitt eines Postings von Google Search Central auf der Plattform “X” √ľber die √Ąnderung zur Darstellung von FAQs und HowTos.

Update vom 13.09.2023: Google teilte die √ľber die X mit, dass HowTo Richs Results veraltet sind: Folglich werden sie nicht mehr in den Suchergebnissen auftauchen. Google selbst k√ľndigte im August an, die FAQs und HowTos auf mobilen Ger√§ten nicht mehr darzustellen. Jetzt ist das allerdings auch auf der Desktop-Variante der Fall. HowTos geh√∂ren nun der Vergangenheit an (Desktop & Mobile).

Google SERPs: HowTos werden nicht mehr in den Suchergebnisen angezeigt.
Google¬īs Stellungsname auf der Plattform X zu dem Entfernen von HowTo Rich Result in den SERPs

Unterschiedliche SERPs ‚Äď die Ursachen

Die Search Engine Result Pages, die bei der Suche nach ein und demselben Keyword von Suchmaschinen wie Google, Bing, Yahoo etc. angezeigt werden, k√∂nnen stark voneinander abweichen. Die Ursache daf√ľr ist schlichtweg, dass die meisten verschiedenen Suchmaschinen, unterschiedliche Algorithmen haben, sowie unterschiedliche SERP Features aufweisen („Official Site Label“ von Bing | „Mentioned In“ von Google). Um Suchmaschinen-Spamming zu verhindern, werden die Rankingfaktoren der Suchmaschinen weitestgehend geheim gehalten. Selbst bei Google k√∂nnen sich die Ergebnisse trotz gleicher Suchanfrage unterscheiden, da die weltweit f√ľhrende Suchmaschine auch pers√∂nliche Informationen wie die Suchhistorie und den Aufenthaltsort des Nutzers in Betracht zieht und das Suchergebnis personalisiert.

SERP und Ranking Potentiale

Um die eigene Domain auf Seite eins der SERPs zu bringen, bedarf es entweder einer SEO- oder einer SEA-Kampagne. Am besten ist, die beiden Bereiche werden miteinander kombiniert, da sie sich gegenseitig ergänzen. Da die meisten Nutzer und Nutzerinnen nur die ersten drei Suchergebnisse anklicken, ist es die Aufgabe von SEO-Managern und SEO-Managerinnen, Websites mittels Technical SEO, OnPageРund OffPage-Optimierungen möglichst weit oben auf der SERP von Google und Co. zu positionieren. So wird versucht, die Conversion-Rate und den organischen Traffic der Webseite zu steigern. Dazu ist eine ganzheitliche SEO-Strategie notwendig, um diese Ziele langfristig zu erreichen. Zudem mindert eine vollumfängliche SEO-Strategie das Risiko, dass die Domain nach einem Google Update stark an Rankings verliert.

Je nach Suchintention und Keyword bieten sich Chancen, mit Deiner Domain in den SERPs auf Seite eins zu ranken. Mit lokaler Suchmaschinenoptimierung hast Du bspw. die M√∂glichkeit, Dich mit Deiner Domain auch gegen√ľber gr√∂√üeren Domains und Wettbewerbern bei lokalen Suchanfragen durchzusetzen und ein h√∂heres Ranking zu generieren. Wenn Du einen Online Shop betreibst, kannst Du Dir mit einer gut durchdachten Content-Marketing-Strategie¬†ebenfalls einen Vorteil gegen√ľber gr√∂√üeren Wettbewerbern verschaffen. M√∂chtest Du f√ľr Deine Domain ein cleveres Content-Marketing betreiben, dann lese unseren Artikel zu den Grundlagen des Content-Marketings ‚Äď die Basis einer effektiven Content-Marketing-Strategie.

SERP und die Bedeutung f√ľr SEO

Im SEO ist es besonders wichtig auf die erste Seite der SERPs¬†zu gelangen, da die meisten User nicht auf Seite zwei der SERP klicken. Um das mit Deiner Domain zu erreichen oder das Ranking langfristig zu halten,¬†solltest bei Deiner SEO-Strategie ausschlie√ülich auf White-Hat-Ma√ünahmen zur√ľckgreifen.¬†Denn Black-Hat-Praktiken, die auf manipulative¬†Mittel zur√ľckgreifen, werden durch Suchmaschinen algorithmisch oder manuell abgestraft. Bei einer manuellen Abstrafung sind nur eine bis mehrere Domains, bei einer algorithmischen Abstrafung unz√§hlig viele Domains betroffen. Suchmaschinen wie Google sind¬†bestrebt, den Usern eine gute User-Experience zu bieten, daher sind Suchmaschinen bem√ľht, unerlaubte Praktiken der Black-Hats aufzudecken. Beispielsweise wurde seit dem Penguin Update der Linkkauf stark eingeschr√§nkt. Der Kauf von Links verst√∂√üt gegen die¬†Richtlinien von Google und sollte grunds√§tzlich nicht praktiziert werden. Webseitenbetreiber m√ľssen sich seit diesem Update auf eine holistische SEO-Strategie fokussieren, als sich nur das schlichte Einkaufen von Links zu verlassen. Daher k√∂nnen mit¬†Black-Hat-SEO, wenn √ľberhaupt, nur kurzfristige SEO-Erfolge generiert werden. Nach einem Google Update gibt es immer Domains, die an Ranking verlieren oder gewinnen. Verfolgst Du f√ľr Deine Domain eine nachhaltige SEO-Strategie, minderst Du mit dieser das Risiko, nach einem Update zu den Verlierern zu geh√∂ren.

Nicht nur die Position auf der ersten Search Engine Result Page ist von enormer Bedeutung f√ľr den Online-Erfolg einer Domain, auch die Click Through Rate (CTR), die in Verbindung mit dem generierten Traffic steht, hat im SEO h√∂chste Priorit√§t.¬†Daher solltest Du unbedingt die Meta-Daten Deiner Webseiten optimieren. Es ist wahrscheinlich, dass Websites mit einer unterdurchschnittlichen CTR in den SERPs an Positionen verlieren. Mithilfe eines Content-Management-Systems (CMS) kannst Du die Optimierung der Meta-Daten vornehmen. Bei der Suchmaschinenoptimierung mit WordPress erfolgt die Optimierung der die Meta-Daten meist mit einer SEO-Plugin-Suite wie Yoast SEO. Dazu klickst Du einfach auf „Bearbeiten“ im Seitenmen√ľ. Im Falle Dein CMS oder Dein SEO-Plugin unterst√ľtzt nicht die Vorschau des Snippets in den SERPs,¬†kannst Du auf den SERP Snippet Generator von Sistrix zur√ľckgreifen. Die CTR kann Einfluss darauf haben, ob Deine Domain in den Search Engine Result Pages auf Seite eins kommt oder ob sie dort bleibt.

Suchmaschinen wie Google werden immer mehr zu Antwort-Maschinen, zwar wirkt sich das positiv auf die Nutzererfahrung der User und Userinnen, aber negativ auf den organischen Traffic und die CTR aus. Werden Antworten direkt ausgespielt, sinkt die Chance, dass das Snippet angeklickt wird. So k√∂nnen organischer Traffic und die CTR ausbleiben. Daher sollte eine SEO-Strategie effektiv und mit klaren Zielen durchgef√ľhrt werden, um m√∂glichst viele Erfolge zu generieren. SEO ist ein fortlaufender und dynamischer Prozess, in der SEO-Strategie sollte das ber√ľcksichtigt werden, sowie die Gewichtung einzelner Rankingfaktoren sich stetig √§ndern k√∂nnen. Daher m√ľssen SEOs immer auf dem neuesten Stand sein und Ihre Kompetenzen erweitern, um m√∂glichst erfolgsorientiert SEO betreiben zu k√∂nnen.

Content-Marketing Teil 1: Die Grundlagen!

Content-Marketing (dt. Inhaltsmarketing) hat sich in der heutigen digitalen Zeit als einer der relevantesten Ansätze erwiesen, um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen, Vertrauen aufzubauen und langfristige Kundenbeziehungen zu etablieren. Dabei gibt es Content-Marketing nicht erst seit gestern: Bereits im Jahr 1891 wurden von Dr. Oetker Rezeptideen auf seine Backmischungen gedruckt, die den Verbrauchern und Verbraucherinnen hilfreiche Zusatzinformationen zum eigentlichen Produkt geboten haben.

Erfahre im ersten Teil der Content-Marketing-Reihe alles, was Du √ľber die Grundlagen zu dem Thema wissen solltest.

Was ist Content-Marketing?

Beim Content-Marketing handelt es sich um eine Marketing-Methode, die¬†Nutzenden durch den dargestellten Inhalt einen Mehrwert bieten soll.¬†Die ausgew√§hlte Zielgruppe steht beim Inhaltsmarketing im Fokus und soll auf die eigene Website „gelockt“ werden.¬†Das soll mittels relevanten Content f√ľr die Zielgruppe geschehen, der u. a. informierend, bildend, unterhaltend oder inspirierend sein kann.

Eine andere Definition zum Content-Marketing bietet das Content Marketing Institute:

Content marketing is a strategic marketing approach focused on creating and distributing valuable, relevant, and consistent content to attract and retain a clearly defined audience ‚ÄĒ and, ultimately, to drive profitable customer action.“

Zusammengefasst wird Inhaltsmarketing als ein strategischer Marketingansatz angesehen, der sich auf die Erstellung von wertvollem Content fokussiert hat. Das dabei verfolgte Ziel ist das Anlocken der zuvor definierten Zielgruppe, die Animation zum Kauf und im besten Fall eine Bindung an das Unternehmen.

Warum ist Content-Marketing so wichtig?

Informationen sind digital st√§ndig verf√ľgbar und das auf den unterschiedlichsten Webseiten und Plattformen. Nutzer und Nutzerinnen haben auf diesen eine gro√üe Auswahl, welcher Quelle sie ihre Aufmerksamkeit schenken wollen und welcher nicht. Es haben sich gewisse Anspr√ľche entwickelt und guter Content wird nahezu erwartet.¬†√úberzeugt der Content nicht, ist die potenzielle Kundschaft schnell wieder weg.

Zudem k√∂nnen beim Content-Marketing Inhalte erstellt werden, die die verschiedenen Stufen der Customer Journey (dt. Kundenreise) abdecken. Durch personalisierten Content kannst Du Deine Zielgruppe in jeder Phase der¬†Customer Journey¬†gezielt ansprechen ‚Äď egal, ob sie gerade erst auf Deine Website aufmerksam wurden,¬†erw√§gen ein Produkt zu kaufen oder das Produkt bereits gekauft haben und an weiteren Informationen dazu interessiert sind.

Unternehmen scheint die Wichtigkeit von Content-Marketing nicht entgangen zu sein: Sie investieren kontinuierlich höhere Summen in die Marketing-Methode. Eine Auswertung von Statista veranschaulicht die Investitionen von 2010 bis 2022:

Die Investitionen in Content Marketing steigen von 2010 bis 2022 konstant an.
Darstellung des Investitionsvolumens in Content-Marketing von 2010 bis 2022.

Ziele des Inhaltsmarketings

Content-Marketing verfolgt unterschiedliche Ziele. Wir stellen Dir drei √ľbergeordnete Ziele des Inhaltsmarketings vor und gehen anschlie√üend darauf ein, was es mit kurz- und langfristigen Zielen auf sich hat.

Markenaufbau durch Content-Marketing

Das h√∂chste Ziel des Inhaltsmarketings ist die Positionierung der eigenen Marke (engl. Brand), bzw. die Markenbildung (engl. Branding). Unter Branding wird der aktive Aufbau einer Marke mit¬†einem¬†bestimmten Image¬†verstanden. Dieses aufgebaute Markenimage soll bei der potenziellen Kundschaft im Kopf bleiben u. a. durch das Hervorrufen bestimmter Botschaften und Emotionen. Dadurch soll sich eine Brand von anderen Marken unterscheiden und so den eigenen Wiedererkennungswert steigern. Branding geh√∂rt zu den langfristigen Zielen eines Unternehmens, da dieses Ziel √ľber einen l√§ngeren Zeitraum hinweg verfolgt wird. Beispiele f√ľr bekannte Brands sind Coca Cola,¬†Tempo und Pampers.¬†

Taktisches Ziel des Inhaltsmarketings

Beim taktischen Ziel vom Content-Marketing geht es um die Lead-Generierung und Kundengewinnung. Diese Ziele werden den kurzfristigen Zielen zugeordnet: Hierbei geht es um das Erzielen schnell messbarer Ergebnisse und das Gewinnen der ersten Aufmerksamkeit. Dazu lassen sich folgende Aspekte zusammentragen:

  • Steigerung der Sichtbarkeit:¬†Durch die Erstellung von Inhalten, die auf die Bed√ľrfnisse und Interessen Deiner Zielgruppe zugeschnitten sind, kannst Du die Personen effektiv ansprechen. Guter Content zieht Menschen an, h√§lt sie engagiert und f√∂rdern die Interaktion z. B. in Social Media in Form von Kommentaren, Likes oder Shares.
  • Bessere Sichtbarkeit in den Suchmaschinenergebnissen (SERPs):¬†Suchmaschinen wie Bing, Yandex und Google bevorzugen relevanten und qualitativ hochwertigen Content. Ein gut durchdachter Content-Marketing-Plan (weitere Informationen folgen in Teil 2) kann dazu beitragen, dass Deine Website in den Suchergebnissen besser platziert wird. Eine bessere Platzierung in den SERPs kann zu mehr Sichtbarkeit f√ľhren und so mehr Traffic¬†anziehen.
  • Steigerung der Conversions:¬†Ausf√ľhrliche Informationen √ľber Dein Angebot, Nutzerbewertungen oder Anwendungsbeispiele k√∂nnen u. a. dazu beitragen, dass Du das Interesse Deiner Zielgruppe weckst und sie bspw. einen Newsletter abonnieren, einen Kauf abschlie√üen oder eine andere Conversion t√§tigen.

Strategisches Ziel beim Content-Marketing

Das strategische Ziel des Inhaltsmarketings ist die Kundenbindung. Dabei geht es um eine Bindung zwischen der Zielgruppe und der Brand, die √ľber einen Kauf hinausgeht. Indem Du¬†kontinuierlich Mehrwert bietest und dabei die Bed√ľrfnisse Deiner anvisierten Kundengruppe ansprichst, bleibst Du im Ged√§chtnis und f√∂rderst so die Loyalit√§t.¬†Zudem kannst Du durch das Bereitstellen von n√ľtzlichen Informationen, Ratschl√§gen und L√∂sungen, Vertrauen bei der Kundengruppe aufbauen. Wie das Branding geh√∂ren die strategischen Ziele ebenfalls den langfristigen Zielen an.

Welche Content-Formate und Content-Arten gibt es?

Content-Formate und Content-Arten sind zwei verschiedene Konzepte, die eng miteinander verbunden sind. Sie stellen auf unterschiedliche Art und Weise dar, wie Content pr√§sentiert und vermittelt wird. Bei Content-Formaten handelt es sich um die spezifische Darstellungsweise des Inhalts. Beispiele hierf√ľr sind textbasierte Inhalte, audiovisuelle Inhalte¬†und interaktive Inhalte. Jedes Format hat seine eigenen St√§rken, um Inhalte effektiv zu kommunizieren und die Aufmerksamkeit der anvisierten Kundengruppe zu gewinnen. Content-Arten beschreiben die Kategorie oder den Inhaltstyp, der erstellt wird, um die Bed√ľrfnisse der Zielgruppe zu erf√ľllen. Beispiele f√ľr Content-Arten sind u. a. Blog-Beitr√§ge, Anleitungen, Podcasts, Studien, Pr√§sentationen¬†und Interviews. Jede Content-Art hat ihre eigene Funktion, um Inhalte zu teilen, Wissen zu vermitteln oder Emotionen zu wecken. Aus diesem Grund ist es zus√§tzlich wichtig, Deine Zielgruppe zu kennen, um das richtige Format und die richtige Art vom Content zu erstellen.¬†

Nachfolgend stellen wir Dir die Content-Formate vor und nennen Beispiele f√ľr dazugeh√∂rende Content-Arten.

Textbasierter Content

Textbasierter Inhalt bezieht sich auf Inhalte, die durch geschriebene Worte vermittelt werden. Dieses Format eignet sich u. a. gut f√ľr das Bereitstellen von detaillierten Informationen. Nachfolgende Content-Arten lassen sich dem Format zuordnen:

    • Blog-Beitr√§ge (kurz Blog): Die Blog-Beitr√§ge sind schriftliche Artikel, die auf Websites ver√∂ffentlicht werden, um Informationen, Einblicke oder Meinungen zu einem bestimmten Thema zu teilen. Sie dienen u. a. dazu, Leser und Leserinnen zu informieren, zu unterhalten oder zu beraten. Blog-Beitr√§ge k√∂nnen sich besonders eignen, um Personen anzusprechen, die ein bestimmtes Thema neu f√ľr sich entdeckt haben und sich nun damit auseinandersetzen m√∂chten. Somit k√∂nnen Blog-Beitr√§ge Beziehungen mit Deiner anvisierten Kundengruppe aufbauen sowie einen Nachweis f√ľr Deine Expertise darstellen.

    • Anleitungen: Eine Anleitung ist ein Leitfaden, der Schritt-f√ľr-Schritt-Anweisungen gibt, wie ein bestimmter Prozess oder eine Aufgabe erfolgreich durchgef√ľhrt werden kann. Anleitungen bieten klare und pr√§zise Informationen zur Bew√§ltigung des vorliegenden Problems. Auch hier kannst Du mit Deiner Expertise gl√§nzen, indem Du bspw. eine informative, aber auch leicht verst√§ndliche Anleitung verfasst.

    • Listen: Unter Listen werden organisierte Aufz√§hlungen von Informationen verstanden. Listen dienen dazu, Content in √ľbersichtlicher Form zu strukturieren und wichtige Punkte oder Informationen hervorzuheben. Sie k√∂nnen Deiner Zielgruppe eine gro√üe Hilfe sein, am Beispiel: Du hast Dich auf Camping-Ausr√ľstung spezialisiert. Hier w√ľrde es sich anbieten, eine Liste zu erstellen mit der ben√∂tigten Ausr√ľstung f√ľr einen Wandertag, f√ľr einen Wochenendausflug in den Bergen oder f√ľr ein Festival.

Visueller Content

Visueller Content nutzt optisch ansprechende Darstellungen, um Inhalte zu vermitteln. Dieses Format ist besonders effektiv, um komplexe Ideen leichter zu erklären, Emotionen zu wecken oder die Aufmerksamkeit der Zielgruppe zu gewinnen. Diese Content-Arten gehören dazu:

    • Diagramme: Unter Diagrammen werden grafische Darstellungen verstanden, die Daten oder Informationen mithilfe von Elementen wie Linien, Balken oder Kreisen klar und verst√§ndlich visualisieren. Am Beispiel: Du hast eine Studie durchgef√ľhrt und w√ľrdest das Ergebnis gern ansprechender darstellen als in reiner Textform? Ein Diagramm bietet Dir durch die verschiedenen Elemente eine Menge Spielraum, um die Studienergebnisse f√ľr Deine Zielgruppe √ľbersichtlich und klar strukturiert aufzuzeigen.

    • Bilder: Bilder sind visuelle / optische Darstellungen von u. a. Personen, Objekten, Landschaften oder Szenen. Im Vergleich zu textbasiertem Inhalt ist meist mit dem ersten Blick auf das Bild ersichtlich, worum der Content handelt. Wenn Du die Aufmerksamkeit Deiner Zielgruppe schneller gewinnen m√∂chtest, ist es √ľber ein Bild mit hoher Wahrscheinlichkeit leichter als mit einem Text.

    • GIFs (lang¬†Graphics Interchange Format): Ein GIF ist ein kurzes Bewegtbild oder eine Animation ohne Ton. H√§ufig wiederholen sich GIFs in einer Endlosschleife. Sie k√∂nnen u. a. dazu verwendet werden, um kurze Bewegungen, Reaktionen oder einfache Abl√§ufe auf unterschiedlichen Plattformen und Websites darzustellen. GIFs k√∂nnen bspw. bei textbasiertem Content unterst√ľtzend sein, um eine bestimme Reaktion hervorzurufen.

Auditiver Content

Beim auditiven Content steht der Geh√∂rsinn im Fokus. Dieses Format eignet sich besonders gut f√ľr Menschen, die Content nicht gerne auf textbasierte, visuelle oder audiovisuelle Art und Weise aufnehmen. Auditive Inhalte erm√∂glichen es den H√∂rern und H√∂rerinnen, Informationen auf eine flexible und angenehme Weise aufzunehmen ‚Äď sei es w√§hrend einer Autofahrt, beim Sport oder in anderen Situationen. Schau Dir die Content-Arten dazu an:

    • Podcasts: Ein Podcast ist eine Audiodatei, die √ľber das Internet zur Verf√ľgung gestellt wird. Podcasts k√∂nnen im Internet¬†abonniert, heruntergeladen und √ľberall angeh√∂rt¬†werden. Finde heraus, was Deine Zielgruppe in einem Podcast h√∂ren w√ľrde. Ist es ein Interview? Fachinformationen? Oder etwas zur Unterhaltung?

    • H√∂rb√ľcher: Ein H√∂rbuch ist die Vertonung von geschriebenen Texten, die in Audiodateien verf√ľgbar sind. Mit einem H√∂rbuch kann Deine Zielgruppe u. a. Geschichten oder Literatur anh√∂ren, ohne die Texte dazu selbst lesen zu m√ľssen.

    • Social Audio: Social Audio bezieht sich auf die Nutzung von Audioinhalten in sozialen Medien und auf digitalen Plattformen. Dabei sollen in Echtzeit u. a. Interaktionen, Gespr√§che und Gemeinschaften gef√∂rdert werden. Durch die Verwendung Deiner Stimme kann der Content authentischer wirken und so eine pers√∂nlichere Verbindung zu Deiner Zielgruppe herstellen.

Audiovisueller Content

Audiovisueller Content bezieht sich auf Inhalte, die visuelle und auditive Elemente miteinander kombinieren, um Informationen zu vermitteln. Audiovisueller Content bietet die Möglichkeit, Informationen auf mehreren Sinnesebenen zu vermitteln, was die Aufmerksamkeit steigern und die Botschaft Deines Contents effektiver kommunizieren kann.

    • Tutorials: Tutorials verhalten sind √§hnlich zu den oben beschriebenen Anleitungen. Jedoch werden die Schritt-f√ľr-Schritt-Anweisungen nicht nur mit einem Text beschrieben, sondern¬†die Schritte werden vor laufender Kamera durchgef√ľhrt und als Videodatei zur Verf√ľgung gestellt. Am Beispiel mit der Camping-Ausr√ľstung: Vielleicht kennt sich Deine Zielgruppe nicht damit aus, wie ein Zelt vern√ľnftig auf- und wieder abgebaut wird. Hier w√ľrde es sich f√ľr Dich lohnen, ein erkl√§rendes Video hochzuladen.

    • Werbespots: Werbespots sind kurze Werbevideos, die darauf ausgelegt sind, Produkte, Dienstleistungen oder Marken in einer kompakten und ansprechenden Art und Weise zu pr√§sentieren. Sie k√∂nnen im Internet, aber auch im Fernsehen oder Kino vorkommen. Du hast ein cooles neues Produkt herausgebracht oder Du planst es? Ein Werbespot k√∂nnte eine gute Wahl f√ľr Dich sein, um darauf aufmerksam zu machen.

    • Mitschnitte: Mitschnitte sind Aufzeichnungen von u. a. Live-Events, Expertengespr√§chen oder Pr√§sentationen im Videoformat, die sp√§ter erneut angesehen werden k√∂nnen. Durch die Bereitstellung von aufgezeichnetem Content kannst Du Deine Reichweite erh√∂hen und die Bindung zu Deiner Zielgruppe st√§rken ‚Äď da diese flexibel und bequem auf wertvolle Informationen zugreifen kann.

Interaktiver Content

Interaktiver Content bezieht sich auf Inhalte, bei denen Deine Zielgruppe aktiv mit dem Inhalt interagieren, Entscheidungen treffen oder Aktionen ausf√ľhren kann. Dieses Format kann das Engagement Deiner anvisierten Kundengruppe f√∂rdern, da den Personen durch das aktive Einbeziehen ein individuelles¬†Erlebnis geboten wird.

    • Seminare: Seminare sind Veranstaltungen, bei denen Fachleute Wissen, Schulungen oder Diskussionen zu einem bestimmten Thema vorstellen. Seminare bieten Teilnehmern und Teilnehmerinnen die M√∂glichkeit, Informationen zu vertiefen, neue F√§higkeiten zu erlernen oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Am Beispiel: Du bietest eine Software an. Es ist durchaus m√∂glich, dass sich Deine anvisierte Kundengruppe in einigen technischen Bereichen nicht so gut auskennt. Somit k√∂nntest Du die Zielgruppe einladen, an einem Seminar teilzunehmen ‚Äď egal ob vor Ort oder online.

    • Gewinnspiele: Gewinnspiele gelten als Wettbewerbe, bei denen die Teilnehmenden die Chance haben, Preise oder Belohnungen zu erhalten. Daf√ľr m√ľssen sie an einer bestimmten Aktivit√§t oder Aufgabe teilnehmen, z. B. ein R√§tsel l√∂sen oder schwierige Fragen beantworten.

    • Umfragen: Unter Umfragen werden strukturierte Erhebungen verstanden, bei denen die Teilnehmenden ihre Meinungen, Ansichten oder Pr√§ferenzen zu bestimmten Themen oder Fragen mitteilen k√∂nnen. So k√∂nnen quantitative oder qualitative Daten gesammelt werden, um einen punktuellen Einblick in die K√∂pfe Deiner Zielgruppe zu erhalten. Meist werden Umfragen anonymisiert mit einer Angabe der soziodemografischen Merkmale durchgef√ľhrt.

Da es eine Vielzahl von weiteren Content-Arten gibt, wurden diese in der nachfolgenden Tabelle zusammenfassend f√ľr Dich dargestellt:

Formate Arten
Textbasierter Content Blog-Beiträge, Anleitungen, Pressemitteilungen, Whitepaper, Ratgeber, Listen, E-Books, Gastartikel, Sammlungen, Artikel, FAQs, Rezensionen, Umfragen, Nachrichten / News, Social-Media-Beiträge, Glossar-Beiträge, Studien, Zitate, usw.
Visueller Content Fotos, Bilder, Diagramme, Slides, Memes, Skizzen, Illustrationen, Infografiken, Social-Media-Beiträge, Präsentationen, Graphics Interchange Format (GIF), Collagen, Statistiken, Comics, Karikaturen, usw.
Auditiver Content Podcasts, H√∂rb√ľcher (darunter H√∂rspiele & Audioguides), Musik, Social Audio / Social-Media-Beitr√§ge, usw.
Audiovisueller Content Videos, Tutorials, Dokumentationen, Werbespots, Filme, Animationen, Mitschnitte, Live-Streams, Social-Media-Beiträge, usw.
Interaktiver Content Offline-Seminare, Offline-Workshops, Vorträge, Quizze, Interviews, Spiele, Konfigurationen, Umfragen, Gewinnspiele, Social-Media-Beiträge, Webinare, interaktive Grafiken, Kommentare, usw.

Achtung: Social-Media-Beitr√§ge sind in jedem Content-Format aufgelistet. Warum? Ganz einfach: Die unterschiedlichen Content-Arten k√∂nnen in mehreren Formaten genutzt werden. Diese Aussage bezieht sich nicht nur auf die Beitr√§ge in den sozialen Medien, sondern auf fast alle Content-Arten. Bei den Social-Media-Beitr√§gen ist es z. B. ganz von der Plattform abh√§ngig, auf der Du Deinen Content bereitstellst. Bei X (fr√ľher Twitter) liegt der Fokus auf textbasierten Inhalten und bei Instagram hingegen bei visuellen Inhalten. Doch auch auf Instagram kann in Form von Reels audiovisueller Content gepostet werden.

Erfolg oder Misserfolg vom Inhaltsmarketing erkennen

Je nachdem was Dein verfolgtes Ziel ist, können sich die Kennzahlen zur Erfolgsmessung vom Inhaltsmarketing unterscheiden. Nachfolgend stellen wir Dir einige Kennzahlen in Bezug zu den Zielen vor.

Du hast Dir als Ziel gesetzt, durch Deinen Content mehr Kundschaft zu gewinnen? Darauf solltest Du achten:

    • Conversions in Bezug zum Kauf:¬†Du solltest zuvor Conversions definiert haben, die sich auf das Ziel Kundengewinnung beziehen, z. B. wie oft eine Person den Warenkorb aufgerufen oder wie oft ein Kauf stattgefunden hat. Steigt die Anzahl der Conversions in diesem Bereich, kannst Du davon ausgehen, dass Dein Inhalt zum Kauf animiert.¬†

    • Conversion-Rate der Leads:¬†Die Umwandlung von Leads in zahlende Kundschaft zeigt, wie effektiv Dein Content den Verkaufsprozess unterst√ľtzen kann.

Dein Ziel besteht darin, mit Deinem Content mehr Sichtbarkeit / Reichweite zu generieren? Dann sind das wichtige Kennzahlen:

    • Traffic auf Deiner Website:¬†Hat die Anzahl der Besucher und Besucherinnen auf Deiner Website zugenommen, kann es ein Anzeichen daf√ľr sein, dass Dein Content einen Mehrwert bietet.

    • Engagement Deiner Zielgruppe:¬†Kommt Dein Content gut an, so kann es in Social Media zu Likes, Kommentaren oder Shares f√ľhren. In anderen Worten: Interaktionen seitens¬†Deiner anvisierten Kundengruppe, die zeitgleich Deine Sichtbarkeit erh√∂hen k√∂nnen.

    • SEO-Erfolg:¬†Eine Verbesserung im Suchmaschinenranking ist ein¬†wichtiger Indikator f√ľr den Erfolg dieses Zieles. Unten gibt es weitere Informationen, wie SEO und Content-Marketing in Verbindung stehen.

Verfolgst Du mit Deinem Ziel die Lead-Generierung, achte auf diese Kennzahlen:

    • Neue Leads:¬†Eine steigende / sinkende Anzahl der generierten Leads oder Kontaktanfragen durch Deine Inhalte zeigt, wie gut / schlecht Du Deine Zielgruppe ansprichst. Neue Leads werden bspw. durch das Anmelden bei einem Newsletter generiert.

    • Lead-Rate:¬†Bei der Lead-Rate wird die Gesamtzahl der generierten Leads durch die Gesamtzahl der Besucher und Besucherinnen geteilt. Diese Berechnung erfolgt je nach Kanal.

Dein Ziel ist die Kundenbindung? Schaue Dir diese Kennzahlen dazu an:

    • Verweildauer:¬†Die Verweildauer auf Deiner Website kann aufzeigen, wie relevant und ansprechend Dein Content ist. Ist die Verweildauer kurz, scheint Dein Content nicht das N√∂tige¬†zu bieten oder ist nicht ansprechend genug dargestellt.

    • Wiederkehrende Besucher und Besucherinnen:¬†Dir wird angezeigt, dass Personen Deine Website erneut besuchen? Sehr gut! Dein Content scheint den Personen einen Nutzen zu liefern.

    • Neue Follower und Followerinnen:¬†Anhand Deiner Social-Media-Kan√§le kannst Du einsehen, ob Dir neue Personen folgen. Bei schlechtem Content w√ľrden vermutlich keine neuen Personen dazukommen. Es k√∂nnte sogar sein, dass Du Follower und Followerinnen verlierst.

Das kannst Du f√ľr alle Ziele √ľberpr√ľfen:

    • Benchmarking:¬†Vergleiche Deine Kennzahlen mit fr√ľheren Perioden oder mit Branchendurchschnittswerten, um den Erfolg oder Misserfolg zu messen.

    • Feedback:¬†Sammle R√ľckmeldungen Deiner Zielgruppe, um herauszufinden, was sie am Content gut oder verbesserungsw√ľrdig findet.

Die oben aufgef√ľhrten Punkte lassen sich u. a. durch Tools wie¬†Google Analytics, Google Search Console und Matomo einsehen. Verwendest Du die Suchmaschine Bing, solltest Du die Bing Webmaster Tools nutzen.

SEO und Content-Marketing

Sowohl Suchmaschinenoptimierung (kurz engl. SEO) als auch Content-Marketing sind zwei unterschiedliche Teilbereiche des Online-Marketings. Dennoch sind diese zwei Bereiche eng miteinander verbunden.

Content-Marketing kann als ein Ansatz vom Inbound-Marketing verstanden werden. Inbound-Marketing gehört ebenfalls zum Online-Marketing und zielt darauf ab, dass Kundschaft von sich aus auf die Marke, das Produkt oder die Dienstleistung zukommt (Stichwort: Pull-Marketing). Das geschieht am besten, indem eine Website hochwertigen Content bereitstellt. Das Pendant dazu ist das Outbound-Marketing, welches Push-Marketing einsetzt. Damit ist sozusagen die klassische Werbung gemeint, bei dem ein Unternehmen aktiv auf die Kundschaft zugeht.

SEO hingegen zielt darauf ab, dass eine Website durch bestimmte Optimierungen gut in den Suchergebnisseiten (kurz engl. SERPs) von Suchmaschinen wie Bing oder Google zu finden ist. Auch das funktioniert am besten, wenn der Content der jeweiligen Webseiten einen Mehrwert f√ľr die User und Userinnen bietet.

Der Zusammenhang zwischen SEO und Content-Marketing l√§sst sich wie folgt beschreiben: Hochwertiger Content ist ein unerl√§sslicher Bestandteil f√ľr eine erfolgreiche SEO-Strategie! Ohne qualitativen, relevanten und ansprechenden Content f√ľr Deine Zielgruppe wird sich die Sichtbarkeit in den SERPs von Suchmaschinen nicht verbessern und h√∂here Rankings in den Suchergebnissen bleiben aus.

Nicht nur f√ľr SEO ist Content-Marketing relevant. Gute Inhalte sind genauso wichtig beim u. a. Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing¬†und dar√ľber hinaus.

Fazit zu den Grundlagen des Content-Marketings

Egal welche Marketing-Strategie Du verfolgst: Guter Content ist das A und O f√ľr den Erfolg Deiner Marke, Dienstleistung oder Deines Produktes! Aktuell sind Informationen √ľberall und zu jeder Zeit online zug√§nglich. Deshalb ist es besonders wichtig mit Content aufzufallen, der einen Mehrwert f√ľr Deine anvisierte Kundengruppe bietet. Im besten Fall bindest Du die Kundschaft an Dein Angebot oder Deine Marke. Um dieses Ziel zu erreichen, lohnt es sich die verschiedenen Content-Formate und Content-Arten sinnvoll aufeinander abzustimmen. Um mit den passenden Worten vom Content Marketing Institute abzuschlie√üen:¬†„Content is the present ‚Äď and future ‚Äď of marketing“.

Welche Suchmaschinen gibt es außer Google noch?

User begeben sich jeden Tag ins Internet und nutzen Suchmaschinen, um Nachrichten, Produktinformationen, Reiseangebote, Rezepte, Bilder und andere Informationen zu finden. Dabei wird h√§ufig die bekannteste Suchmaschine Google genutzt. Doch es gibt noch viele andere Suchmaschinen, die auf unterschiedliche Art und Weise operieren ‚Äď einige √§hneln dem Marktf√ľhrer, andere verfolgen einen eigenen Ansatz.

In diesem Artikel stellen wir Dir die beliebtesten Suchmaschinen inklusive ihrer Funktionen vor.

Was ist eine Suchmaschine?

Benutzer k√∂nnen √ľber eine Suchmaschine nach Inhalten im Internet suchen. Google ist weltweit die bekannteste Suchmaschine. Mithilfe von Crawlern durchsuchen Suchmaschinen das Web und erstellen einen Index aus den gefundenen Inhalten. Wenn Benutzer ein Keyword eingeben, bewertet die Suchmaschine die passendsten Ergebnisse basierend auf einem Algorithmus und zeigt sie in den Search Engine Result Pages (SERPs) an. Um die Suchergebnisse anzeigen zu k√∂nnen, f√ľhrt eine Suchmaschine folgende Aufgaben aus:

  • Webseiten mithilfe von Crawlern suchen und indexieren
  • Speicherung und Kategorisierung der Informationen aus dem Crawling
  • Darstellung der Suchergebnisse in den SERPs bei Suchanfragen

Welche Arten von Suchmaschinen gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Suchmaschinen, die auf unterschiedliche Weise funktionieren. Einige verwenden besondere Konzepte bzw. Algorithmen, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Hier ist eine √úbersicht der verschiedenen Arten von Suchmaschinen:

Suchmaschinen mit eigenem Index

Suchmaschinen wie Google und Bing besitzen einen eigenen Index und speichern dort Informationen von Websites und Inhalten im Web ab. Auf den Index wird zur√ľckgegriffen, um passende Suchergebnisse zu den Suchanfragen darzustellen.

Katalogsuchmaschinen

Bei Katalogsuchmaschinen (Verzeichnis-Suchmaschinen) wird im Vorfeld von redaktionellen Mitarbeitern manuell eine Auswahl getroffen, welcher Content in den Index aufgenommen wird. Damit die Userinnen und User beispielsweise wirklich passende Ergebnisse zu einem Thema oder einer Branche geliefert bekommen. Katalogsuchmaschinen werden auch als katalogbasierte Suchmaschinen bezeichnet und greifen auf eine eigene Datenbank zur√ľck. Im Vergleich zu indexierbaren Suchmaschinen erfolgt die Aufnahme in den Index allerdings nicht automatisch, sondern wird manuell gepr√ľft. Bei fragFinn und Blinde Kuh werden Inhalte zum Beispiel auf Kinderfreundlichkeit gepr√ľft, bevor sie in den Suchergebnissen erscheinen k√∂nnen. Branchenverzeichnisse kontrollieren die eigenen Eintr√§ge danach, ob es sich um eine passende Firma f√ľr das jeweilige Verzeichnis handelt. Wikipedia ist wohl das bekannteste Beispiel einer Katalogsuchmaschine. Zwar kann bei Wikipedia jeder Texte schreiben und √§ndern ‚Äď doch neue oder ge√§nderte Informationen erliegen allerdings auch einer redaktionellen Pr√ľfung.

Metasuchmaschinen

Metasuchmaschinen wie MetaGer, MetaCrawler und eTools nutzen mehrere Suchmaschinen f√ľr die Ergebnisse der Suchanfragen und fassen diese zusammen. Meist hast Du bei Metasuchmaschinen die M√∂glichkeit einzustellen, welche Suchmaschinen genutzt und welche nicht genutzt werden sollen.

Proxy-Suchmaschinen

Suchmaschinen auf Proxy-Basis greifen ebenfalls auf einen Index zur√ľck, um relevante Suchergebnisse darzustellen. Dazu verwenden sie jedoch nicht den eigenen, sondern den Index einer anderen Suchmaschine. Die Suchmaschinen von Yahoo und Ecosia greifen beide auf den Index von Bing zur√ľck.

Spezial-Suchmaschinen

Spezial-Suchmaschinen, auch vertikale Suchmaschinen genannt, sind auf eine spezielle Suche innerhalb eines begrenzten Bereichs vorgesehen. Vertikale Suchanfragen, beziehen sich daher nur auf ein bestimmtes Themengebiet. Typische Themen f√ľr vertikale Suchen sind Shopping, Reisen, Autos, Bilder und mehr. Spezial- bzw. vertikale Suchmaschinen hast Du also sicherlich schon genutzt. Suchmaschinen Google Bildersuche, Google Videosuche, Google Shopping oder die Mitgliedersuche in Social-Media, geh√∂ren den vertikalen- bzw. Spezial-Suchmaschinen an.

Katalogsuchmaschinen, die auch als vertikale Suchmaschine fungieren, werden als Hybrid-Suchmaschinen bezeichnet. Ein Beispiel hier wäre die wissenschaftliche Suchmaschine Google Scholar.

Suchmaschinen ‚Äď ein umfassender √úberblick

Bei Suchmaschinen ist Google die klare Nummer Eins. Durch das ausgepr√§gte Monopol auf dem Markt f√ľr Suchmaschinen, wissen User und Userinnen h√§ufig nicht, dass es auch gute Alternativen zu Google gibt. Wir stellen wir Dir die wichtigsten Suchmaschinen inklusive Google vor und zeigen, was sie besonders macht.

Google

Google ist unangefochten weltweit die Nummer eins unter den Suchmaschinen. Im Juli 2023 betrug der Marktanteil von Google 83,49 % (Desktop), sowie 95,4 % (Mobile). Googles Suchmaschine liefert personalisierte Suchergebnisse √ľber gespeicherte Daten von Nutzer und Nutzerinnen. √úber die Filterfunktionen k√∂nnen die Suchergebnisse verfeinert werden, dabei stehen Kategorien wie Bilder, Maps, Videos, News, B√ľcher, Fl√ľge und Finanzen zur Verf√ľgung. Waren die Suchergebnisse nicht konkret genug, kann per Mausklick die Suche mit weiteren Keywords verfeinert werden. Diese werden automatisch, passend zum bereits gesuchten Keyword, unterhalb der Suchleiste vorgeschlagen.

Soll f√ľr Google Suchmaschinenoptimierung betrieben werden, bietet die Suchmaschine Analysetools wie Google Analytics und die Google Search Console (GSC).

Bing

Bing ist die weltweit zweitgr√∂√üte Suchmaschine und kommt aus dem Hause Microsoft. Trotz des zweitgr√∂√üten Marktanteils weltweit ist dieser im Vergleich zu Google recht gering. Im Juli 2023 lag dieser bei 9,19 % (Desktop) und 0,53 % (Mobile). Auch wenn Bing seinem „gro√üen Bruder“ Google einiges abschauen vermag, bietet Bing auch eigens entwickelte Konzepte. Zum Beispiel soll mit Bing and Decide (Bing und entscheide) Nutzer und Nutzerinnen bei der Entscheidungsfindung unterst√ľtzen. Bing f√§llt zuerst einmal mit einem visuell ansprechenden Hintergrundbild auf. Wie auch Google bietet Bing Kategorisierungen wie Arbeit, Bilder, Videos, Shopping, Karten und Neuigkeiten bei der Suche. Zus√§tzlich steht die Funktion zur Verf√ľgung, mit einem KI-Chatbot zu interagieren. Besonders n√ľtzlich ist die Videosuche von Bing. Hoverst Du √ľber das Listing des Videos, wird dieses optional mit oder ohne Ton f√ľr Dich abgespielt.

Das Layout der Suchmaschine Bing bietet optisch ansprechende Grafiken.
Dargestellte Startseite der Microsoft-Suchmaschine Bing.

M√∂chtest Du die Sichtbarkeit Deiner Domain auf Bing steigern, solltest Du auf jeden Fall das Bing Webmaster Tool nutzen ‚Äď dieses ist das Pendant zu der Google Search Console.

Yahoo! Search

Yahoo! Search greift nicht auf einen eigenen Index zur√ľck, sondern wird diesbez√ľglich von Bing unterst√ľtzt. Da Yahoo! Search, mit dem Fotodienst flickr verbunden ist, kann die Yahoo-Suche f√ľr Dich bei der Bildersuche besonders hilfreich sein. Zudem unterst√ľtzt Yahoo! Search Funktionen wie Yahoo Finanzen und einem Webportal, das eine eigene E-Mail-Plattform zur Verf√ľgung stellt.

Yandex

Yandex ist die viertveliebteste Suchmaschine der Welt und dominiert den russischen Suchmaschinenmarkt. Google ist in den wenigsten M√§rkten nicht die Nummer eins, aber in Russland ist Yandex Marktf√ľhrer. Das Layout der Suchmaschine √§hnelt dem von Google. √úber Kategorien von Bildern, Videos, Nachrichten, Karten, Mails, √úbersetzungen, Spiele und einem Wetterdienst lassen sich Suchergebnisse filtern.

Yandex bietet au√üerdem ein Tracking- und Analyse-Tool namens AppMetrica an, das Marketingzwecke unterst√ľtzt, und ist mit diesem Vorbild hinsichtlich Datenschutz. Eine Alternative zur Googles Search Console f√ľr Yandex bietet der Yandex Webmaster.

DuckDuckGo

DuckDuckGo ist eine Suchmaschine, die Wert auf die Privatsph√§re ihrer Nutzer und Nutzerinnen legt. Dazu werden get√§tigte Suchanfragen mit DuckDuckGO verschl√ľsselt, zudem bietet die Suchmaschine DuckDuckGo einen Tracking-Blocker als Chrome Erweiterung. So werden Suchanfragen bei der Verwendung des Chrome-Browsers nicht protokolliert. Die Suchmaschine √ľberzeugt nicht nur mit ihren Datenschutzbestimmungen, sondern auch mit einer sauberen Benutzeroberfl√§che und der minimalistischen Listings. Anders als bei Google werden keine Paginierungsseiten in den SERPs angezeigt. Findest Du in bisherigen Snippets nicht, wonach Du suchst, hast Du unten in den Suchergebnissen √ľber „Weitere Ergebnisse“ die M√∂glichkeit, Dir weitere Ergebnisse darstellen zulassen. Eine weitere n√ľtzliche Funktion ist die Bangs-Funktion, mit der Du direkt auf anderen Websites √ľber DuckDuckGo suchen kannst. Dazu gibst Du in der Suchleiste den Suchoperator „!“ und die Plattform, auf der Du nach Deinem Keyword suchen m√∂chtest, ein. Zum Beispiel: Mit „!ebay gebrauchte Wohnwagen“ gelangst Du direkt zu den Suchergebnissen von eBay.

Baidu

Baidu ist eine der popul√§rsten Suchmaschinen in asiatischen L√§ndern und erreicht mit einem Marktanteil von 0,46 % (Desktop) sogar Platz 5 in der Liste der Suchmaschinen weltweit. In China ist Baidu Marktf√ľhrer ‚Äď dort hat Google, wie auch in Russland, das nachsehen. Ein minimalistisches Design erinnert stark an Google, ist aber nur in chinesischer Sprache verf√ľgbar. Die Suchmaschine bietet zahlreiche Features, darunter Karten, Musik- und Videosuche, sowie die M√∂glichkeit, MP3-Dateien zu finden. Zus√§tzlich stehen ein Social-Media-Portal, ein Frageforum und eine Online-Enzyklop√§die (Baidu Baike) zur Verf√ľgung. Allerdings arbeitet das Unternehmen mit den chinesischen Beh√∂rden zusammen, was zu Vorw√ľrfen der Zensur f√ľhrt. Baidu wird vorgeworfen, Bilder und pro-demokratische Webseiten zu blockieren.

Ecosia

Ebenfalls wie Yahoo! Search greift Ecosia zur Darstellung der Suchergebnisse auf den Index von Bing zur√ľck. Die Suchmaschine ist besonders bei Nutzern und Nutzerinnen mit Interesse an Nachhaltigkeit beliebt, da sie Umwelt und Suchanfragen verbindet. Ecosia nutz ihre Einnahmen und investiert diese f√ľr Klima- und Umweltschutzprojekte mittels Pflanzen von B√§umen auf der ganzen Welt. Mit etwa jeder 50sten Suchanfrage wird ein Baum gepflanzt. Deinen Impact in Form von gepflanzten B√§umen durch get√§tigte Suchanfragen kannst Du mit der App von Ecosia verfolgen.

Ecosia legt zusätzlich Wert auf Datenschutz und sammelt keinerlei personenbezogen Daten der Nutzer und Nutzerinnen.

Da Ecosia und Yahoo! Search auf den Index von Bing zur√ľckgreifen, musst Du kein weiteres Webmaster Tool nutzen. Es reicht hier aus, wenn Du das Bing Webmaster Tool nutzt.

Swisscows

Die Suchmaschine Swisscows bietet Schutz Deiner Privatsph√§re und Sicherheit! Suchanfragen werden vollst√§ndig verschl√ľsselt und keine personenbezogenen Daten, IP-Adressen oder Suchanfragen gespeichert. Die Server der Suchmaschine befinden sich in der Schweiz, die √ľber eine der strengsten Datenschutzrichtlinien weltweit verf√ľgt. Eltern k√∂nnen die Suchmaschine nutzen, um kinderfreundliche Erfahrungen mit Suchmaschinen zu gew√§hrleisten. Durch eingebaute Filterfunktionen k√∂nnen Inhalte, die nicht f√ľr Kinder geeignet sind, aus den Suchmaschinenergebnissen ausgeschlossen werden.

Qwant

Qwant ist eine franz√∂sische Suchmaschine, die sich durch eine strenge Einhaltung der Datenschutzbestimmungen auszeichnet. Die benutzerfreundliche Oberfl√§che bietet Dir Suchanfragen in Kategorien wie Web, News, Social und sogar Musik zu unterteilen. Mit der Schnellsuchfunktion kannst Du mithilfe eines speziellen Suchoperators („&“) vor dem Namen einer Webseite, direkt auf externe Suchergebnisse zugreifen. Bei der Eingabe von „&wikipedia suchmaschinenoptimierung“ zeigt Dir die Suchmaschine Ergebnisse zum Thema SEO von Wikipedia. Zudem verf√ľgt es √ľber eine K√ľnstliche Intelligenz (KI), die Dir hilft nach Texten zu suchen und neue Musik (Qwant Music) zu entdecken.

Starpage

Explore responsability, Leave no Trace“ ist der Slogan der Metasuchmaschine von Starpage. Die Suchmaschine kommt aus den Niederlanden und bietet seinen User und Userinnen ein hohes Ma√ü an Sicherheit. Bei der Darstellung der Suchergebnisse greift Starpage auch auf Suchmaschinen wie Google zur√ľck, die Daten werden aber anonymisiert, um datenschutzkonform zu bleiben.

Lukol

Lukol ist eine Suchmaschine, die ebenso Deine Privatsph√§re sch√ľtzt. Das wird erreicht, indem Lukol alle nachweisbaren Elemente bei Suchanfragen entfernt. Wie auch bei Starpage werden die Suchanfragen bei Lukol, anonymisiert! Somit kannst Du die Leistung von Google in Anspruch nehmen, ohne, dass Daten √ľber Dich gespeichert werden ‚Äď Du bleibst anonym!

Zudem bietet Dir Lukol Kategorien bei Deiner Suche zu Web, Bilder, Nachrichten und Videos an, aber noch keine Filterfunktionen f√ľr diese. Auch wenn die Suchmaschine auf die Daten von Google zur√ľckgreift, ist die Darstellung etwas anders. Anzeigen werden minimalistischer und im Gegensatz dazu Beitragsbilder prominenter dargestellt. Die Suchergebnisse sind nicht 1:1 identisch, √§hneln sich aber sehr stark.

Wolfram Alpha

Wolfram Alpha selbst definiert sich als „Computational Knowledge Engine“ zu Deutsch computergest√ľtzte Wissensmaschine. Die Suchmaschine erm√∂glicht es Nutzern, Antworten auf Expertenebene zu erhalten. Durch einen einzigartigen Algorithmus, der Wissensdatenbanken mit der KI-Technologie verbindet, wird das bewerkstelligt. Um die Antworten auf Expertenebene zu liefern, werden Inhalte im Web nicht von Crawler durchsucht, bewertet und in einem Index bereitgestellt, sondern es werden fertige Listen und Tabellen zur Verf√ľgung gestellt. Diese liefern den Nutzern und Nutzerinnen konkrete Antworten zu ihren Fragen. Expertenwissen kann in den Kategorien Mathematik, Naturwissenschaften und Technik, Gesellschaft und Kultur sowie Alltag ausgespielt werden. Innerhalb dieser Kategorien gibt es verschiedene Unterkategorien und n√ľtzliche Tools, mit denen Du Daten berechnen, Statistiken recherchieren und Expertenantworten auf Deine Fragen finden kannst. Wolfram Alpha bietet nicht nur eine F√ľlle an Expertenwissen, sondern gew√§hrleistet auch einen sicheren Datenschutz, indem es Suchanfragen nicht verfolgt.

Wolfram Alpha eignet sich f√ľr User, die Antworten auf Expertenebene suchen.
Darstellung des Layouts der Suchmaschine Wolfram Alpha.

Fazit

Nur weil Google die beliebteste Suchmaschine ist, bedeutet es nicht automatisch, dass Google die beste Suchmaschine f√ľr Dich ist! Nach eigenen Pr√§ferenzen kannst Du auf eine gute Alternative zum Marktf√ľhrer Google zur√ľckgreifen, die ihren Fokus auf die Sicherheit Deine Daten legen. M√∂chtest Du Dich mit Suchanfragen nebenbei f√ľr den Umweltschutz engagieren, kommt sehr wahrscheinlich Ecosia f√ľr Dich in Frage. Solltest Du mit den Suchergebnissen von Google zufrieden sein, aber nicht mit den Datenschutzbestimmungen, kann Lukol und Starpage eine klasse L√∂sung f√ľr Dich darstellen. Oder Metasuchmaschinen, die Google nutzen, aber die Daten anonymisieren wie z. B. MetaGer. F√ľr wissenschaftliche Suchergebnisse sind Google Scholar und Wolfram Alpha vermutlich eine bessere Wahl gegen√ľber der √ľblichen Suchmaschine von Google. Bist Du mit den personifizierten Suchergebnissen von Google zufrieden, kannst Du auch weiterhin mit Google durchs Netz surfen. Die Wahl der perfekten Suchmaschine h√§ngt stark von Deinen pers√∂nlichen Vorlieben und gew√ľnschten Suchergebnissen ab!

Besch√§ftigst Du Dich mit SEO und SEA in der DACH-Region und m√∂chtest mehr Traffic f√ľr Deine Webseite generieren, solltest Du Dich allerdings auf Google oder Bing konzentrieren. Die Marktanteile anderer Suchmaschinen sind so gering, dass sich der notwendige Aufwand der Suchmaschinenoptimierung kaum lohnt. Zudem ist es bei einigen Suchmaschinen nicht m√∂glich, Anzeigen zu schalten. Durch den gro√üen Marktanteil von Google erreichst Du hier mit Suchmaschinenoptimierung die meisten User und Userinnen. Je nach Zielgruppe solltest Du Bing jedoch nicht au√üer Acht lassen. Besonders im B2B-Bereich, da die Suchmaschine von Microsoft auf gesch√§ftlichen Endger√§ten, bereits als Standard-Suchmaschinen festgelegt ist.

Die Google Richtlinien f√ľr SEO: Google Search Essentials!

Die Grundlage f√ľr eine erfolgreiche SEO-Strategie bilden die Google Richtlinien (engl. Google Guidelines) ‚Ästzumindest, wenn Google die Suchmaschine ist, bei der optimiert werden soll. Andere Suchmaschinen wie Bing z. B. haben ihre eigenen Richtlinien ‚Äď in dem Beispiel die Bing Webmaster Guidelines.¬†Indem Du die Richtlinien von Suchmaschinen befolgst, kannst Du die Sichtbarkeit Deiner Website in den Suchergebnissen verbessern und potenzielle Kunden und Kundinnen besser erreichen.

Du optimierst Deine Website, um bei Google in den höheren Rankings zu erscheinen? Dieser Beitrag kann Dir einen hilfreichen Einblick in die Richtlinien von Google geben.

 

Was ist unter den „Google Richtlinien“ zu verstehen?

Die eigentliche Bezeichnung lautet¬†Google Richtlinien f√ľr Webmaster (engl. Google Webmaster Guidelines). Seit 2022 ist diese Bezeichnung allerdings veraltet: Mittlerweile nennt Google ihre Richtlinien¬†Google Search Essentials¬†(dt. Grundlagen der Google Suche). Google Search Essentials zeigen auf, was bei der Optimierung einer Website von Webmastern dringend ber√ľcksichtigt werden sollte: Sie geben eine klare Struktur f√ľr Webseiten vor und zeigen auf, was Google gut findet und was nicht. So entsteht die M√∂glichkeit auf eine Platzierung in den Suchergebnissen der Suchmaschine ‚Äď wenn Du Dich nicht daran h√§lst, kann es sein, dass Deine Website nicht indexiert wird. Zudem kannst Du aus den Guidelines entnehmen, wie Du am besten gute Leistungen in den SERPs erzielst.

Bei einem¬†Versto√ü gegen die Richtlinien ist mit einer Abstrafung zu rechnen. Diese wird durch automatisierte Systeme und ebenso durch manuelle √úberpr√ľfungen erkannt, die wiederum zu manuellen Ma√ünahmen f√ľhren k√∂nnen. Ob bei Dir solche Ma√ünahmen vorliegen, kannst Du in der Google Search Console (GSC) links im Men√ľ einsehen. Eine Abstrafung kann in Form von Rankingverlusten erfolgen. Au√üerdem kann Google, je nach Versto√ü, eine Website vollst√§ndig aus dem Index nehmen. Achtung: Es wird kein Unterschied zwischen bewussten und unbewussten Verst√∂√üen gemacht. Behalte die Google Guidelines somit stets im Auge, damit Du auf der sicheren Seite bist!

Warum gibt es die SEO Richtlinien von Google?

Die Richtlinien sollen f√ľr eine regelkonforme Suchmaschinenoptimierung sorgen.¬†Google m√∂chte, dass Webmaster qualitativ hochwertigen Content auf ihren Seiten bereitstellen, der f√ľr die unterschiedlichen Suchanfragen der Nutzer und Nutzerinnen relevant ist und ihnen einen Mehrwert bietet. Um diese Qualit√§t vorzugeben und zu gew√§hrleisten, wurden die Google Guidelines ins Leben gerufen. Sie sollen Manipulationen in den Suchergebnissen, Spam, sowie T√§uschungsversuche erkennen und aussortieren. Damit sollen am Ende nur noch qualitative Ergebnisse in der Suche angezeigt werden, die die Suchintention der User ideal abdecken.

Was gehört zu den Google Search Essentials?

In den Grundlagen der Google Suche werden drei Bereiche benannt:

 

    1. Die technischen Anforderungen,

    1. die Spamrichtlinien und

    1. Best Practices.

Kurz und knapp definiert Google die Punkte wie folgt:

  • Technische Anforderungen: Wie eine Webseite beschaffen sein muss, damit sie in der Google Suche angezeigt werden kann.
  • Spamrichtlinien: Das Verhalten und die Taktiken, die dazu f√ľhren k√∂nnen, dass eine Website ein niedrigeres Ranking erh√§lt oder ganz aus der Google Suche ausgeschlossen wird.
  • Best Practices: Empfehlungen, die dir helfen k√∂nnen, die Darstellung deiner Website in den Google-Suchergebnissen zu verbessern.“

Nachfolgend stellen wir Dir die Bereiche ausf√ľhrlicher vor, damit Du die Optimierung Deiner Website direkt an den Wurzeln packen und umsetzen kannst.

Technische Anforderungen der Google Richtlinien

Damit Deine Website von Google indexiert werden kann, reichen technische Mindestanforderungen. Zu diesen Mindestanforderungen zählt Google:

 

    1. Den freien Zugriff vom Googlebot (keine Blockierung),

    1. funktionierende Seite (= Status Code 200) und

    1. indexierbaren Content auf der jeweiligen Seite.

Freier Zugriff vom Googlebot 

Hat der Googlebot keinen Zugriff auf eine Website, da er zuvor in der robots.txt blockiert wurde, wird die Seite nicht gecrawlt und kann nicht in den Index aufgenommen werden. Au√üerdem muss die Seite √∂ffentlich zug√§nglich sein ‚Äď sobald z. B. ein Login erforderlich ist, wird ein Crawling der Website vom Googlebot ausgeschlossen.

Stelle sicher, dass Deine robots.txt den Googlebot nicht blockiert. Du erh√§lst einen Einblick in die Datei, indem du ans Ende der URL „robots.txt“ erg√§nzt. Das k√∂nnte so aussehen: https://beispieldomain.com/robots.txt. Wie Du eine¬†robots.txt-Datei erstellst und bearbeitest¬†erf√§hrst Du u. a. in einer Anleitung von Google.

Die Google Search Console bietet Dir einen √úberblick √ľber die indexierten und nicht indexierten Seiten. Neben diesem √úberblick gibt das Tool die Gr√ľnde an, wenn eine Seite nicht indexiert wurde. Das sieht wie folgt aus:¬†

Die Google Search Console zeigt an, aus welchen Gr√ľnden Seiten nicht im Index gelistet sind.
Screenshot der Gr√ľnde f√ľr nicht indexierte Seiten.

Es gibt weitere Gr√ľnde f√ľr nicht indexierte Seiten, darunter z. B. „Durch robots.txt-Datei blockiert“. Dort siehst Du, welche vereinzelten Seiten f√ľr den Googlebot blockiert wurden und kannst √ľberpr√ľfen, ob das so von Dir gewollt ist.

Achtung: Nicht jeder „Indexierungsfehler“ ist ein richtiger Fehler. Es gibt Seiten wie z. B. das Impressum oder die Datenschutzerkl√§rung, die mit hoher Sicherheit f√ľr die Mehrheit der User keine Relevanz f√ľr ihre Suchanfrage haben, dennoch bei jedem Unternehmen vorhanden sein m√ľssen. Diese Seiten auf „noidex“ zu setzen ist somit kein Fehler, siehe „Durch ¬īnoindex¬ī-Tag ausgeschlossen“.

Funktionierende Seite: Status Code 200

Von Google k√∂nnen nur Seiten mit dem HTTP-Status-Code 200 (Bedeutung „OK“) indexiert werden. Liegen Client- und / oder Serverfehler vor, ist eine Indexierung ausgeschlossen. Deinen Status Code kannst Du bspw. mit dem SEO-Tool Screaming Frog ansehen:

Eine funktionierende Seite mit dem Status Code 200 ist ein Bestandteil der Google Richtlinien.
Darstellung der Status Codes in Screaming Frog.

Indexierbarer Content auf der Seite

Hat eine Seite den Status Code 200 und wurde von dem Googlebot gecrawlt, wird von Google gepr√ľft, ob es indexierbare Inhalte auf dieser Seite gibt. Dazu z√§hlt Google zwei Aspekte:

 

    1. Die Textinhalte gibt es in einem Dateityp, der von der Google Suche erkannt werden kann und

    1. der vorhandene Inhalt verstößt nicht gegen Googles Spamrichtlinien.

Spamrichtlinien als Teil der Grundlagen der Google Suche

Die Spamrichtlinien tragen dazu bei, dass die Qualit√§t der Suchergebnisse verbessert wird. Aus diesem Grund wurden sie in den Google Guidelines als Qualit√§tsrichtlinien bezeichnet. Zudem achten diese Richtlinien darauf, dass Nutzer und Nutzerinnen gesch√ľtzt werden.

Die Spamrichtlinien und die¬†allgemeinen Richtlinien der Google Suche (= Inhaltsrichtlinien) bilden zusammen zwei wichtige Grundsteine, an die sich Webmaster halten sollten, wenn sie in Googles Suchergebnissen erscheinen wollen. Das gilt f√ľr alle Suchergebnisse in der Google Suche, darunter u. a. auch Googles Properties.

Nachfolgend erf√§hrst Du mehr √ľber die unterschiedlichen Spam-Formen, die von den Google Richtlinien nicht gern gesehen werden.

Affiliate- oder Partnerseiten von minderer Qualität

Zu den Affiliate- oder Partnerseiten, die eine mindere Qualität aufweisen, zählt Google in den Search Essentials:

 

    • Seiten mit Produktlinks, bei denen sowohl die Erfahrungsberichte als auch die Produktbeschreibungen ohne das Hinzuf√ľgen von eigenem Content oder Mehrwert direkt vom Ursprungsh√§ndler kopiert wurden.

    • Affiliate-Seiten, die zu einem Programm geh√∂ren, bei dem Content √ľber Affiliate-Netzwerke verteilt wird, bei dem es keinerlei Mehrwert f√ľr die Nutzer und Nutzerinnen gibt. Dabei k√∂nnte es sich um vorgefertigte Webseiten oder Vorlagen handeln, die eigenen Content nicht aufgreifen.

Als gute Affiliate-Websites bezeichnet Google in den Richtlinien Seiten, die durch aussagekräftige Inhalte oder Funktionen einen Mehrwert bieten, z. B. durch Rezensionen und Produktvergleiche.

Automatisch generierte Spaminhalte

In den Richtlinien wird automatisch generierter Spaminhalt als Inhalt verstanden, der von einem Programm erstellt wurde, bei dem kein originaler Content entsteht und dadurch auch kein Mehrwert oder Hilfe f√ľr Nutzer und Nutzerinnen. Google benennt nachfolgende Beispiele f√ľr automatisch generierte Spaminhalte:

  • Textbasierte Inhalte, die generiert werden, ohne das auf Nutzerfreundlichkeit und Qualit√§t geachtet wird
  • Inhalte, die von unterschiedlichen Webseiten zusammengetragen werden, ohne einen Mehrwert zu bieten
  • Textbasierter Inhalt, der Keywords aufgreift, jedoch f√ľr User keinen Sinn ergibt

Br√ľckenseiten

Br√ľckenseiten (engl. Doorway Pages) dienen als Zwischenseiten, die den organischen Traffic in Suchmaschinen abfangen und auf andere Seiten weiterleiten. Im Anschluss erfolgt eine Weiterleitung an die eigentliche Zielseite. Br√ľckenseiten bieten somit keinerlei Mehrwert.

Ein Beispiel: Verschiedene Domainnamen oder Webseiten, die gezielt auf bestimmte Regionen oder Städte ausgerichtet sind, aber alle Besucher und Besucherinnen letztendlich auf dieselbe Hauptseite weiterleiten.

Cloaking

Beim Cloaking werden Suchmaschinen andere Inhalte angezeigt als den Nutzern und Nutzerinnen. Dies kann zur Manipulation der Suchrankings f√ľhren und zur T√§uschung der User. Das¬†verst√∂√üt¬†gegen die Search Essentials, denn User sollen laut Google die Informationen auf einer Seite finden, nach denen sie wirklich gesucht haben.¬†

Ein Beispiel: Dem Googlebot wird eine Seite mit Hochzeitslocations dargestellt. Die Nutzer und Nutzerinnen hingegen bekommen auf derselben Seite einen Pflanzen-Shop angezeigt.

Gehackte Inhalte

Hierbei handelt es sich um unerlaubt platzierte Inhalte auf einer Website. Das kann zustande kommen, wenn die betroffene Website Sicherheitsl√ľcken aufweist. Durch gehackte Inhalte kann es zu schlechten Suchergebnissen f√ľr die User kommen oder gar zu sch√§dlichen Inhalten, die auf dem Computer installiert werden. Gehackte Inhalte k√∂nnen sein:

 

    • Code-Einschleusungen: Ein sch√§dlicher Code wird auf bestehenden Seiten der Website eingef√ľgt.

    • Einschleusung von Inhalten: Bestehende Seiten werden manipuliert, indem Content hinzugef√ľgt wird, der von Suchmaschinen erfasst wird, von den Usern allerdings kaum wahrgenommen wird.

    • Seiten-Einschleusung: Es werden neue Seiten mit sch√§dlichen Funktionen oder Spaminhalten erstellt, die Phishing als Ziel haben oder die Manipulation von Suchmaschinen.

    • Redirects: Durch eine Code-Einschleusung k√∂nnen Redirects (= Weiterleitungen) auf Spamseiten oder anderweitig verd√§chtige Seiten eingerichtet werden.

Irref√ľhrende Funktionen

Irref√ľhrende Funktionen und Dienstleistungen t√§uschen den Nutzern und Nutzerinnen Zugriff auf ein Angebot vor, das¬†es in Wirklichkeit nicht gibt, z. B. eine Funktion oder eine Dienstleitung. Dadurch soll das Ranking gezielt manipuliert werden. Zum Beispiel zeigt eine Website an, dass sie online Bilder komprimieren kann. Gehen die User auf die Seite, stellen sie fest, dass es nicht funktioniert oder sie werden auf eine Werbeseite weitergeleitet.

Irref√ľhrende Weiterleitungen

Im Vergleich zu zul√§ssigen Weiterleitungen sind irref√ľhrende Weiterleitungen hinterh√§ltig: Sie zeigen, wie beim Cloaking, den Usern und Suchmaschinen verschiedene Inhalte an. Au√üerdem k√∂nnen sie Nutzer und Nutzerinnen auf f√ľr sie nicht relevante Inhalte verweisen. Beispielweise werden mobile User zu einer Spamseite weitergeleitet, wohingegen Desktop User die normale Seite zu Gesicht bekommen.

Kopierte Inhalte

Bei kopierten Inhalten machen sich einige Webmaster die Arbeit leicht: Sie kopieren einfach den Inhalt von seri√∂sen Seiten und f√ľgen diesen (meist oder kaum) unbearbeitet auf ihrer Website wieder ein. Dabei ist es nicht wichtig, wie seri√∂s und hochwertig die Seite ist, von der der Inhalt kommt. Denn einen Mehrwert bieten kopierte Inhalte nicht. Zudem kann es hierbei zu Urheberrechtsverletzungen f√ľhren.

Link-Spam

Beim Link-Spam handelt es sich um alle Ma√ünahmen, die eingehende und ausgehende Links einer Website gezielt manipulieren, um das Ranking in den Suchergebnissen von Google zu beeinflussen. Beispiele f√ľr Link-Spam sind gekaufte oder verkaufte Links; versteckte Links und exzessiver Linktausch.

Malware und schädliches Verhalten

Malware, oder auch Schadsoftware genannt, ist eine b√∂sartige Software oder¬†App. Sie wurde entwickelt, um unbefugt in Endger√§te einzudringen und dort gezielt Schaden zu verursachen. Dabei wird auf dem Endger√§t etwas installiert, das von den Usern nicht gewollt wurde ‚Äď z. B. Viren.¬†

Sch√§dliches Verhalten entsteht durch unerw√ľnschte Software. Diese wird als ausf√ľhrbare Datei oder als App dargestellt und weist negatives Verhalten auf, das die Nutzung vom Endger√§t beeinflusst. Beispielweise werden in einem Browser die Einstellungen so ver√§ndert, dass private und personenbezogene Daten f√ľr die √Ėffentlichkeit sichtbar werden.

Maschineller Traffic

Bei maschinellem Traffic wird eine Website durch automatisierte Programme oder Bots besucht und nicht von menschlichen Nutzern und Nutzerinnen. Es ist sozusagen „k√ľnstlicher Traffic“, der Ressourcen verbraucht und die Suchmaschine daran hindert f√ľr User hilfreiche Informationen bereitstellen zu k√∂nnen. Dadurch kann dieser Traffic Analyse-Ergebnisse von Websites verf√§lschen.

√úberfl√ľssige Keywords

Durch das F√ľllen einer Webseite mit Keywords oder Zahlen soll auch mit √ľberfl√ľssigen Keywords das Ranking in den Suchergebnissen von Google manipuliert werden. Sowohl die Keywords als auch die Zahlen werden ohne jeglichen Kontext auf einer Website ver√∂ffentlicht, z. B. als eine Liste mit Telefonnummern, die keinen Mehrwert bietet, und auch kein nat√ľrlicher Teil des Textes ist.

Verborgener Text und verborgene Links

Verborgene Texte und Links werden von Webmastern so platziert, dass sie f√ľr Suchmaschinen sichtbar sind und diese dadurch manipuliert werden k√∂nnen. Die User hingegen k√∂nnen und sollen weder die Texte noch die Links sehen. Ein bekanntes Beispiel hierf√ľr ist der wei√üe Text auf wei√üem Hintergrund.

Von Nutzern erstellter Spam

Spam, der von Nutzern und Nutzerinnen erstellt wird, gilt auch als nutzergenerierter Spam. Dabei wird der Spaminhalt auf Kanälen gepostet, auf denen die User ihre Gedanken frei äußern können. Zu nutzergeneriertem Spam zählen bspw. Spamkommentare in Blogs oder Foren. Die Webmaster wissen häufig nicht, dass sie von diesem Spam betroffen sind. 

Du hast den Verdacht, dass eine Website gegen die Spamrichtlinien der Google Search Essentials verstößt? Google bietet die Möglichkeit den Verstoß zu melden.

Best Practices: Das wirft ein gutes Licht auf Deine Website

Bei den SEO Richtlinien gibt es Vieles, worauf geachtet werden muss. Doch damit Du auch weißt, wie Du Deine Website zu Googles Zufriedenheit optimieren kannst, gibt es von der Suchmaschine selbst die nachfolgenden Best-Practices-Tipps:

 

    • Qualitativ hochwertiger Content. Biete Deinen Usern hilfreichen, vertrauensw√ľrdigen und nutzerorientierten Content an.

    • Verwende die richtigen Keywords. Mit „richtig“ sind in diesem Fall Keywords gemeint, mit denen Deine Zielgruppe¬†sucht. Um das herauszufinden, musst Du vorher eine Keyword-Recherche durchf√ľhren. Achte darauf, dass die Keywords gut platziert sind, z. B. in den √úberschriften.

    • Zug√§ngliche Links f√ľr Crawler. Achte darauf, dass der Googlebot die Links auf Deiner Website crawlen kann.

    • Mache auf Deine Website aufmerksam. Das geht am besten u. a. in Communities oder durch Social Media.¬†

    • Multimediale Best Practices beachten. Wenn auf Deiner Website nicht nur Texte dargestellt werden, sondern auch Bilder, Videos, etc., dann solltest Du Dich informieren, was es dabei zu beachten gibt.

    • Anzeige in den Suchergebnissen bearbeiten. Gibt es Seiten auf Deiner Website, die Du nicht in den Suchergebnissen sehen oder vielleicht komplett entfernen / deaktivieren m√∂chtest? Auch hierbei gibt es Aspekte zu beachten.

Weitere Informationen √ľber die Richtlinien findest Du auf Googles offizieller Seite zu den Google Search Essentials.

 

Fazit zu den SEO Richtlinien

Die Grundlagen der Google Suche bieten Dir nicht nur relevante Informationen zu den technischen Anforderungen und den Spamrichtlinien, sondern stellen Dir auch Best Practices zur Verf√ľgung. Zum einen erf√§hrst Du also, was die technischen Mindestanforderungen sind und was Google √ľberhaupt nicht gern¬†sieht. Zum anderen geben Dir die Google Richtlinien hilfreiche Tipps zur idealen Optimierung Deiner Website. Um ein hohes Ranking in den Suchergebnissen der Suchmaschine zu erreichen, ist es somit unverzichtbar, die SEO Richtlinien als Leitfaden zu nutzen und kontinuierlich an der Optimierung Deiner Website zu arbeiten. Die SEO Richtlinien k√∂nnen der Schl√ľssel zum Erfolg in der komplexen und dynamischen Welt der Suchmaschinenoptimierung sein!

Wie werden Google Ads ausgewertet?

Google Ads bietet seinen Nutzern eine Vielzahl an Kennzahlen, an denen man die Leistung der Kampagnen ermitteln kann. W√§hrend einige Kennzahlen auch f√ľr Laien leicht verst√§ndlich sind, m√ľssen andere Kennzahlen erkl√§rt und interpretiert werden. Welche Kennzahlen f√ľr die eigene Kampagne wichtig sind und zu Optimierungszwecken genutzt werden k√∂nnen, h√§ngt dabei von der Zielsetzung der Kampagne ab.

 

KPIs in Google Ads: Interpretation der wichtigsten Kennzahlen

Die KPIs (Key Performance Indicators) in Google Ads lassen sich in unterschiedliche Kategorien unterteilen. Zu den Standard-Kennzahlen zählen: 

  • Impressionen (Anzeigeneinblendungen)¬†
  • Klicks (auf die Anzeige zur Website)¬†
  • Klickrate (CTR = Verh√§ltnis von Klicks zu Impressionen)¬†
  • Kosten pro Klick¬†
  • Kosten¬†

Gerade in Such- und Shopping-Kampagnen bieten diese Kennzahlen einen ersten √úberblick √ľber Reichweite, Resonanz der Nutzer und Budgetgef√ľge. Bei den Vergleichszahlen Klickrate und Kosten pro Klick gibt es kein allgemeing√ľltiges Ziel. Beides h√§ngt vom Produkt / der Dienstleistung, dem Wettbewerb und der Nachfrage im Markt ab. Bei der Optimierung sollte man daher eher auf konstante Werte oder leichte Verbesserungen hinarbeiten.¬†

Man sollte sich bei der Interpretation der Leistung jedoch keinesfalls nur auf diese Kennzahlen beziehen. Um die Performance einer Google Ads Kampagnen tats√§chlich messen zu k√∂nnen, ist die Verwendung von Conversions (Zielvorhaben) unabdingbar. Eine Conversion kann hierbei ein Kauf, eine Kontaktaufnahme, eine Anmeldung oder das Herunterladen einer Datei / Anschauen eines Videos sein. Bei der Definition der Conversions sind dem Nutzer keine Grenzen gesetzt. Jedoch muss dabei im Mittelpunkt stehen, welches Zielvorhaben f√ľr ein Unternehmen finanziell wichtig ist.¬†

Zu den wichtigsten Zielvorhaben in Verbindung mit Conversion zählen: 

  • Anzahl der Conversions¬†
  • Kosten pro Conversion
  • Conversion-Rate (Verh√§ltnis von Conversions zu Klicks)¬†

Handelt es sich um eine Kauf-Conversion oder sollen die Conversions mit Hilfe von unterschiedlichen Werten gewichtet werden, lohnt sich die Betrachtung folgender Kennzahlen: 

  • Conversion-Wert¬†
  • Conversion-Wert pro Kosten (ROAS = Return on Ad Spend)¬†
  • Wert pro Conversion (durchschnittlicher Bestellwert)¬†

Bei der Optimierung auf Basis dieser Kennzahlen ist zu beachten, dass lediglich auf ein KPI hingearbeitet werden kann. M√∂chte man den Umsatz in einem Online-Shop erh√∂hen, so ist einzig und allein die Kennzahl ‚ÄěConversion-Wert‚Äú relevant. M√∂chte man die Rentabilit√§t erh√∂hen, so ist ‚ÄěConverion-Wert pro Kosten‚Äú das Ma√ü aller Dinge. Versucht man parallel auf verschiedene Ziele hinzuarbeiten, ist es leicht sich zu verzetteln. In der Regel verbessern sich die anderen KPIs ebenfalls, wenn man fest auf ein Ziel hinarbeitet.

Wird bei Google Ads mit einem festen Ziel gearbeitet, so können sich andere KIPs ebenfalls verbessern.
Mit einem festen Ziel können sich auch weitere KPIs verbessern.

 

Verstecke Potentiale: Google-Ads-Kennzahlen, die man unbedingt kennen muss

Neben den oben genannten Kennzahlen, die in erster Linie der Bewertung der Leistung einer Kampagne dienen, gibt es zudem KPIs, die versteckte Potentiale aufzeigen. 

Allen voran ist hier der Anteil an m√∂glichen Impressionen zu nennen. Diese Kennzahl gibt an, wie hoch der Anteil an m√∂glichen Anzeigenblendungen auf Basis des aktuellen Keywordsets im Markt ist. Dieser Wert wird in Prozent angegeben und anhand dieses Beispiels einfach zu erkl√§ren: Ein Anteil an m√∂glichen Impressionen von 50 % wird erreicht, wenn monatlich 100 Personen nach den eingebuchten Keywords suchen und 50 Personen eine Anzeige eingeblendet bekommen. Liegt der Wert unter 10 % ist man nicht wettbewerbsf√§hig. Das Erreichen von 100 % ist nur in Brand-Kampagnen (Werbung mit dem Eigennamen) und in extremen Nischenm√§rkten m√∂glich und auch sinnvoll zu erreichen. Durch die Zuhilfenahme der KPIs Anteil an entgangenen Impressionen aufgrund des Rangs und Anteil an entgangenen Impressionen aufgrund des Budgets, kann der Grund f√ľr einen niedrigen Anteil an m√∂glichen Impressionen ermittelt werden. Der Rang kann durch Ma√ünahmen an der Kampagne selbst erh√∂ht werden.¬†

In den Auktionsdaten kann man zudem auslesen, wie hoch der Anteil an Impressionen gegen√ľber dem Wettbewerb ist. Durch diese Kennzahl kann man das Marktgef√ľge bei Google Ads besser bewerten.¬†

Wichtige Hinweise zur Optimierung einer Kampagne gibt der Optimierungsfaktor. Im Reiter Empfehlungen werden Ma√ünahmen aufgezeigt, die zur Verbesserung dieses Faktors f√ľhren k√∂nnen. Aber Vorsicht! Jeder Vorschlag sollte inhaltlich gepr√ľft und nur √ľbernommen werden, wenn er mit der eigenen Strategie und den eigenen Erfahrungen in Einklang gebracht werden kann.¬†

Die Qualit√§t der Anzeigen wird mit Hilfe der Anzeigeneffektivit√§t bewertet. Ziel ist es unbedingt ein ‚Äěsehr gut‚Äú zu erreichen, da die Ausspielung der Kampagne sonst gedrosselt werden kann. Ma√ünahmen zur Erh√∂hung der Anzeigeneffektivit√§t werden beim Aufrufen der Anzeigen als Vorschl√§ge von Google Ads zur Verf√ľgung gestellt.¬†

Die Qualität der Keywords wird mit Hilfe des Qualitätsfaktors bestimmt. Es handelt sich dabei um eine Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut). Je höher der Qualitätsfaktor ist, desto häufiger werden die Anzeigen ausgespielt. Der Faktor besteht aus drei Komponenten: Anzeigenrelevanz, erwartete Klickrate und Nutzererfahrung mit der Zielseite. Zur Erhöhung der Anzeigenrelevanz sollte das Keyword in die Anzeigentexte aufgenommen werden. Zur Erhöhung der Nutzererfahrung mit der Zielseite sollten SEO-Maßnahmen ergriffen werden. 

Durch die kontinuierliche Pr√ľfung und Verbesserung dieser versteckten Potentiale, kann die Leistungsf√§higkeit der Kampagnen stetig erh√∂ht und die Rentabilit√§t gesteigert werden.¬†

Google Ads hat versteckte Potentiale und Möglichkeiten sie auszuwerten: Optimierungsfaktor, Anzeigeneffektivität und Qualitätsfaktor.
Durch versteckte Potentiale kann die Rentabilität gesteigert werden.
Source: gastrobrains.de